Toms und Pams
Macht den Spinat nicht immer platt!
Am See
Die lange Nacht
Tom 1 Wir, die Toms, wir sind die Größten, einfach bärenstark.
Pams Groß an Zentimetern bist du, wie ein Bär behaart.
Tom 2 Das ist Zeichen uns’rer Stärke, sind halt echte Männer!
Pams Echt bei euch die Muskeln nur, das Hirn nicht gerade der Renner.
Tom 3 Wir sind schlau, wir lassen uns von euch nicht provozier’n.
Pams Gut, denn dieses Spiel, das könntet ihr doch nur verlier’n!
Tom 4 Toms sind cool und schneller und im Geiste heller.
Pams Schnell seid ihr beim Essen oder beim Vergessen.
Tom 5 Gackert doch nur wie die Hühner, wir hör’n euch nicht zu.
Pams Macht euch endlich an die Arbeit, lasst uns doch in Ruh!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms und Pams Na gut, dann sind wir Toms und Pams und das ist gut so, irgendwo.
Toms Ja, aber Toms sind nicht wie Pams!
Pams Ja, aber Pams sind nicht wie Toms!
Toms und Pams Na gut, dann hör’n wir auf zu streiten!
Toms Bitte schön!
Pams (sprechen) Bitte sehr!
Pams 1 Wir die Pams sind zart wie Blumen, herrlich anzuseh’n.
Toms Pflanzen seid ihr, doch mit Stacheln, fast so wie Kakteen.
Pams 2 Wenn wir singen zart und lieblich, hör’n uns alle zu.
Toms Glas zerspringt und Milch wird sauer, keiner hat mehr Ruh’.
Pams 3 Wir sind schlau, wir lassen uns von euch nicht provozier’n.
Toms Gut, denn dieses Spiel, das könntet ihr doch nur verlier’n.
Pams 4 Pams sind einfach klüger, reden nicht darüber.
Toms Redet dumme Sprüche, geht doch in die Küche.
Pams 5 So ist das, zum Kochen sind wir euch wohl gut genug.
Toms Ja, denn eure Suppe schmeckt uns Toms verteufelt gut.
Toms Wir sind die Toms! Pams Wir sind die Pams!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms und Pams Na gut, dann sind wir Toms und Pams und das ist gut so, irgendwo.
Toms Ja, aber Toms sind nicht wie Pams!
Pams Ja, aber Pams sind nicht wie Toms!
Toms und Pams Na gut, dann hör’n wir auf zu streiten!
Toms Bitte schön!
Pams (sprechen) Bitte sehr!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms Wir sind die Toms!
Pams Wir sind die Pams!
Toms und Pams Na gut, dann sind wir Toms und Pams und das ist gut so, irgendwo.
Denn wäret ihr genau wie wir,
dann gäb’ es keinen Grund zum Streit,
doch Streit kann lustig sein, wenn man sich dann verzeiht.
Spinat
Ich mag nicht mehr,
dass man mich ignoriert,
mich übersieht.
Ich mag nicht mehr!
Steine
Er hat es satt.
Macht den Spinat nicht immer platt.
Spinat
Seit zwanzig Jahr’n
leb’ ich in diesem Land,
ich zahle Steuern,
nicht zu selten, nicht zu knapp!
Steine
Nein, nicht zu knapp!
Macht den Spinat nicht immer platt.
Spinat
Die Menschen laufen herum,
sie treten, trampeln alles,
was nicht wegrennt in den Matsch!
Steine
Macht den Spinat nicht immer platt.
Spinat
Ich mag nicht mehr,
dass man mich ignoriert,
dass man mich noch dazu übersieht.
Steine
Oh oh nein!
Macht den Spinat nicht immer platt.
Spinat
Was soll ich sagen?
Es gibt nur Plattfüße überall,
dazu sind sie noch ungeschickt.
Sie haben Stroh nur im Kopf!
Steine
Oh macht den Spinat nicht immer platt.
Spinat
Oh oh oh oh oh oh oh.
Dup dup dup, dup dup dup.
Oh oh oh ohoh oh oh oh oh.
Uh pa du pa du pa dip dap dub dub dup!
Ich mag nicht mehr,
mag nicht mehr, dass man mich ignoriert,
dass man mich übersieht.
Steine
Er hat es wirklich satt!
Spinat
Ja, ich hab’ es satt!
Steine
Er hat es wirklich satt!
Spinat
Hab’ es wirklich satt!
Steine
Macht den Spinat nicht immer platt.
Tom
Wo bist du, mein Vögellein?
Komm bald zurück, komm zu mir.
Es wär’ so schön, dein Freund zu sein,
zu fliegen weit und hoch mit dir.
Vögellein, bist du in fernem Land?
Sag, hörst du mich,
so weit weit weg von mir?
Ewig schon wart’ ich auf dich.
Ich wart’ und ruf’ und spiel’ Gitarre.
Wo bist du, mein Vögellein?
Oh, sag’ mir wo, sag’ mir wann,
wirst du mein Freund und fliegst mit mir,
so hoch und weit wie nie zuvor.
Vögellein, oh bitte sag’ mir doch,
was machst du nur?
Ich brauche dich bei mir.
Ewig schon wart’ ich auf dich.
Mein Herz ruft dich, kannst du es hören?
Oh nein, ich habe keine Angst,
ich wart’ auf dich, erwarte dich.
Ich hoff’ so sehr, du kommst zurück,
zu mir zurück, mein Vögellein.
Morgen früh, versprich es mir,
ich bitte dich, komm zurück.
Mir ist so kalt, ich wart’ auf dich,
die ganze Nacht, es macht mir nichts.
Vögellein, sag, denkst du noch an mich?
Oh, sag mir doch, dass du mich nicht vergisst.
Sag mir doch, wann kommst du nur?
Wann kommst du nur?
Wann kommst du endlich?
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Tom: Doch kommst du nicht, |
Chor der Wellen: Doch kommst du nicht, Vögellein, |
Chor der Wellen
Er wartet hier die ganze Nacht.
Er sitzt und wacht,
er spielt auf der Gitarre.
In dieser Nacht nach so vielen Tagen
und Nächten alleine,
alleine solang.
Es war so spät, so kalt war ihm nie.
Die Finger wund
vom langen, langen Spielen.
So schwer ist ihm und soviele Tränen
so bitter vergießt er
wie niemals zuvor.
Eine Welle
Am See sitzt ein Junge und weint in der Nacht,
fühlt sich einsam und glaubt, dass er niemals mehr lacht.
Er glaubt sich verlassen,
er kann’s nicht versteh’n
doch so stark ist sein Wunsch
seinen Freund bald zu seh’n,
Chor der Wellen
dass er bleibt und er singt in der Nacht,
ein Gebet von der Seele erdacht.
Wenn die Tränen auch fließen mit Macht,
tief im Herz seine Hoffnung erwacht.
Der kalte Wind bringt Zweifel daher,
doch er hofft stark,
er glaubt, er sieht es wieder
sein Vögellein
auch wenn er nicht weiss, was er tun soll,
nur warten?
Nur warten allein?
Der Mond so klar,
die Augen hellwach.
Die Nacht, die Nacht
so ruhig, so verwirrend.
Kein Laut zu hörn,
kein Schrei in der Nacht,
nur das Weinen, so zärtlich, so traurig, so sanft.
Eine Welle
Das Mondlicht im Gesicht, die Tränen sind verwischt,
die Augen blicken traurig in die Nacht.
Das Mondlicht blendet ihn, doch plötzlich sieht er hoch
ein Vöglein das am fahlen Himmel fliegt
Eine andere Welle
Der Vogel fliegt davon, doch dreht sich plötzlich um,
der Junge staunt und schaut gebannt zu ihm.
Und er erkennt sofort das Vöglein, seinen Freund,
der Vogel lächelt, fliegt und in der Nacht erklingt ein Lied.
Der Vogel des Glücks
La la la la la la
la la la la la la
la la la la la la
la la la la la.
La la la la la la
la la la la la la
la la la la la la
la la la la la.
Chor der Wellen
Und sein Herz schlägt so laut,
seine Freude ist groß
und er fühlt wie noch nie
und noch so viel viel mehr!
Seine Trauer verweht
wie die Wolken im Sturm
und er singt
und er tanzt!
La la la la la la, la la la la la la,
la la la la la la, la la la la la la.
La la la la la la, la la la la la la
la la la la la la, la la la la la la.
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Chor 1: Seine Trauer verweht Und er schreit, wie er kann, ihm ist |
Chor 2: Ein kleiner Junge Ein kleiner Junge Ein kleiner Junge |