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(wx) Welches Kind wünschte sie sich nicht eine Lolli-Maschine, die aus Blumenerde und getrockneten Regentropfen Lollis produziert. Auf der Studiobühne der Musikschule im Haus Sollbrüggen wurde sie jetzt vorgestellt und ihre Erfinder gleich dazu.
"Weltpremiere" hatte das Musical von Wendelin Rader (Text) und Phan Trat Quan (Musik) bereits vor acht Jahren. Überarbeitet kommt es jetzt noch frecher, witziger und professioneller daher, denn schließlich ist es die 15. Produktion des Musiktheaters und die achte des Kinder-Ensembles. Eine beachtliche Leistung, zu der nicht nur die Akteure selbst ihren Teil beisteuern.
Hinter den Kulissen wird ebenso fleißig gearbeitet, um die Produktionskosten gering zu halten.
Was sich am Samstag nachmittag auf der Bühne tat, amüsierte nicht nur die kleinen Zuschauer. Auch die "großen" waren angetan. Frisch und selbstbewußt
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erzählten die Kinder die Geschichte von Karl, Max und Reni, den Erfindern der LolliMaschine, die nach einigen Abenteuern einsehen müssen, das jedes Ding zwei Seiten hat. Vor den Trümmern ihrer Maschine kommt ihnen die Erkenntnis: "Das Leben ist traurig, aber auch schön". Und noch schöner sicher, weil sie statt einer neuen Lolli-, eine Ferienverlängerungs-Maschine bauen wollen.
Bevor es soweit ist, rappt rockig der zweitdümmste Polizist, schwingen kesse Lolli-Girls ihre Beine, wird der Wutausbruch von Direktor Briegelein zensiert und Reni emanzipiert sich endgültig mit ihrem Song: "Die Macht des Pinkelns ist vorbei". Nach dem stimmungsvollen Finale gab's viel Beifall, Rosen für die gesamte Crew und für Phan Trat Quan, wie könnte es anders sein, einen Super-Lolli. Vorstellungen im März am 7. und 14: um 16 Uhr, weitere folgen.
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