Ein wunderschönes Märchen, das Phan Trat Quan
in jungen Jahren für seine kleine Schwester schrieb

Tom und der Vogel des Glücks © 2004
Märchen-Musical für Kinder
Buch, Musik, Liedtexte: Phan Trat Quan
Deutsche Liedtexte: Phan Trat Quan & Tom Heilandt

Aufführungsdauer: 85 Minuten
Ausführende: Kinder ab 7 bis 14 Jahren
Anzahl der Musiknummer: 15 ( 1- bis 3-stimmig)
15 Szenen
5 Bühnenbilder
9 Hauptrollen
Gruppen: Die Toms, die Pams, die Vögel, die Wellen, Wolken

Originalpartitur: Flöte (große Flöte mit H-Fuß, Tin Whistle)
Oboe, Klarinette, English Horn, Fagott, Alt Saxophon, Posaune 1 und 2
Kazoo 1 bis 3, Akkordeon, Keyboard 1 und 2
Harfe, Gitarre 1 und 2 (Konzertgitarre, Banjo)
Percussion 1 und 2 (Drumset, Quinto, Conga, Tumba, Vibraphon)
Violinen 1 und 2, Viola, Violoncello, Kontrabass/E.Bass

Uraufgeführt am 9. Oktober 2004 im Studiotheater der Musikschule der Stadt Krefeld

ZUM STÜCK

Das Kindermusical „Tom und der Vogel des Glücks“ ist ein fantasievolles und träumerisches Musiktheaterstück für Kinder von 7 bis 14 Jahren und basiert auf einem Märchen, das Phan Trat Quan in jungen Jahren für seine damals neunjährige Schwester schrieb.
Die Geschichte um einen kleinen Jungen, der in einem Fantasiewald nach einem Freund sucht, bietet 9 Hauptrollen und viele Szenen für ein großes Ensemble.

MUSIK & LIEDTEXTE

Text, Player, Download, Video

1. Flieg davon

FLIEG DAVON

Solo 1 Heute noch flieg‘ davon,

Chor Streck‘ deine Flügel.

Solo 1 Augen auf in die Ferne,

Chor Komm flieg‘ mit uns.

Solo 1 Nimm den Wind bei der Hand,

Chor Tanz‘ mit den Wolken.

Solo 1 Voller Glück eine Träne,

Chor wie Regen fällt.

Solo 1
Die Welt ist schön, die Welt ist groß
nur mit dir allein.
Vergiss auch nicht, vergiss auch nie,
vergiss nie: Märchen.

Solo 2
Wie ein Traum hell am Tag.
Chor 1
Komm und erzähl uns.
Solo 2
Eine Welt voller Liebe,
Chor 1
sing uns davon.
Solo 2
und ich kenn‘ meinen Weg,
Chor 1
Zeig‘ uns die Zeichen.
Solo 2
einen Weg voller Wunder.
Chor 1
Beschreib‘ ihn uns.

Chor 2
Wie ein Traum am Tag,
.
komm und erzähl uns.
.
Eine Welt voller Liebe,
.
sing davon.
.
Und du kennst deinen Weg,
.
die Zeichen.
.
Einen Weg für dich,
.
beschreib ihn uns.

Chor 1 + 2
Dein Traum in dir, er spricht zu dir,
er zeigt dir den Weg,
den Weg voll Liebe, voller Glück
in deinem Leben.

Alle
Die Welt will tanzen, sie lacht dir zu.
Hörst du nicht, was ihr Herz dir sagt?
Die Welt will singen, die Welt bist du.
Die Welt gehört dem, der sie fragt.

Solo 3
Es ist Zeit, flieg davon.
Chor 1
Streck deine Flügel.
Solo 3
Sieh das Licht, sieh die Zeichen,
Chor 1
auf deinem Weg.
Solo 3
Ein Gesicht, einen Freund,
Chor 1
schenk ihm dein Lachen,
Solo 3
eine Hand, die sich gut fühlt,
Chor 1
in deiner Hand.

Chor 2
Es ist Zeit,
.
streck nun deine Flügel.
.
Sieh das Licht, sieh die Zeichen
.
auf dem Weg.
.
Ein Gesicht, einen Freund,
.
dein Lachen.
.
Eine Hand
.
in deiner Hand.

Chor 1 + 2
In Liebe gib, in Liebe nimm,
was dein Herz dir sagt.
Vergiss auch nicht, vergiss auch nie,
vergiss nie: Märchen.

Alle
Die Welt will tanzen, sie lacht dir zu.
Hörst du nicht, was ihr Herz dir sagt?
Die Welt will singen, die Welt bist du.
Die Welt gehört dem, der sie fragt.

So unerwartet, das Leben.
Aus vollem Herzen zu leben.
Soviele Lieder zu hören.
Lass dich verzaubern und liebe.

Chor 1 + Chor 2
Soviele Kinder auf dieser Welt,
und jedes singt ein neues Lied.
Soviele Tage, die keiner zählt,
an denen Herrliches geschieht.

Die Welt will tanzen, sie lacht dir zu.
Hörst du nicht, was ihr Herz dir sagt?
Die Welt will singen, die Welt bist du.
Die Welt gehört dem, der sie fragt,
der sie fragt.

Chor 3
Viele Kinder auf der Welt,
jedes singt ein neues Lied.
Noch ein Tag, den keiner zählt.
Herrliches geschieht.

Tanzt die Welt und lacht uns zu.
Hörst du, was ihr Herz dir sagt.
Sing und sing, die Welt bist du.
Nur dem, der sie fragt,
der sie fragt.

 Flieg davon
2. Toms und Pams (Neuer Mix 2016)

TOMS UND PAMS

Tom 1 Wir, die Toms, wir sind die Größten, einfach bärenstark.
Pams Groß an Zentimetern bist du, wie ein Bär behaart.
Tom 2 Das ist Zeichen uns’rer Stärke, sind halt echte Männer!
Pams Echt bei euch die Muskeln nur, das Hirn nicht gerade der Renner.
Tom 3 Wir sind schlau, wir lassen uns von euch nicht provozier’n.
Pams Gut, denn dieses Spiel, das könntet ihr doch nur verlier’n!
Tom 4 Toms sind cool und schneller und im Geiste heller.
Pams Schnell seid ihr beim Essen oder beim Vergessen.
Tom 5 Gackert doch nur wie die Hühner, wir hör’n euch nicht zu.
Pams Macht euch endlich an die Arbeit, lasst uns doch in Ruh!

Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms und Pams
Na gut, dann sind wir Toms und Pams
und das ist gut so, irgendwo.
Toms Ja, aber Toms sind nicht wie Pams!
Pams Ja, aber Pams sind nicht wie Toms!
Toms und Pams
Na gut, dann hör’n wir auf zu streiten!
Toms Bitte schön!
Pams (sprechen) Bitte sehr!

Pams 1 Wir die Pams sind zart wie Blumen, herrlich anzuseh’n.
Toms Pflanzen seid ihr, doch mit Stacheln, fast so wie Kakteen.
Pams 2 Wenn wir singen zart und lieblich, hör’n uns alle zu.
Toms Glas zerspringt und Milch wird sauer, keiner hat mehr Ruh‘.
Pams 3 Wir sind schlau, wir lassen uns von euch nicht provozier’n.
Toms Gut, denn dieses Spiel, das könntet ihr doch nur verlier’n.
Pams 4 Pams sind einfach klüger, reden nicht darüber.
Toms Redet dumme Sprüche, geht doch in die Küche.
Pams 5 So ist das, zum Kochen sind wir euch wohl gut genug.
Toms Ja, denn eure Suppe schmeckt uns Toms verteufelt gut.

Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms und Pams
Na gut, dann sind wir Toms und Pams
und das ist gut so, irgendwo.
Toms Ja, aber Toms sind nicht wie Pams!
Pams Ja, aber Pams sind nicht wie Toms!
Toms und Pams
Na gut, dann hör’n wir auf zu streiten!
Toms Bitte schön!
Pams (sprechen) Bitte sehr!

Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms und Pams
Na gut, dann sind wir Toms und Pams
und das ist gut so, irgendwo.
Denn wäret ihr genau wie wir,
dann gäb‘ es keinen Grund zum Streit,
doch Streit kann lustig sein,
wenn man sich dann verzeiht.

 Toms und Pams
3. Macht den Spinat nicht immer platt! (Neuer Mix 2016)

MACHT DEN SPINAT NICHT IMMER PLATT!

Spinat
Ich mag nicht mehr,
dass man mich ignoriert,
mich übersieht.
Ich mag nicht mehr!

Steine
Er hat es satt.
Macht den Spinat nicht immer platt.

Spinat
Seit zwanzig Jahr’n
leb‘ ich in diesem Land,
ich zahle Steuern,
nicht zu selten, nicht zu knapp!

Steine
Nein, nicht zu knapp!
Macht den Spinat nicht immer platt.

Spinat
Die Menschen laufen herum,
sie treten, trampeln alles,
was nicht wegrennt in den Matsch!

Steine
Macht den Spinat nicht immer platt.

Spinat
Ich mag nicht mehr,
dass man mich ignoriert,
dass man mich noch dazu übersieht.

Steine
Oh oh nein!
Macht den Spinat nicht immer platt.

Spinat
Was soll ich sagen?
Es gibt nur Plattfüße überall,
dazu sind sie noch ungeschickt.
Sie haben Stroh nur im Kopf!

Steine
Oh macht den Spinat nicht immer platt.

Spinat
Oh oh oh oh oh oh oh.
Dup dup dup, dup dup dup.
Oh oh oh ohoh oh oh oh oh.
Uh pa du pa du pa dip dap dub dub dup!

Ich mag nicht mehr,
mag nicht mehr, dass man mich ignoriert,
dass man mich übersieht.

Steine
Er hat es wirklich satt!

Spinat
Ja, ich hab‘ es satt!

Steine
Er hat es wirklich satt!

Spinat
Hab‘ es wirklich satt!

Steine
Macht den Spinat nicht immer platt.

 Macht den Spinat nicht immer platt
4. Fest

FEST

Solo 1
Der Tag geht zu Ende, die Arbeit getan,
wir sind wirklich k.o.

Alle
Der Tag geht zu Ende, die Arbeit getan,
wir sind wirklich K.O.

Solo 1
Vom Kopf zu den Füßen tut alles weh,
seht doch mein Rücken ist krumm.

Alle
Vom Kopf zu den Füßen tut alles weh,
seht doch mein Rücken ist krumm.

Solo 1
Heute Nacht wird es nett,
denn wir geh’n nicht ins Bett.
Heute Nacht wird getanzt,
bis zum Morgen wir spielen Gitarr’.

Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

Alle
Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

Solo 2
Alles Licht dieser Welt, tragen wir jetzt im Herz.
Alle
Alles Licht dieser Welt, tragen wir jetzt im Herz.
Solo 2
Dreh dich immer weiter wie im Leben, so im Tanz.
Alle
Dreh dich immer weiter wie im Leben, so im Tanz.
Solo 2
Doch sei stets bereit für den Sprung,
wenn du das nicht tust, fällst du um.
Alle
Doch sei stets bereit für den Sprung,
wenn du das nicht tust, fällst du um.
Solo 2
Tanze und tanze die Welt, tanze die ganze Nacht.
Alle
Tanze und tanze die Welt, tanze die ganze Nacht.

Solo 2
Heute Nacht wird es nett,
denn wir geh’n nicht ins Bett.
Heute Nacht wird getanzt,
bis zum Morgen wir spielen Gitarr’.

Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

Alle
Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

Solo 3
Komm zu mir! Wo bist du? Suche mich!
Spiel mit mir, weißt du noch, das macht Spaß!
Alle & Vögel
Komm zu mir! Wo bist du? Suche mich!
Spiel mit mir, weißt du noch, das macht Spaß!
Solo 3
Nicht dahin! Weiter weg! Suche ihn! Finde Ihn! Bring ihn her!
Alle & Vögel
Nicht dahin! Weiter weg! Suche ihn! Finde Ihn! Bring ihn her!
Solo 3
Dreh dich, dreh dich in seinem Arm.
Weiter noch, und dann wird er dein Mann!
Alle & Vögel
Dreh dich, dreh dich in seinem Arm.
Weiter noch, und dann wird er dein Mann!

Solo 3
Ti gi di gi di gi di tu dim ti du da, ti gi di gi di gi di tu dim ti du da.
Vögel
Ti gi di gi di gi di tu dim ti du da, ti gi di gi di gi di tu dim ti du da.
Solo 3
Ti ga da ga da ga dim ta ga dim ta gu di.
Vögel
Ti ga da ga da ga dim ta ga dim ta gu di.
Solo 3
Du ga di ge di ge da ti lu tu di du da.
Vögel
Du ga di ge di ge da ti lu tu di du da.
Solo 3
Tu li tu li tu li tu li tu li tu li, ta li ta li ta li ta.
Vögel
Tu li tu li tu li tu li tu li tu li, ta li ta li ta li ta.
Solo 3
Ti lu lu lu lu lu, ti lu lu lu lu lu, ti lu lu lu lu lu ti.
Vögel
Ti lu lu lu lu lu, ti lu lu lu lu lu, ti lu lu lu lu lu ti.

Solo 3
Heute Nacht wird es nett,
denn wir geh’n nicht ins Bett.
Heute Nacht wird getanzt,
bis zum Morgen wir spielen Gitarr’.

Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

Alle
Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

Komm sing mit mir, mein Freund,
komm tanz und lach mit mir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.
Ich nehm‘ dich in den Arm,
komm ruh dich aus, ich bin bei dir.

 Fest
5. Es ist gut (Neuer Mix 2016)

ES IST GUT

Amadou
Oh, der Wind weht sanft um uns herum,
und die Luft, so zart, sie streichelt uns,
es ist gut, es ist weich.
Wenn die Blätter rascheln leis‘ daher
und die Bäume zärtlich tanzen woll’n,
es ist toll, es ist schön.

Es ist schön, so schön, mit euch zu sein,
Es ist schön, so schön, bei euch zu sein.

Treff ich Steine hier am Wegesrand,
mit Geschichten, hundert Jahre alt,
es ist weit, es ist gut.

Es ist schön, so schön, mit euch zu sein,
es ist gut, zu leben und zu springen
auf einem Bein in das Leben, nicht allein.
Es ist gut und genug.

Amadou
Und wenn Kinder sind um mich herum,
sie sind Freunde noch wie seinerzeit,
es ist gut, es ist zart.
Und wenn plötzlich hier auf deinem Weg,
oh, die Freundschaft dir die Hände reicht,
es ist groß, es ist toll.

Es ist schön, so schön, mit euch zu sein,
Es ist schön, so schön, bei euch zu sein.

Von dem Baum ein Zweig dir lächelt zu
und sagt: „Komm und nimm, ich stütze dich.“
Es ist lieb, es is nett.

Steine und die Anderen
Alle Kinder,
alle Freunde
sind bei dir; es ist so schön.
Freundschaft
kommt und reicht die Hand.
Es ist so schön, es ist so gut.

Es ist schön, so schön, mit euch zu sein,
es ist schön, so schön, bei euch zu sein.

Vom Baum ein Zweig
dir lächelt zu, sagt: „Komm und nimm,
ich stütze dich.“

Amadou + die Steine und die Anderen
Es ist schön, so schön, mit euch zu sein,
es ist gut, zu leben und zu springen
auf einem Bein in das Leben, nicht allein.
Es ist gut und genug.

Pa dam, pam pam pa da.
Pa dam, pam pam pa da.
Pa dam, pam pam pa da.
Pa dam, pam pam pa da.

Es ist schön, so schön. mit euch zu sein,
es ist gut, zu leben und zu springen
auf einem Bein in das Leben, nicht allein.
Es ist gut und genug,
es ist gut und genug.

 Es ist gut
6. Iss doch endlich den Spinat!

ISS DOCH ENDLICH DEN SPINAT!

Mutter
Kleiner Junge, hör‘ gut zu,
Mutter hat dich sehr, sehr lieb
doch weißt du auch, wie viel Zeit,
sie heut‘ in der Küche blieb?

Kleiner Junge, pass gut auf,
die Geduld geht mir gleich aus,
wie die alte Schürze auch,
hab‘ ich sie schon fast verbraucht.

Heute gibt’s nun mal Spinat,
und ich schwör dir, ich hab’s satt!
Sag mir, warum ich dein Quaselzeug
mir anhör’n muss, den ganzen Tag?

Iss doch den Spinat jetzt endlich,
schenkt dir deine klugen Sprüche,
sonst dreh‘ ich noch völlig, gänzlich durch.
Ich sag dir: so geht’s nimmer!

Tom
Ja, ja, ja, ja!
Ja, ja, ja, ja!
Ja, ich hab‘ dich gut verstanden,
gut verstanden,
hab‘ dich gut verstanden!
Ich ess‘ den Spinat nicht!

Tante
Deine Mutter hat doch recht.
Solltest lieber auf sie hör’n,
solltest lieber auf uns hör’n:
Die anderen
Iss doch endlich den Spinat!
Tante
Einmal hat man’s dir gesagt.
Vielleicht war es nicht genug.
Wiederholung tut dir gut.
Die anderen
Iss doch endlich den Spinat!
Onkel
Warum magst du ihn denn nicht?
Vetter
Warum stellst du dich so an?
Geschwister
Warum, warum, warum,
warum essen wir Spinat ganz ohneKlagen?
Kusine
Mach doch keinen Aufstand Kind,
es lohnt sich wirklich nicht dafür,
Andere Kusine
zu meckern, murren, aufzumucken,
knurren ohne Ende.

Tom
Ja, ja, ja, ja!
Ja, ja, ja, ja!
Ja, ich hab‘ euch gut verstanden,
gut verstanden,
hab‘ euch gut verstanden!
Ich ess den Spinat nicht!

Großvater
Hört mal liebe Kinder,
sagt, was soll der ganze Streit?
Habt ihr wirklich soviel Zeit, die ihr verschwenden könnt?
Seht ihr nicht, dass er nicht will?
Seht ihr nicht, dass er nicht mag?
Seht ihr nicht, dass er nicht kann … ?

Hört mal liebe Kinder,
sagt, was soll der ganze Streit?
Schenkt ihm doch etwas Vertrauen und lasst ihn in Ruh,
denn ich glaube, er weiß selbst,
was er will und auch warum.
Irgendwann wird er erzählen, wenn er möchte.

Mutter
Meinetwegen hast du recht.
Meinetwegen (sprechen) Schwamm drüber!
(singen) Wieder einmal darf er tun,
was die Laune ihm so sagt.
Ich hab’s satt! (sprechen) Aber was soll’s!
(singen) Ich hab’s satt! (sprechen) Mein Gott, mein Gott!
(singen) Sag mir doch, was bleib mir noch?
Lesen, putzen den Spinat!
Lesen, putzen den Spinat!

 Iss endlich den Spinat
7. Am See

AM SEE

Tom
Wo bist du, mein Vögellein?
Komm bald zurück, komm zu mir.
Es wär‘ so schön, dein Freund zu sein,
zu fliegen weit und hoch mit dir.

Vögellein, bist du in fernem Land?
Sag, hörst du mich,
so weit weit weg von mir?
Ewig schon wart‘ ich auf dich.
Ich wart‘ und ruf‘ und spiel‘ Gitarre.

Wo bist du, mein Vögellein?
Oh, sag‘ mir wo, sag‘ mir wann,
wirst du mein Freund und fliegst mit mir,
so hoch und weit wie nie zuvor.

Vögellein, oh bitte sag‘ mir doch,
was machst du nur?
Ich brauche dich bei mir.
Ewig schon wart‘ ich auf dich.
Mein Herz ruft dich, kannst du es hören?

Oh nein, ich habe keine Angst,
ich wart‘ auf dich, erwarte dich.
Ich hoff‘ so sehr, du kommst zurück,
zu mir zurück, mein Vögellein.

Morgen früh, versprich es mir,
ich bitte dich, komm zurück.
Mir ist so kalt, ich wart‘ auf dich,
die ganze Nacht, es macht mir nichts.

Vögellein, sag, denkst du noch an mich?
Oh, sag mir doch, dass du mich nicht vergisst.
Sag mir doch, wann kommst du nur?
Wann kommst du nur?
Wann kommst du endlich?

Tom
Oh nein, ich habe
keine Angst,
ich wart‘ auf dich, erwarte dich.
Ich hoff‘ so fest,
du kommst zurück,
zu mir zurück, mein Vögellein.

Doch kommst du nicht,
so lange nicht
zurück zu mir, mein Vögellein,
dann steh‘ ich auf,
dann steh‘ ich auf
und suche dich und suche dich.

Chor der Wellen
Oh nein, er hat keine Angst.
Oh nein, er hat keine Angst
und wartet noch, und wartet noch.
Sein Vögellein kommt zurück,
sein Vögellein kommt zurück,
zu ihm zurück, zu ihm zurück.

Doch kommst du nicht, Vögellein,
doch kommst du nicht, Vögellein,
so lange nicht, so lange nicht,
dann steht er auf, steht er auf
dann steht er auf, steht er auf
und sucht so lang und sucht so lang.

 Am See
8. Die lange Nacht

DIE LANGE NACHT

Chor der Wellen
Er wartet hier die ganze Nacht.
Er sitzt und wacht,
er spielt auf der Gitarre.
In dieser Nacht nach so vielen Tagen
und Nächten alleine,
alleine solang.

Es war so spät, so kalt war ihm nie.
Die Finger wund
vom langen, langen Spielen.
So schwer ist ihm und soviele Tränen
so bitter vergießt er
wie niemals zuvor.

Eine Welle
Am See sitzt ein Junge und weint in der Nacht,
fühlt sich einsam und glaubt, dass er niemals mehr lacht.
Er glaubt sich verlassen,
er kann’s nicht versteh’n
doch so stark ist sein Wunsch
seinen Freund bald zu seh’n,

Chor der Wellen
dass er bleibt und er singt in der Nacht,
ein Gebet von der Seele erdacht.
Wenn die Tränen auch fließen mit Macht,
tief im Herz seine Hoffnung erwacht.

Der kalte Wind bringt Zweifel daher,
doch er hofft stark,
er glaubt, er sieht es wieder
sein Vögellein
auch wenn er nicht weiss, was er tun soll,
nur warten?
Nur warten allein?

Der Mond so klar,
die Augen hellwach.
Die Nacht, die Nacht
so ruhig, so verwirrend.
Kein Laut zu hörn,
kein Schrei in der Nacht,
nur das Weinen, so zärtlich, so traurig, so sanft.

Eine andere Welle
Das Mondlicht im Gesicht, die Tränen sind verwischt,
die Augen blicken traurig in die Nacht.
Das Mondlicht blendet ihn, doch plötzlich sieht er hoch
ein Vöglein das am fahlen Himmel fliegt

Noch eine andere Welle
Der Vogel fliegt davon, doch dreht sich plötzlich um,
der Junge staunt und schaut gebannt zu ihm.
Und er erkennt sofort das Vöglein, seinen Freund,
der Vogel lächelt, fliegt und in der Nacht erklingt ein Lied.

Der Vogel des Glücks
La la la la la la
la la la la la la
la la la la la la
la la la la la.

La la la la la la
la la la la la la
la la la la la la
la la la la la.

Chor der Wellen
Und sein Herz schlägt so laut,
seine Freude ist groß
und er fühlt wie noch nie
und noch so viel viel mehr!

Seine Trauer verweht
wie die Wolken im Sturm
und er singt und er tanzt!

La la la la la la, la la la la la la,
la la la la la la, la la la la la la.

La la la la la la, la la la la la la
la la la la la la, la la la la la la.

Chor 1
Und sein Herz schlägt so laut,
seine Freude ist groß
und er fühlt wie noch nie
und noch so viel viel mehr!

Seine Trauer verweht
wie die Wolken im Sturm
und er singt
und er tanzt!

Und er schreit, wie er kann,
seine Freude heraus,
und er legt sich ins Gras,
ihm ist nicht mehr so kalt,
ihm ist nicht mehr so kalt.

Chor 2
Ein kleiner Junge
ist nie mehr allein,
seine Liebe so tief,
dass sie niemals vergeht.

Ein kleiner Junge
ist glücklich und froh,
seine Liebe so stark,
und er kann sich nicht wehr’n.

Ein kleiner Junge
ist nie mehr allein,
seine Liebe so tief,
dass sie niemals vergeht.

Ein kleiner Junge
ist glücklich und froh,
seine Liebe so stark,
und er kann sich nicht wehr’n.

 Die lange Nacht
9. Die Sonne (Neuer Mix 2016)

DIE SONNE, DIE SONNE

Wolken
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht mehr, wann ist Tag und Nacht.
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht so richtig, was sie macht.

Wolke 1
Wenn morgens endlich aufgewacht,
Wolke 2 + 3
der Tag vertreibt schon längst die Nacht.
Wolke 1
Was glaubt ihr, was die Sonne macht?
Wolke 2 + 3
Sie trinkt Café au lait und lacht.
Wolke 1
Wir Wolken haben nicht viel Macht
Wolke 2 + 3
und sagen ihr nur aufgepasst:
Wolke 1
„Du hast dich jetzt genug verschnauft!
Wolke 2 + 3
Komm zieh dich an und geh schon auf!“

Wolke 1
Die Sonne ist gedankenlos,
Wolke 2
die Sonne fragt sich „Was ist los?“
Wolke 3
Die Sonne ist so schusselig,
Wolke 1
vergisst andauernd, dass sie wahrlich
Wolke 2 + 3
leuchten, heizen muss den ganzen Tag.

Wolken
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht mehr, wann ist Tag und Nacht.
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht so richtig, was sie macht.

Wolke 2
Erst lässt sie Ihren Hut zu Haus‘,
Wolke 1
dann kommt sie ohne Mut heraus
Wolke 2
und dann vergisst sie ihren Charme,
Wolke 1
am nächsten Tag ist ihr zu warm.
Wolke 2
Von uns wird immer aufgepasst,
Wolke 1
dass sie nicht ihren Flug verpasst,
Wolke 2
denn ihre erste Morgenshow
Wolke 1
ist jeden Tag in Tokyo.

Wolke 3
Hut zu Haus‘
.
und ohne Mut
.
und ohne Charme
.
ist ihr zu warm.
.
Aufgepasst,
.
den Flug verpasst.
.
Morgenshow
.
in Tokyo.

Wolke 1
Die Sonne ist gedankenlos,
Wolke 2
die Sonne fragt sich „Was ist los?“
Wolke 3
Die Sonne ist so schusselig,
Wolke 1
vergisst andauernd, dass sie wahrlich
Wolke 2+3
leuchten, heizen muss den ganzen Tag.

Wolken
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht mehr, wann ist Tag und Nacht.
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht so richtig, was sie macht.

Wolke 1
Vergisst sie auch mal aufzusteh’n,
wir wecken sie im Handumdreh’n.
Sie springt dann aus dem Federbett
und stichelt uns, das ist nicht nett!
Nun deshalb gibt es Regen, und
die Sonne ist dann kunterbunt,
und wird sie nass, verschnupft sie sich,
und kriegt dazu ’nen Sonnenstich.

Wolke 2
Aufzustehen
im Handumdrehen.
Federbett,
das ist nicht nett.
Regen gibt’s
und kunterbunt.
Verschnupft sie sich,
’nen Sonnenstich.

Wolke 3
Aufzustehen
im Handumdrehen.
Federbett
das ist nicht nett.
Regen gibt’s
und kunterbunt.
Verschnupft sie sich,
’nen Sonnenstich.

Wolke 1
Die Sonne ist gedankenlos,
Wolke 2
die Sonne fragt sich: „Was ist los?“
Wolke 3
Die Sonne ist so schusselig,
Wolke 1
vergisst andauernd, dass sie wahrlich
Wolke 2 + 3
leuchten, heizen muss den ganzen Tag.

Wolken
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht mehr, wann ist Tag und Nacht.
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht so richtig, was sie macht.

Die Sonne, die Sonne
weiß nicht mehr, wann ist Tag und Nacht.
Die Sonne, die Sonne
weiß nicht so richtig, was sie macht.

 Die Sonne
10. Zeichen

ZEICHEN

Amadou
Sieh dich um,
höre zu,
halte ein
kurze Zeit.
Ein Moment
nur für dich,
denke nicht
und vergiss.

Sie sind hier um uns,
sie sind auch in uns,
fast in deiner Hand,
hier am Wegesrand.
Sind ein Nichts das lacht,
sind ein Nichts das spricht,
Lichter in der Nacht,
freundliches Gesicht.

Sie sind bei dir,
so nah bei dir.
Du kannst sie nicht
ignoriern.
Tausend Male
hörst du gar nichts,
siehst du nichts
aber dann:

Dann, wenn sie vor dir steh’n,
zeigen dir dort geradeaus
einen Weg, deinen Weg.
Nimm, nimm die Zeichen an,
die das Leben dir gezeigt,
voller Dank, voller Glück.

Tom
Jemand lacht
irgendwo,
nur für dich,
sanft und schön.

Amadou
Jemand nimmt
deine Hand,
einfach so,
irgendwann.

Tom
Eine Melodie,
Amadou
die der Wind dir bringt,
Tom
sie kommt aus Paris
Amadou
und dir lacht das Herz.
Tom
Die zwei Kinder dort
Amadou
lieben sich so zart,
Tom
halten sich die Hand,
Amadou
schneller schlägt dein Herz.

Amadou + Tom
Jedes Mal, ja,
wache auf, ja,
wehr dich nicht, nein,
wehr dich nicht.
Öffne dich weit,
halt nichts bei dir,
komm zu dir,
finde dich.

Dann, wenn sie vor dir steh’n,
zeigen dir dort geradeaus
einen Weg, deinen Weg.
Nimm, nimm die Zeichen an,
die das Leben dir gezeigt,
voller Dank, voller Glück.

Dann, wenn sie vor dir steh’n,
zeigen dir dort geradeaus
einen Weg, deinen Weg.
Nimm, nimm die Zeichen an,
die das Leben dir gezeigt,
voller Dank, voller Glück.

Amadou
Sieh dich um,
höre zu,
halte ein
kurze Zeit.
Ein Moment
nur für dich,
denke nicht
und vergiss,
und vergiss.

 Zeichen
11. Coup de lune

COUP DE LUNE

Vater
Mein kleiner Tom, komm her zu mir.
Mein kleiner Junge komm und lass mich seh’n.
Was ist mit dir? Sieht aus als wär etwas mit dir gescheh’n.
Du bist nicht so, wie du sonst bist.
So seltsam heut‘, ich glaub dich hat’s erwischt:
Coup de lune!

Ach wie schön ist heut‘ die Nacht,
schwarzes Kleid trägt sie mit Pracht,
wenn der Wind, kühl, singt und lacht,
nimm dich in Acht:

Nachtwesen
Coup de lune!

Vater
Durch die Luft spazier’n geschwind,
Eule, Hund und Katzenkind,
singt im Tageslicht die Nacht,
nimm dich in Acht:

Nachtwesen
Coup de lune!

1. Nachtwesen
Leise und still, seine Strahlen so hell,
hüll’n dich ein, zärtlich ein,
Tausend mal fängt er dich:

Nachtwesen
Coup de lune, coup de lune!

2. Nachtwesen
Seltsamer Traum, wirbelt ziellos im Raum,
wo bist du, weisst du nicht?
Tausend mal fasst er dich:

Nachtwesen
Coup de lune, coup de lune!

Vater
Macht der Stern sich fein zum Ball,
und maskiert sich überall,
und ist hell geschminkt die Nacht,
nimm dich in Acht:

Nachtwesen
Coup de lune!

Vater
Wenn die Seele sich verirrt,
durch den wilden Tanz verwirrt,
ist voll weissem Licht die Nacht,
nimm dich in Acht:

Nachtwesen
Coup de lune!

3. Nachtwesen
Leise und still, seine Strahlen so hell,
hüll’n dich ein, zärtlich ein,
tausend mal fängt er dich

Nachtwesen
Coup de lune, coup de lune!

4. Nachtwesen
Seltsamer Traum, wirbelt ziellos im Raum,
wo bist du – weißt du nicht?
Tausend mal fasst er dich:

Nachtwesen
Coup de lune, coup de lune?

Vater
Ach wie schön ist heut‘ die Nacht,
schwarzes Kleid trägt sie mit Pracht,
singt der Mond im fahlen Licht,
nimm dich in Acht:

Nachtwesen
Coup de lune,
coup de lune,
coup de lune!

 Coup de lune
12. Der Traum

Instrumental

 Traum
13. Fest (Reprise)

FEST (Reprise)

Vogel des Glücks
Ihr Vögel der Welt kommt zu mir, fliegt herbei,
denn es gibt viel zu tun.

Alle Vögel
Wir Vögel der Welt fliegen alle zu ihm,
denn es gibt viel zu tun.

Vogel des Glücks
Ein rauschendes Fest soll es sein für den Jungen,
er ist unser Freund.

Alle Vögel
Ein rauschendes Fest soll es sein für den Jungen,
er ist unser Freund.

Vogel des Glücks
Kleiner Junge so lieb,
komm wir nehmen dich mit
und wir tragen dich hoch,
und du fliegst in die Ferne mit uns.

Komm flieg mit mir, mein Freund,
komm flieg und lach mit mir.
Wann immer du es magst,
lehn dich am mich und bleib bei mir.

Alle Vögel
Komm flieg mit mir, mein Freund,
komm flieg und lach mit mir.
Wann immer du es magst,
lehn dich am mich und bleib bei mir.

Komm flieg mit mir, mein Freund,
komm flieg und lach mit mir.
Wann immer du es magst,
lehn dich am mich und bleib bei mir.
Wann immer du es magst,
lehn dich am mich und bleib bei mir.

 Fest (Reprise)
14. Der Flug

DER FLUG

Alle Vögel
Hoch hinauf wir tragen ihn,
so weit fort mit uns,
so weit hoch im Himmel blau,
alles scheint ihm wunderbar
denn er fliegt, es ist kein Traum mehr.
Ja, er fliegt und sieht von ganz oben
seine Welt.

Tom
Meine Freunde tragen mich
wolkennah so hoch.
Alles scheint mir wunderbar,
so viel Glück hatt‘ ich noch nie,
denn ich flieg‘, es ist kein Traum mehr.
Ja, ich flieg‘ und seh von ganz oben
meine Welt.

Alle
Und alle Vögel der Welt
singen mit voller Stimme.
Sie fliegen, tragen dich weit, so weit
ans ziel zu Freundschaft und Liebe die du suchst,
die du suchst.

Vögel und Wolken
La la la la la la la, la la la la la la,
la la la la la la la, la la la la la la la,
la la la la la la la la, la la la la la la la la, la la la.

La la la la la la la, la la la la la la,
la la la la la la la, la la la la la la la,
la la la la la la la la, la la la la la la la la, la la la.

Tom
Die Vögel tragen mich.
Vögel
So hoch fliegst du kleiner Junge.
Tom
Bin euer Freund für immer.
Vögel
Wir bringen dich jetzt zum Fest.
Tom
Es ist ein schönes Wunder.
Vögel
Dich trägt allein deine Liebe.
Tom
So eine schöne Reise.
Vögel
Wir bringen dich jetzt zum Fest.

Tom
Die Vögel tragen mich.
.
Bin euer Freund für immer.
.
Es ist ein schönes Wunder.
.
So eine schöne Reise.

Vögel
So hoch fliegst du kleiner Junge.
.
Wir bringen dich jetzt zum Fest.
.
Dich trägt allein deine Liebe.
.
Wir bringen dich jetzt zum Fest.

Wolken
In der Mitte
fliegt jetzt unser Freund,
er fliegt
so hoch mit uns.
In der Mitte
fliegt jetzt unser Freund,
er fliegt
so hoch mit uns.

Vögel
So hoch fliegst du,
kleiner Jung‘,
und wir bringen
dich zum Fest.
Dich- trägt nur
deine Liebe.

Wolken
Auf Vogelschwingen fliegt er,
so hoch und immer höher.
Es ist ein schönes Wunder.
So eine schöne Reise.
Auf Vogelschwingen fliegt er.
Sie werden jetzt für immer Freunde sein.

 Der Flug
15. Die Welt hat uns gewiegt (Neuer Mix 2016)

DIE WELT HAT UNS GEWIEGT

Tom
Mit dir ist meine Welt
voll Klang und voller Melodie,
der Himmel strahlt so hell,
mein Herz weint wie noch nie.

Vogel des Glücks
Du siehst mich und du lachst,
und endlich wird es still in mir,
ein Feuer ist entfacht,
mein Herz wärmt sich an dir.

Tom
Nach all der Zeit die ich dich suchte,
als keiner mich verstand.
So traurig, viel zu lange
ganz ohne dich,
so weit von dir.

Vogel des Glücks
Ich seh dich an und du
umarmst mit deinem Lächeln mich.
Ich ruf dir leise zu,
besiegt, ich wehr‘ mich nicht.

Tom
Die Hand auf deinem Herz,
du streichelst sie so zart und sanft.
Ich spiele unbeschwert,
du fängst zu singen an:

Beide
Der Wind, der Wind der nach uns ruft
und der uns trägt so weit,
das Leben, dass uns hören,
uns lachen wird,
uns lieben wird.

Alle
Mit dir ist meine Welt
voll Klang und voller Melodie.
Der Himmel strahlt so hell,
mein Herz weint wie noch nie.

Du siehst mich und du lachst,
und endlich wird es still in mir,
ein Feuer ist entfacht,
ich singe jetzt nur dir:

Nur dir, nur dir,
nur dir, nur dir,
nur dir, nur dir,
nur dir!

Nur dir, nur dir,
nur dir, nur dir,
nur dir, nur dir,
nur dir!

Ich seh dich an und du
umarmst mit deinem Lächeln mich.
Ich ruf‘ dir leise zu,
besiegt, ich wehr‘ mich nicht.

Ich spiel‘ für dich ein Lied,
ich geb‘ mein Herz in deine Hand.
Ich spüre so wie nie,
die Welt die uns umarmt und die uns wiegt, ja die uns wiegt,
ja die uns wiegt.

 Die Welt hat uns gewiegt

INHALT

Kurzfassung der Geschichte

BEGEGNUNG
Es war einmal ein kleiner Junge. Sein Name war Tom.
Er hieß Tom, weil sein Papa hieß Tom, sein Großvater hieß Tom und jeder in der Familie, der sich Tom nennen konnte.
Die anderen nannte man Pam.
So hieß also seine Mama Pam, seine Großmama, seine Schwester und alle, die nicht Tom ießen.

Aber unser Tom war kein Tom wie alle anderen. Vor allem mochte er keine Spinatsuppe.
Spinatsuppe war zwar das Leckerste für die ganze Familie, aber er mochte Spinat überhaupt nicht,
was ihm einige übrigens ganz übel nahmen, vor allem die Pams, die für das Kochen zuständig waren.

Aber, dass er Spinat nicht mochte, war nicht ohne Grund.
Es war, weil er eines Tages in der Nähe des großen Waldes spazierte, nicht weit vom Dorf der Toms und der Pams.
Den Kopf nach oben schaute er in den Himmel.
Er sah die Vögel und die schönen Muster, die die Wolken am Himmel bildeten.
Sie sahen aus wie kleine Stücke gekräuselte Wolle, die hinter einander her rennen.
Tom dachte wirklich, dass diese kleinen Stücke gekräuselte Wolle Versteck spielen würden.
Er schaute, wie sie rannten, sich küssten und wie sie alle übereinander sprangen wie beim Bockspringen
und wie sie lachten und schrieen.
Er wollte gern mit ihnen lachen und schreien und er streckte schon seine Arme, um sie zu rufen,
als er plötzlich laute Schreie direkt an seinen Füßen hörte.

„Ouille, ouille, ouille! Tausend Nacktschnecken und Blumenkohl!
Kannst du nicht gucken, wohin du läufst, hey du Plattfuß von Tom?“
Tom sprang auf, er hatte noch nie eine solche Stimme gehört.
Er dachte, dass es es einer Gemüse-Stimme ziemlich ähnelte.
Er hatte zwar noch nie gehört, dass ein Gemüse sprechen konnte.
Aber irgendwie fand er, dass nur ein Gemüse so eine Stimme haben könne.
Was ihn aber am meisten erstaunte war, dass er von der Stimme Tom gerufen wurde und sogar Plattfuß von Tom.
„Ich!?! Plattfuß von Tom“ Plattfuß? Naja, meinetwegen, aber woher kennt dieses Ding meinen Namen?“
Tom wunderte sich sehr.
Es stimmt zwar, dass die Hälfte der Leute hier sich Tom nannten aber Tom dachte nicht daran,
weil für ihn war er Tom, obwohl alle anderen auch Tom hießen.
Sehr überrascht und fast verwundert begann Tom zu gucken, woher die Schreie kamen
und sah einen ganz grünen Spinat, der sich schmerzverzerrt die halb kaputten Blätter rieb.
Tom erkannte plötzlich, dass er aus Versehen auf den armen Spinat getreten hatte.

An diesem Tag erfuhr Tom sehr sehr vieles.
Zuerst erfuhr Tom, dass der Spinat ein reisender Spinat war und dass sogar Amadou, Toms Freund,
ein sehr weiser alter Mann, den Spinat schon lange kannte.
Sehr überrascht war er, als Amadou und der Spinat ihm erzählten,
dass der Spinat sich absichtlich zwischen seine Füße gestellt hatte.
Es war, um Tom zu erschrecken und ihm beizubringen, nicht immer mit den Augen in den Himmel zu träumen.
Er sollte auch mal nach unten und neben sich schauen.
Dann begannen sie, ihm zu erzählen, wie man mit den Vögeln sprechen und wie man ihr Freund werden kann.
Vor allem rieten sie Tom, sehr geduldig zu sein und zu versuchen, den Vögeln zu gefallen.
Er sollte für sie auf seiner Gitarre spielen.
Er sollte nur einen Vogel aussuchen und dessen Freund werden und sich zunächst
nicht um die anderen kümmern und dann … und dann …

Seit diesem Tag wollte Tom keinen Spinat mehr essen.
Er befürchtete immer, einen reisenden Spinat, den ein ignoranter Gärtner einfach abgeschnitten hatte, in seinem Teller zu haben!
Also traute er sich nicht mehr, nur ein einziges Blatt Spinat zu essen.
Das brachte den Spinat zwar sehr zum Lachen, aber zu Hause war es dann nicht immer lustig an den Spinat-Tagen!

AM UFER DES WEIßEN SEES
Nach der Begegnung mit dem Spinat ging Tom oft zum Ufer des weißen Sees,
wo er eines Tages einen kleinen roten Vogel mit grünen Augen sah.
So einen Vogel hatte er nie zuvor gesehen.
Tom hatte zwar versucht Amadou den Vogel zu beschreiben, aber jedes Mal lächelte Amadou und sagte,
er würde diese Art Vogel gar nicht kennen.
Überhaupt hatte Tom diesen Vogel nur einmal gesehen, und sofort hatte er ihn gemocht.
Er blieb, um ihn anzuschauen bis der Vogel geräuschlos wegflog.
Fast jeden Tag ging Tom nun mit seiner Gitarre zum weißen See, genau dort hin,
wo er einmal den kleinen roten Vogel mit den grünen Augen gesehen hatte.
Er wartete, spielte Gitarre und hoffte mit seinem ganzen Herzen, den kleinen Vogel wiederzusehen.
Er sang mit seiner Gitarre und er sah viele Vögel aber nie den kleinen roten Vogel.
Dies dauerte Tage und Wochen, Tom sang und hoffte, jeden Tag ging er wieder nach Hause,
jeden Tag etwas trauriger.
Eines Abends nach vielen Tagen, nach vielen Wochen, ohne je den kleinen Vogel gesehen zu haben,
war er am Seeufer geblieben.
Es war spät, ihm war kalt und seine kleinen Finger waren ganz gefroren und ganz müde,
weil er so lang Gitarre gespielt hatte.
Tom begann zu weinen, wie er noch nie in seinem Leben geweint hatte.
Er fühlte sich ganz traurig und verlassen, und er glaubte, er würde den kleinen Vogel nie wieder sehen.
Er wusste nicht mehr, was er tun konnte.

Der Mond, ganz rund, leuchtete weiß auf dem armen verzweifelten Tom.
Alles war ruhig, nur das leise Schluchzen von Tom war zu hören.
Er hob seinen Kopf, rieb sich die Augen und sah im Licht des Mondscheins einen kleinen Vogel, der weg flog.
Der Mondschein blendete Tom, er konnte nur die Form des Vogels erahnen.
Für einen Moment schien der Vogel aufzuhören zu fliegen.
Er drehte sich in der Luft um und Tom sah zwei kleine grüne Augen, die schnell verschwanden,
während der kleine Vogel nur noch ein schwarzer Punkt im Himmel weit weg war.

Da schlug das Herz von Tom ganz stark vor Freude, weil er seinen Freund erkannt hatte.
Auf einmal verschwand seine ganze Traurigkeit.
Er fühlte sich glücklich und begann zu springen und zu tanzen.
Aber alles war so ruhig, so leuchtend und beruhigend, dass er sich wieder hinsetzte,
den See anschaute, dann den Mond, dann den See, dann den Mond, dann schlief er ein.
Es war ihm nicht mehr kalt.

PRESSEBERICHTE

Aus den Krefelder Tageszeitungen

Plakate der Musicalproduktionen
der Musikschule der Stadt Krefeld

Westdeutsche Zeitung Krefeld, 12. Oktober 2004

Tom mag Spinat - nur als Freund

Mehr lesen

Rheinische Post Krefeld, 11. Oktober 2004

Komm, flieg mit mir

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WEITERE INFORMATIONEN

Das Ansichtsmaterial finden Sie hier: ANSICHTSMATERIAL

Die Kosten für die Aufführungsrechte und für das Aufführungsmaterial erfahren Sie hier: AUFFÜHRUNGSRECHTE & AUFFÜHRUNGSMATERIAL

Die Vorgehensweise für Bestellungen wird hier erläutert: BESTELLUNGEN