Die weltberühmte Geschichte des Jungen,
der nicht erwachsen werden wollte

Peter Pan © 1993
Musical für Kinder nach James Matthew Barrie
Musik, Übersetzung & Bearbeitung für die Bühne: Phan Trat Quan
Liedtexte: Tom Heilandt, Wendelin Rader, Phan Trat Quan & Karlheinz Wagner

Aufführungsdauer: 110 Minuten
Ausführende: Kinder und Jugendliche von 7 bis 14 Jahren
Anzahl der Musiknummern: 23 (1- bis 2-stimmig) Ouverture, 5 Akte, Epilog 16 Szenen 5 Bühnenbilder 20 Hauptrollen
Gruppen: Indianer, Piraten, Nixen, Hundechor

Originalpartitur: Flöte, Oboe/English Horn, Bb Klarinette, Fagott, 2 F Hörner,
4 Bb Trompeten, 2 Posaunen, Mundharmonika, 3 Keyboards,
Harfe, Konzert-Gitarre/Mandoline, Percussion 1 + 2, Drumset, Violinen 1 & 2,
2 Violoncelli, Kontrabass
Bearbeitung für kleines Orchester: Flöte, Klarinette, Keyboard, Drums, Violinen 1 + 2, Violoncello, Kontrabass (Die Flötenstimme ist auch als Bb-Stimme und die Klarinettenstimme als C-Stimme erhältlich)

Uraufgeführt am 4. Juni 1994 in der Musikschule der Stadt Krefeld

ZUM STÜCK

Ein twistender Hund als Kindermädchen, Indianerkrieger, die lieber vom Strand von Rio de Janeiro träumen als vom Kriegspfad, Nixen singen und tanzen für den Mond, ein böser Käpt’n Hook, der beim Mondschein beichtet, wie sehr er darunter leidet, nicht geliebt zu werden, Humor und Menschliches vermischen sich überall in Peter Pan.
Der Traum vom Fliegen, der Traum vom eigenen Haus, die Liebe der Mutter stimmen das Musical zärtlich und poetisch, und wenn Tinker Bell sich aus Liebe zu Peter Pan opfert, zeigt sich die Tragik des Lebens und des Sterbens.
Unbekümmertheit und Freude am Leben haben alle Geschöpfe vom Niemalsland: Die verlorenen Jungs, die sich so darüber freuen, dass keiner ihnen vorschreibt, was sie tun oder lassen sollen, die Piraten mit der Totenkopf-Fahne im Wind und der Buddel voll Rum, die außer ihrem Käpt’n Hook keinen fürchten. Im ganzen Stück herrscht eine blühende Phantasie, die ein ticktackendes Krokodil, aus dem Kinderwagen gefallene Kinder, eine eifersüchtige Kesselflicker-Fee und noch viele Personen mehr erschaffen hat.
Die Musik und die Lieder dieser neuen Musical-Adaption von Peter Pan unterstreichen den Humor, die Poesie, die Tragik, das Unbeschwerte und die kraftvolle Phantasie eines Theaterstückes, das es verdient hat, immer und immer wieder gespielt und geliebt zu werden.

MUSIK & LIEDTEXTE

Liedtexte, mp3-Player, mp3-Download, Videoclips

1. Ouverture

Instrumental

 Ouverture
2. Nana

NANA

Nana
Ich bin Hund hier im Haus,
und ich kenn‘ mich gut aus.
Familie Darling kann ein Kindermädchen nicht bezahl’n,
ich bin – fast umsonst!

Ich bin Hund hier im Haus,
mach das Beste daraus.
Familie Darling käm‘ doch ohne mich nicht aus!

Sie käm’n ohne mich nicht aus.
Sie kämen ohne mich nicht aus.
Sie käm’n ohne mich nicht aus.
Sie kämen ohne mich nicht aus.

Ich bin der Hund, der alles schafft,
denn ich hab‘ Geist und ich hab‘ Kraft.
Dazu bin ich noch schön und heiße Nana, Nana, Nana.
Nana tu mal dies,
Nana tu mal das
den ganzen Tag!

Ich bin Hund hier im Haus,
und ich kenn‘ mich gut aus.
Familie Darling wär‘ doch ohne mich ganz aufgeschmissen,
ganz – ohne Hund

wär‘ ihr Leben recht schwer,
denn die Arbeit wär‘ mehr.
Familie Darling braucht doch ihre Nana sehr.

Wer würd‘ sonst den kleinen Michael baden?
John und Wendy in die Schule tragen?
Und sind sie nachts noch wach,
wer säng‘ sie in den Schlaf?
Manchmal sind sie frech zwar, doch meist
gehorchen sie mir brav.

Ich bin Hund hier im Haus,
und ich kenn‘ mich gut aus.
Familie Darling wär‘ doch ohne mich ganz aufgeschmissen
ganz – ohne Hund.

Doch mit Nana im Haus
lebt man in Saus und Braus
ohne Sorgen – mit dem schönsten Hund im Haus!
Nun Applaus!

 Nana
3. Schafft sie das?

SCHAFFT SIE DAS?

Kinder
Schafft sie, schafft sie, schafft sie das?
Mutter nimmt schon Maß!
Einmal rum und Schleife binden,
alles wird sich finden!
Sie wird’s doch nicht fallen lassen?!
Es ist nicht zu fassen!
Mutter – ja, versuch’s nochmal!
Jetzt wird es gelingen!
Mit viel Gefühl! Das allein kann es bringen!
Ja – hurra!
Sitzt wie angegossen!

 Schafft sie das
4. Ein Gesicht am Fenster

EIN GESICHT AM FENSTER

Frau Darling
Wir brauchen Nana hier.
Hör – ich erklär‘ es dir:
Vorhin war was am Fenster,
es sah aus wie ein Gesicht.

Herr Darling (spricht) Ein Gesicht am Fenster im dritten Stock? Geh!

Frau Darling (singt)
Ein Junge war’s – genau!
Die Augen groß und blau.
Ich glaub‘, er wollt ins Zimmer,
plötzlich war er wieder weg.

Und letzten Montag war’s,
als ich im Sessel saß.
Ich spürte einen Luftzug,
und das Fenster stand weit offen.
Ich wollte gerade hin,
da sah ich ihn dort steh’n,
ganz frech im Zimmer.
Ich fing an zu zittern und zu wimmern.

(spricht)
Ich schrie. Nana kam gerade zurück und sprang auf ihn zu. Er wollte davon. Nana stieß das Fenster zu. Aber es war zu spät.

Herr Darling: Natürlich!

Frau Darling: Wart‘ nur ab!

(singt)
Der Junge konnte flieh’n,
das hab‘ ich selbst geseh’n.
Sein Schatten aber war
im Fenster ganz fest eingeklemmt.

Herr Darling (spricht) Mary! Warum hast du ihn nicht behalten?

Frau Darling (singt)
Sieh doch, ich hab ihn ja,
in der Schublade da
liegt er als Schattenrolle
gut verstaut und gut versteckt.

 Ein Gesicht am Fenster
5. Hundsmiserabel

HUNDSMISERABEL

Nana + Chor
Hundsmiserabel.
Hundsmiserabel.
Ich geh‘ bald vor die Hunde.
Herzlos ist mein Herrchen,
kalt ist es draußen.
Wo ist nur mein Deckchen?
Lasst mich bitte nicht frieren.
A-uuuh! A-uuuh! A-uh!

 Hundsmiserabel
6. Wo ist mein Schatten?

WO IST MEIN SCHATTEN

Peter
Wo ist mein Schatten hin?
Hör zu – ich sage dir:
So macht’s doch keinen Sinn!
Schatten – wo bist du? Sag es mir!

Wo ist mein Schatten hin?
Es gibt kein Schattenloch!
Das macht echt keinen Sinn!
Schatten – wo bist du? Zeig dich doch!

Wenn ich ihn nicht finde, dann ist alles aus!
Schatten, Menschenkind, jetzt komm doch endlich raus!
Da – im Fenster war es, wo ich hängenblieb!
Gibt’s in diesem Haus wohl einen Schatten-Dieb?

Seh’n wir mal: Versteckt er sich vielleicht unterm Bett?
Oder auch
da in dieser Spielzeug-Kiste – wär‘ gar nicht nett!
Aber auch
hier kein Schatten, da kein Schatten! Nicht eine Spur!
Der Schatten
kann doch nicht verschwunden sein! He – wo bist du nur?!

Schöner Mist!
Ich weiß wirklich nicht mehr, wo du bist!
Keine Ahnung, wo ich suchen soll!
Langsam hab‘ ich echt die Nase voll!
Wenn es hier bloß nicht so

dunkel wär‘!
Dadurch wird die Suche doppelt schwer!
Meine Nerven halten’s nicht mehr aus!
Schatten – zeig dich! Komm jetzt endlich raus!
Schluss, finito, Ende!
Halt mich nicht zum Narren,
schließlich bin ich Peter Pan!
Wenn ich meinen Schatten hab‘, dann

bin ich groß und stark: Der Junge,
der fast alles schafft – nur ohne
Schatten bin ich schwach und traurig.

Wo ist mein Schatten hin?
Hör zu – ich sage dir:
So macht’s doch keinen Sinn!
Schatten – wo bist du? Sag es mir!

Wo ist mein Schatten hin?
Es gibt kein Schattenloch!
Das macht echt keinen Sinn!
Schatten – wo bist du? Zeig dich doch!

Schöner Mist! Ich weiß wirklich nicht mehr,
wo du bist! Keine Ahnung, wo ich
suchen soll! Langsam hab‘ ich echt die
Nase voll! Wenn es hier bloß nicht so

dunkel wär‘!
Dadurch wird die Suche doppelt schwer!
Meine Nerven halten’s nicht mehr aus!
Schatten – zeig dich! Komm jetzt endlich raus!
Ach – da bist du! Endlich!

Hier – das ist mein Schatten, ja – jetzt bin ich Peter Pan!
Wenn ich meinen Schatten hab‘, dann
bin ich groß und stark: der Junge,
der fast alles schafft! Mit meinem
Schatten bin ich glücklich, stolz und froh!

 Wo ist mein Schatten
7. Wir fliegen

WIR FLIEGEN

Peter
Kommt, wir fliegen raus!
Geschwind zu meinen Feen!
Das ist mein Zuhaus‘
Ganz wunderschön!
Fliegen ist das Schönste
und gänzlich ungefährlich!
Du schwebst, du gleitest – herrlich!
Fliegen ist nicht schwer!
Jetzt schaut mal alle her:
Los geht’s – die Arme breit – ich fliege!

Kinder
Echt – der fliegt ja los!
Und fällt nicht auf den Bauch!
Wie macht er das bloß?!
Das woll’n wir auch!
Fliegen ist das Schönste
und gänzlich ungefährlich!
Du schwebst, du gleitest – herrlich!
Arme breit – okay!
Es tut sich nichts – oh weh!
Wir können eben doch nicht fliegen!

Peter
Was euch noch fehlt, ich glaub‘,
zwei Handvoll Elfenstaub!
Schließt eure Augen!
Ihr werdet se-e-hen:
gleich wird es geh’n!
Fliegen ist schön!
Denkt an was Schönes, und schon hebt ihr ab!
Ja – ich glaube, es klappt!
Fliegen ist nicht schwer!
Jetzt schaut mal alle her:
Los geht’s – die Arme breit – wir fliegen!

(spricht)
Das ist gar nicht kompliziert.
Nein, Wendy, nicht so krumm, oder hast Du schon ein fliegendes Fragezeichen gesehen?
Vorsicht, der Spiegel – oh, das war knapp.
John, die Beine strecken. Schaut! Michael macht das schön! Guck doch mal, wo du
hinfliegst, Michael – patsch, die Lampe ist hin.

Wendy: Ich falle!!!

Michael: Oh mein Kopf! Das schaffe ich nie im Leben, ich will es aber können!

John: Ich habe immer gesagt, unser Zimmer ist zu klein, vor allem zu niedrig.

Peter: Du fliegst wie eine alte Ente, John.

John: Und du redest wie eine Meckerente.

Peter: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wendy: Doch! Ich gerade, au weia, mein armes Bein.

Peter: Nicht so flattern! Ganz ruhig! Arme ausbreiten!

John: Als ich aus der Fußballmannschaft geflogen bin, das ging irgendwie einfacher.

Peter: Versucht es mal im Kreis. Nicht die Ohren anlegen, Wendy!

Alle (singen)
Himmelsvögeln gleich,
so schweben wir dahin!
Durch die Luft so leicht
– als Schmetterling!
Vorsicht an den Wänden!
Komm, reich mir deine Hände!
Welch himmlische Gefühle!
Gleiten auf dem Bauch!
Schau – rückwärts geht es auch!
Unglaublich, aber wahr:
Wir fliegen!

Jetzt mal im Sauseflug,
geübt ist schon genug.
Und ab nach draußen, schnell.
Abendstern leuchte.
Leuchte uns hell.
Der Mond so voll.
Fliegen ist babyleicht,
wenn wir nur woll’n!

Kinder, ist das nicht toll.
Gleiten durch die Luft
auf Wolken federleicht.
Blau, rosa ist der Duft
ein bisschen pink vielleicht?
Wir fliegen.

 Wir fliegen
8. Wir sind verlorene Jungs (Neuer Mix 2016)

WIR SIND VERLORENE JUNGS

Nibchen
Nibchen heiß ich,
und ich lache gern und viel.

Slightly
Ich bin Slightly
und mag sehr das Flötenspiel.

Tootles
Wenn was schiefgeht,
trifft es mich, das Tootles, meist.

Curly
Curly war es,
wenn es „Wer war das denn?“ heißt.

Zwilling I
Ich bin Zwilling eins

Zwilling II
Oder umgekehrt
Ich bin Zwilling zwei.

Zwilling I
Oder umgekehrt.

Zwillinge I+II
Niemalsland heißt unser Land,
hier leben wir.
Irgendwo steckt Peter Pan,
den suchen wir.

Die anderen
Einer fehlt
.
.
in unserm Bund.
Er ist weg schon
.
manche Stund‘.
.
.
Peter Pan,
Du fehlst uns hier.
Deine Freunde,
das sind wir.

Alle
Hallo! Juchhe!
Das Herz tut weh
ohne Vater, ohne Mutter.
Wir sind verlorene Jungs,
doch keiner schreibt uns mehr vor,
was wir machen oder lassen.
Juchhe! Hallo!
Vor langer Zeit
fielen wir aus Kinderwagen.
Und niemand hat uns vermisst – Juchhe!
Jetzt sind wir bei Peter Pan!

(gesprochen)
Tootles: Ist Peter schon zurück, Slightly?

Slightly: Nein, Tootles, noch nicht.

Curly: Ich wünschte, er würde zurückkommen.

Tootles: Wenn Peter nicht da ist, um uns zu schützen, hab‘ ich immer Angst vor den Piraten.

Slightly: Ich hab‘ keine Angst vor Piraten. Vor nichts hab‘ ich Angst. Aber ich wünschte, Peter würde zurückkommen und uns erzählen, ob er mehr über Aschenputtel gehört hat.

Zwilling II: Slightly, ich habe heute Nacht geträumt, der Prinz hätte Aschenputtel gefunden.

Zwilling I: Zwilling, ich denke, das kannst du gar nicht geträumt haben, weil ich hab’s nicht geträumt, und Peter sagt, weil wir Zwillinge sind, könnten wir nicht was anderes träumen, weißt du.

Musik Stopp

Tootles: Ich mach‘ mir große Sorgen um Aschenputtel. Und da ich nichts über meine Mutter weiß, denk‘ ich mir, sie muss so ähnlich gewesen sein.

Nibchen: Alles, woran ich mich erinnere über meine Mutter, ist, dass sie oft zu meinem Vater sagte: „Oh, wenn ich bloß mein eigenes Bankkonto hätte!“ Ich weiß nicht, was ein Bankkonto ist, aber ich würde ihr liebend gerne eins geben. Und überhaupt, ich hätte selber gern eins.

(Musik weiter)

(singen)

Nibchen
Bankkonto – oh ja!
Mein Gott, das wär doch was!

Tootles
Tausend Zentner Gold –
ich glaube, das macht Spaß.

Curly
Eine Feder für den Hut –
wie wär denn das?

Slightly
Oder einen Tintenfisch
im Tintenfass?

Zwillinge I+II
Das klingt toll, doch wie wär’s mit
’nem Blumenstrauß?
Den nähm‘ ich und brächte ihn
Mama nach Haus,
Mama würd‘ sich freuen
und nähm‘ mich in den Arm.
Sie gäb mir ’nen Kuss,
und mir wär‘ so schön warm.

Die anderen
Ein Konto,
groß und rund.

.
Und Gold zur
Morgenstund‘

.
Die Feder schmückt
den Hut

.
Ein Tintenfisch
ist gut!

.
Ein schöner
Blumenstrauß
für die Mama
zu Haus
Sie nähm‘ mich in
den Arm
mir wäre so
schön warm

Alle
Hallo! Juchhe!
Das Herz tut weh
ohne Vater, ohne Mutter.
Wir sind verlorene Jungs,
doch keiner schreibt uns mehr vor,
was wir machen oder lassen.

Juchhe! Hallo!
Vor langer Zeit
fielen wir aus Kinderwagen.
Wir sind verlorene Jungs.
Hallo, wir sind verlorene Jungs.

 Wir sind verlorene Jungs
9. Piraten Blues

PIRATEN BLUES

Smee
Joho! Der Wind treibt uns übers Meer.
Joho! Piraten sind wir.

Starkey
Joho! Das Schiff ist unser Zuhaus‘.
Joho! Piraten sind wir.

Jukes
An Bord die Buddel voll Rum.
Das haut Piraten nicht um.

Cecco
Am Mast zeigt euch, wer wir sind,
die Totenkopf-Fahne im Wind!

1. Gruppe
Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord,
ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Hook.

Hook
Pardon, erlaubt, dass ich mich vorstell‘,
ich bin der Kapitän Hook. Hallo!
Charmant, galant, mit nur einer Hand,
bin ich der Oberpirat.
Man kennt auf See und an Land
von mir die eiserne Hand.
Gemein, jedoch elegant
stehl‘ ich mir, was immer ich kann.

1. Gruppe
Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord, ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Hook.

An Bord die Buddel voll Rum.
Das haut Piraten nicht um.
Am Mast zeigt euch, wer wir sind,
die Totenkopf-Fahne im Wind!

Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord, ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Hook.

Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord, ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Hook.
Käpt’n Hook

Die anderen

Wind treibt uns über das Meer.

.
.
Unser Zuhaus‘ ist das Schiff.

.
Das macht uns gar nichts.
Das macht uns gar nichts.

.
Die schwarze Fahne.
Yeah!

2. Gruppe
Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord,
ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Dum dum dum dum dum dum dum

Hallo! Das ist Käpt’n Hook.

Er ist der Oberpirat.
Ein jeder kennt ihn!
Die Hand aus Eisen!
Und sehr gefährlich!
Huh!

Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord, ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Dum dum dum dum dum dum dum

Das macht uns gar nichts.
Das macht uns gar nichts.
Die schwarze Fahne.
Yeah!

Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord, ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Dum dum dum dum dum dum dum

Pirat zu sein, bedarf es wenig.
Ein Schwert, ein Mord, ein schmutziges Wort.
Der Schlimmste wird Piraten-König
wie Kapitän Dum dum dum dum dum dum dum
Käpt’n Hook

 Piraten Blues
10. Indianer Samba

INDIANER-SAMBA

Stamm
Ja, wir sind die falschen Indianer,
nicht so mutig, aber viel sanfter.
Denn wir träumen gern von Bahia
und dem Strand von Copacabana.

Bim bom
bim bim bim
bom bom bom
bim bom
bim bim bim bom

Panther
Hey, du! Was machst du?
Hey, du, wer bist du?
Hey, du, wo gehst du hin und her?

Stamm
Und jetzt alle gut aufgepasst!
Oh, sie raubt uns all’n den Verstand fast!
Hier ist Tiger Lily! Oh!
Allez! Tiger Lily! Go!

Tiger Lily
La la la la la la la.
La la la la la la la la la.
Und die links singen:

Alle links
Hu hu!

Tiger Lily
Und die rechts singen:

Alle rechts
Ho ho!

Tiger Lily
Und die links nochmal:

Alle links
Hu hu!

Tiger Lily
Und die rechts nochmal:

Alle rechts
Ho ho!

Alle
Und das ganze könnt‘ bis morgen früh geh’n.
Aber wir woll’n euch nicht auf den Keks geh’n.
Deshalb verschwinden wir.
Deshalb verschwinden wir.

Alle
Deshalb verschwinden wir.
Deshalb verschwinden wir.

Tiger Lily
La la la la la la la
La la la la la la la la la.

 Indianer Samba
11. Wenn ich ein Haus hätt’ (Neuer Mix 2016)

WENN ICH EIN HAUS HÄTT‘

Wendy
Es wär‘ schön, wenn ich ein Haus hätt‘,
so ein Haus für mich allein,
es braucht nicht sehr groß zu sein,
es braucht nicht sehr hoch zu sein.
Es soll bunt sein und hübsch sein
mit Moos auf dem Dach
und mit ganz vielen Blumen.

Alle
Es wär‘ schön, wenn ich ein Haus hätt‘,
so ein Haus für mich allein,
es braucht nicht sehr groß zu sein,
es braucht nicht sehr hoch zu sein.
Es soll bunt sein und hübsch sein
mit Moos auf dem Dach
und mit ganz vielen Blumen für mich.

Wendy
Und der Rauch aus dem Schornstein
zeigt jedem, hier bist du zuhaus‘,
und die Sonne, die scheint
durch die Fenster hinein
und sie sagt „Guten Tag“,
und du sagst „Guten Tag“,
und du weißt, du bist hier zuhaus‘.

Es wär‘ schön, wenn ich ein Haus hätt‘,
so mit Garten vorne dran,
der braucht nicht sehr groß zu sein,
der braucht nicht sehr breit zu sein.
Er soll grün sein und hübsch sein
mit Bäumen darin
und mit ganz vielen Blumen.

Alle
Es wär‘ schön, wenn ich ein Haus hätt‘,
so mit Garten vorne dran,
der braucht nicht sehr groß zu sein,
der braucht nicht sehr breit zu sein.
Er soll grün sein und hübsch sein
mit Bäumen darin
und mit ganz vielen Blumen für mich.

Wendy
Und die Tür wär‘ stets offen
für Gäste und netten Besuch,
und die Vögel, die pfeifen
zum Fenster hinein,
und sie singen „Hallo“
und du sagst auch „Hallo“
und du weißt, du bist hier zuhaus.

Alle
Es wär‘ schön, wenn ich ein Haus hätt‘,
so ein Haus für mich allein,
es braucht nicht sehr groß zu sein,
es braucht nicht sehr hoch zu sein.
Es soll bunt sein und hübsch sein
mit Moos auf dem Dach
und mit Spielzeug darin,
und mit Tieren darin,
und mit Blumen für dich und für mich.

 Wenn ich ein Haus hätt'
12. Nixen

NIXEN

Nixen (drei Gruppen)
He e oh – he e oh – he e oh.
Komm zu mir – komm zu mir – komm zu mir.
Hier im Wasser – hier im Wasser – hier im Wasser
tanz mit mir – tanz mit mir – tanz mit mir.
Lass uns singen – lass uns singen – lass uns singen.

Eine Nixe
Hört mir alle zu.
Nixen, kommt zu mir.
Freut euch auf den Tanz.
Freut euch auf den Abend und den Mond.

Sonnenstrahlen streicheln uns,
Mondlicht lässt uns gleißen.

Alle Nixen
Sonnenstrahlen streicheln uns,
Mondlicht lässt uns gleißen.

Eine Nixe
Schmückt euch mit Ketten,
singt eure Lieder,
und wenn die Sonne langsam versinkt,
werdet nicht müde,
bleibt immer munter.
Tanzt für den Mond.
Tanzt für den Mond.

Alle Nixen
Schmückt euch mit Ketten,
singt eure Lieder,
und wenn die Sonne langsam versinkt,
werdet nicht müde,
bleibt immer munter.
Tanzt für den Mond.
Tanzt für den Mond.

Tanzt mit den Fischen um Korallen herum.
Tanzt durch das Mondlicht in den Morgen hinein.
Mondlicht, du gibst uns den besonderen Glanz.
Mondlicht, du leuchtest uns für unseren Tanz.

Eine Nixe
Kämmt eure Haare.
Putzt eure Schuppen.
Und wenn das Mondlicht langsam erscheint,
bleibt immer munter,
werdet nicht müde.
Tanzt für den Mond.
Tanzt für den Mond.

Alle Nixen
Tanzt mit den Fischen um Korallen herum.
Tanzt durch das Mondlicht in den Morgen hinein.
Mondlicht, du gibst uns den besonderen Glanz.
Mondlicht, du leuchtest uns für unseren Tanz.

Eine Nixe
Mond, du bist ein guter Freund.
Mond, du lässt uns tanzen.

Alle Nixen
Mond, du bist ein guter Freund.
Mond, du lässt uns tanzen.

Tanzt mit den Fischen um Korallen herum.
Tanzt durch das Mondlicht in den Morgen hinein.
Mondlicht, du gibst uns den besonderen Glanz.
Mondlicht, wir freuen uns auf dich.

 Nixen
13. Duett + 14. Kampf 1

DUETT

Hook
Geist, der heut‘ Nacht
überm See spukt, hörst du mich?

Peter (mit Hooks Stimme)
Hölle, Pech und Hagelschlag,
ich höre dich!

Hook Wer bist du, Fremder? Sprich!

Peter Ich bin Jack Hook, Käpt’n der „Jolly Roger“.

Hook Nein, nein. Der bist du nicht!

Peter Schwefel und Galle! Sag das nochmal, und ich schlitz dir den Bauch auf!

Hook Wenn du Hook bist, dann sag mir: Wer bin ich?

Peter Ein Thunfisch! Nur ein Thunfisch!

Hook Ein Thunfisch?

Smee (entfernt sich) Hat uns die ganze Zeit ein Thunfisch herumkommandiert?

Starkey: Es ist beleidigend.

Hook: Lasst mich nicht im Stich, Kumpel.

Peter: Pah, Thunfisch, pah!

Hook Hast du einen anderen Namen?

Peter Ay, ay, ay.

Hook Pflanze?

Peter Nei-ein.

Hook Stein?

Peter Nei-ein.

Hook: Tier?

Peter Fa-ast.

Hook Ein Mann?

Peter Nei-ein.

Hook Ein Junge?

Peter Ja-a.

Hook Ein normaler Junge?

Peter Nei-ein.

Hook Ein toller Junge?

Peter (zu Wendys Bedauern) Ja-a.

Hook Bist du in England?

Peter Nei-ein.

Hook Bist du hier?

Peter Ja-a.

Musik-Stopp

Hook Smee, stell‘ du die Fragen.

Smee (denkt angestrengt nach) Mir fällt nichts ein.

Musik weiter

Peter Ihr kommt nicht drauf, ihr kommt nicht drauf
(Versinkend in Eitelkeit) Gebt ihr auf?

Hook Ja.

Peter Ihr alle?

Smee und Starkey Jawohl.

Peter Nun denn, ich bin Peter Pan!

.

KAMPF 1

Instrumental

 Duett & Kampf
15. Indianer Dank

INDIANER DANK

Tiger Lily
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupadela
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupala

Alle
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupadela
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupala

Tiger Lily
Du weißer Mann,
du viel mutig haben stark gekämpft.
Listig und schlau,
guter Bruder sein für unser Volk.
Lily fast tot,
in großer Not,
kommt Peter Pan,
rettet ihr Leben.

Alle
Ga bowa gidi, gowa gudu
wa bota bili, wota bulu
Ga bowa gidi, gowa gudu
wa bota bili, wota bulu

Kadamati, okadamelato.
Kadamato, okadami.
Kadamati, okadamelato.
Kadamato, okadami.
Oh, oh, oh, oh.

Tiger Lily
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupadela
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupala

Alle
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupadela
Ukabo, agi, pukade, batu, baki, gupala

Tiger Lily
Du Peter Pan
Indianer schützen vor Pirat.
Du Peter Pan Tiger Lily Leben neu geschenkt.
Jetzt du und ich
sei’n gute Freund‘.
Der ganze Stamm
dir jetzt will danken.

Alle
Ga bowa gidi, gowa gudu
wa bota bili, wota bulu
Ga bowa gidi, gowa gudu
wa bota bili, wota bulu
Wa!

 Indianer Dank
16. Wendys Geschichte + 17. Mutter

WENDYS GESCHICHTE

Wendy (singt)
Es war mal eine Frau.

Curly (spricht) Warum nicht ein Mann?

Nibchen Oder eine weiße Maus?

Wendy Ruhe! Es gibt ja auch einen Mann.

(singt)
Es war einmal ein Mann.
Die hatten sich
so sehr, sehr lieb
und heirateten dann.

(spricht) Und wisst ihr, was sie hatten?

Nibchen Weiße Mäuse?

Wendy Nein, drei Kinder.

(singt)
Ich, Wendy, kam geschwind.
Der John kam hinterher.
Der Michael ist ihr drittes Kind.
Sie freuten sich so sehr.

Dann war da noch ein Hund,
ein lieber guter Hund.
Die Nana passte auf uns auf,
drum blieben wir gesund.

Doch in dieser einen Nacht
war Vati bös‘ mit ihr.
Er legte sie in Ketten
draußen wie ein wildes Tier und

wir Kinder war’n enttäuscht,
wir hatten sie so gern,
drum flogen wir mit Peter
in ein neues Land, ganz fern.

Curly (spricht) Das hab ich mir gedacht; ich weiß nicht, warum, aber genau das hab ich mir gedacht.

Wendy Jetzt denkt darüber nach, wie unglücklich die Eltern waren, dass alle ihre Kinder weggeflogen. Denkt darüber nach, oh, denkt an die leeren Betten. (Sie versuchen, es sich vorzustellen.)

Zwilling I (vergnügt) Das ist schon traurig.

Wendy (singt)
Doch Mutter hat uns lieb.
Sie lässt das Fenster auf.
Sie weiß, wir kehr’n zurück,
und wartet Tag und Nacht darauf.

.

MUTTER

Wendy
Mutter, meine Mutter,
die ist immer für mich da.

Kinder
Mutter, meine Mutter,
die ist immer für mich da.

Wendy
Wenn mir einmal alles schiefgeht,
kennt sie einen Weg,
und wenn auch ein kalter Wind weht,
ist sie da für mich,
hört mir zu,
nimmt mich in den Arm,
und sie gibt mir Kraft,
macht mir Mut,
zeigt mir meinen Weg.

Älter, ich werd‘ älter,
meine Mutter hilft dabei.

Kinder
Älter, ich werd‘ älter,
meine Mutter hilft dabei.

Wendy
Und wenn ich mal Kinder habe,
bin ich da für sie
und werd sie auf Händen tragen.
Ich hab‘ keine Angst,
freu mich frauf,
denn ich weiß genau,
Mutter hört mir zu,
gibt mir Rat,
zeigt mir meinen Weg.

Kinder
Größer werden ist doch gar nicht schlimm,
wenn jemand dich so liebt wie sie,
an dich glaubt und dir vertraut
und auf dich wartet.

Wendy
Mutter, meine Mutter,
die ist immer für mich da.

 Wendys Geschichte & Mutter
18. Ich hab keine Lust, erwachsen zu werden (Neuer Mix 2016)

ICH HAB‘ KEINE LUST ERWACHSEN ZU WERDEN

Peter
Ich hab‘ keine Lust, erwachsen zu werden!
Mein Leben ist doch schön – genau, wie es ist.
Drum bleibt mir bloß weg mit Schule und Lehrern,
denn was ich wissen will, lern‘ ich dort nicht.

Ich flieg‘ umher und seh‘ die ganze Welt an einem Tag.
Die Sterne leuchten in der dunklen Nacht
und zeigen mir den Weg nach Haus.

Ich leb‘, wie ich’s mag – ich mag‘, wie ich lebe!
Ich spiele in der Nacht und schlaf‘ dann am Tag.
Es ist keiner da, der sagt, was ich tun soll.
Bin frei.

Erwachsene hab’n graue Bärte.
Erwachsene kriegen ’nen Bauch.
Jeden Tag im Büro,
ohne Sonne und Luft.
Nein, keiner sperrt mich jemals ein.
Nein!

Ich hab‘ keine Lust, erwachsen zu werden!
Mein Leben ist doch schön – genau, wie es ist.
Ich leb‘ ohne Geld und denk‘ nicht an morgen!
Bin jung!

Ich leb‘, wie ich’s mag – ich mag‘, wie ich lebe!
Ich spiele in der Nacht und schlaf‘ dann am Tag.
Ich weiß, was ich will – mir braucht’s keiner sagen.
Ich bin zwar ziemlich klein – doch längst nicht dumm.

Die Welt ist groß, und ich bin überall auf ihr zuhaus‘.
Die Sonne lacht, ’ne Biene summt herum.
Sagt mir, was könnte schöner sein?
Hmm?

Ich hab‘ keine Lust, erwachsen zu werden!
Mein Leben ist doch schön – genau, wie es ist.
Ich leb‘ ohne Geld und denk nicht an morgen!
Bin jung!
Bin frei!
Bin jung!

 Ich hab' keine Lust erwachsen zu werden
19. Ein Kind, das träumt

EIN KIND, DAS TRÄUMT

Tinker Bell
Peter Pan, ich hab’s doch nur
für dich getan. Und nun lebe wohl.
Mein Freund, dir gehörte doch das Herz
der kleinen Fee.
Die Zeit ist um, ist um,
warum warst du nur so dumm?
Du hast nie an mich geglaubt,
das tut weh, ich muss geh’n.

Peter
Tinker Bell, was sagst du da,
das darf nicht sein. Du darfst niemals geh’n.
Was soll ich nur tun,
wenn meine Fee mich nun verlässt.
Wer sorgt sich dann um mich,
und wer passt dann auf auf mich?
Ist da nichts, was dich noch heilt.
Du musst leben!

Tinker Bell
Ein Kind, das träumt,
ein Kind, das lacht,
das glaubt an gute Feen bei Nacht.
Ein Kind, das spielend sich schafft
eine Märchenwelt
und davon träumt, ein Held zu sein.

Ein Kind, das träumt,
ein Kind, das lacht,
das glaubt an gute Feen bei Nacht.
Ein Kind, das spielend sich schafft
eine Märchenwelt.
Ach, Peter, sag‘ mir doch,
gibt’s solche Kinder noch?
Sag‘, braucht man mich?
Sag‘, braucht man noch Feen wie mich?

Peter Pan (spricht) Ach, Tinker Bell, du liebe Fee, du Gute. Ich weiß nicht, ob die Kinder glauben, dass es Feen wie dich noch gibt. Glaubt ihr das? Ihr müsst glauben, was ihr träumt, sonst kann ich ihr nicht helfen.
Ach, Tinker Bell, du liebe Fee, du Gute. Die Kinder – sicher wollen sie dir helfen. Und da ist niemand, der Feen nicht kennt. Ihr habt doch schon mal geträumt, ihr habt doch schon mal gespielt? Wer gespielt hat und geträumt – der kann ihr helfen.
Ach, Tinker Bell, wer glaubt an Feen? Wer glaubt an die Kraft von Wünschen? Wer wünscht sich, dass Tinker Bell geheilt wird? Ich wünsch‘ es mir so. Und du? Und du?

Ein Kind
Ein Kind, das träumt,
ein Kind, das lacht
und glaubt an gute Feen bei Nacht.
Ein Kind, das spielend sich schafft
eine Märchenwelt
Im Kinderland sind Wünsche wahr.

Kinderchor 1
Ein Kind, das träumt,
ein Kind, das lacht,
das glaubt an gute Feen bei Nacht.
Ein Kind, das spielend sich schafft
eine Märchenwelt
und davon träumt, ein Held zu sein,
zu sein.

Peter (spricht)
Hörst Du?
Sie singen!
Sie träumen, sie glauben!
Sie glauben an dich!
Tinker Bell, gute Fee!
Ihre Wünsche machen dich gesund!

Kinderchor 2
Kinder träumen und
Kinder lachen,
Kinder glauben an Feen bei Nacht
Kinder schaffen
eine Märchenwelt
und träumen davon, ein Held zu sein,
zu sein.

 Ein Kind, das träumt
20. Der Mond ist aufgegangen

DER MOND IST AUFGEGANGEN

Hook
Der Mond ist aufgegangen.
Mir ist im Herz so bange,
weil ich so traurig bin.
Angezogen von Hooks traurigem Gesang, kommen alle Piraten aufs Deck.
Allein auf dieser Welt.
Ein Hund, der einsam bellt.
Ich fühl‘ mich alt,
und mir wird kalt.

Hook (spricht) Wie still die Nacht ist; man hört keinen Laut. Es ist die Zeit, wo die Kinder zuhaus‘ ins Bett gehen; die Lippen voll mit Schokolade verschmiert, und die Zunge leckt die letzten Kuchenkrümmel von den Backen. Und hier auf dem Schiff, die Kinder, die bald über die Planke müssen …
Kein einziges Kind liebt mich. Man hat mir erzählt, dass sie Peter Pan spielen, und der Stärkste will jedes mal Peter sein. Sie würden lieber Zwilling sein als Hook; sie zwingen den Schwächsten dazu, den Hook zu spielen. Den Schwächsten! Das grämt mich.
(Er betrachtet Smee) Es heißt, sie hätten Smee gerne. Aber vor einer Stunde hab‘ ich gesehen, wie er dem Jüngsten seine Brille aufprobierte. Aber Smee, dieser Tolpatsch, merkt gar nicht, was die Kinder für ihn empfinden. Er denkt, sie schlottern vor Angst vor dem schrecklichen bösen Piraten Smee.
Warum liebt mich bloß keiner?

Alle
Der Mond ist aufgegangen.
Mir ist im Herz so bange,
weil ich so traurig bin.

 Der Mond ist aufgegangen
21. Kampf 2

Instrumental

 Kampf 2
22. Alles ist so still

ALLES IST SO STILL

Frau Darling
Was soll ich nur tun im Haus den lieben langen Tag?
Wo sind ihre Kinderstimmen, die ich so sehr mag?
Alles ist so still im Haus, ich weiß nicht ein noch aus.
Keiner singt und keiner lacht – was für ein traur’ges Haus.

Warum sind sie fortgegangen – ohne mir ein Wort zu sagen?
Niemals mehr werd‘ ich sie wiederseh’n.
Und dann hör‘ ich ihre Stimmen
fröhlich lachen, lauthals singen
in meinem Traum, nur einem Traum.
Niemals mehr werd‘ ich sie seh’n.

Was soll ich nur tun im Haus den lieben langen Tag?
Wo sind ihre Kinderstimmen, die ich so sehr mag?

 Alles ist so still
23. Final

FINAL

Niemalslandgeschöpfe
Nie, niemals geh’n wir fort
aus dem Niemalsland.
Hier ist uns’re Welt.
hier im Niemalsland
Hier kann man fliegen.
Hier gibt’s Piraten
und schöne Nixen
verlor’ne Jungs

Kinder
.
Wir sind daheim,
.
Nach so langer Zeit.
.
Hier gehör’n wir hin.
.
Wir bleiben hier.

Eltern + Nana
.
.
Sie sind daheim.
.
Geht nie mehr fort.
.
.
Wir bleiben hier

Alle
Elfenstaub, Zauberei,
Tinker Bell, Peter Pan.

Peter + Tink
Nichts ist so wie Niemalsland.

Alle
Nichts ist so schön, nichts ist so bunt.

Peter + Tink
Niemalsland ist unser Land.

Alle
Es ist sehr schön, es ist sehr bunt.

Kommt, wir fliegen jetzt
in das Niemalsland.
Etwas Elfenstaub,
schon geht es los, und
wenn ihr einmal
dort wart, ja dann
wollt ihr nicht mehr weg,
wollt ihr nicht nach Haus.
Bleibt doch einfach hier, dann bleibt ihr jung.

Peter + Tink
Kommt doch mit ins Niemalsland.

Alle
Ja, wir fliegen, ja, wir fliegen.

Peter + Tink
Niemalsland, das Märchenland.

Alle
Ja, wir fliegen, ja, wir fliegen.

Eine Gruppe
Ganz verlor’ne Jungs
Kesselflicker-Fee!
Nixen schön und zart!
Und ein Krokodil!
Käpt’n Hook ist da
Tiger Lily auch!
Doch der größte Held
Das ist Peter Pan!

Eine andere Gruppe
Oh weh!
Kling kling!
Ah ah!
So gefräßig, so gefräßig!
Ay ay!
(pfeifen)
Na wer?

Peter + Tink
Nichts ist so wie Niemalsland.

Alle
Nichts ist so schön, nichts ist so bunt.

Peter + Tink
Niemalsland ist unser Land.

Alle
Es ist sehr schön, es ist sehr bunt.

Alle
Kommt, wir fliegen jetzt
in das Niemalsland.
Etwas Elfenstaub,
schon geht es los und
wenn ihr dann nach Haus wollt, ja dann
nehmt ihr ein kleines Stück
Märchenland mit
und vergesst niemals: Träumen hält jung.

Darlings-Kinder
Am schönsten
ist’s wieder daheim,
be-i Mama
und Papa zu sein.

Niemalsland-Geschöpfe
Und wer von euch jetzt
in das Niemalsland will,
der geht nicht weit fort,
er bleibt hier.

Kinder, Eltern & Nana
Zu spüren,
sie haben uns lieb,
das ist, was es
woanders nicht gibt.

Alle
Denn das Niemalsland ist
nicht weit weg von zu Haus,
ihr könnt immer dorthin, wenn ihr wollt,
mit nur ein klein wenig Mut
und ganz viel Phantasie
baut ihr euch eine Märchenwelt
und fliegt dahin.

 Final
24. Kesselflicker-Song (Neuer Mix 2016)

KESSELFLICKER-SONG

Tinker Bell und die Kesselflicker
Hallo he, wir sind die Kesselflicker hier.
Pfannen, Glocken, Töpfe reparieren wir.
Was kümmern uns Löcher,
Risse Ruß und Kratze?
Denn wir flicken, feilen, klopfen und polieren.

Hallo he, wir sind die Kesselflicker hier.
Kupfer, Zinn und Blech, das alles haben wir.
Hammer, Ambos, Eisen alles da.
Oh la la! Klar, die Kesselflicker sind schon da.

La, la la la la …

Hallo he, wir sind die Kesselflicker hier.
Pfannen, Glocken, Töpfe reparieren wir.
Was kümmern uns Löcher,
Risse Ruß und Kratze?
Denn wir flicken, feilen, klopfen und polieren.

Hallo he, wir sind die Kesselflicker hier.
Kupfer, Zinn und Blech, das alles haben wir.
Hammer, Ambos, Eisen alles da.
Oh la la! Klar, die Kesselflicker sind schon da.

Hammer, Ambos, Eisen alles da.
Oh la die Kesselflicker sind schon da.

 Kesselflicker-Song

INHALT

Kurzfassung der Geschichte

1. AKT
Ohne Nana käm‘ Familie Darling nicht aus – Nana kennt sich gut aus als Kindermädchen für Michael, John und Wendy, die Darlings Kinder, und Nana ist … ein Hund! Als Frau und Herr Darling zum Essen ausgehen wollen, heißt es zunächst, Herrn Darlings Krawatte zu binden, denn Herr Darling kann das selber nicht. Aber Frau Darling hat andere Sorgen, denn gerade, als sie ins Kinderzimmer kam, hat sie ein Gesicht am Fenster gesehen. Frau Darling glaubt fest daran, es sei das Gesicht des Jungen, der ein paar Tage zuvor seinen Schatten im Kinderzimmer verloren hat! Für Aufregung sorgt auch Nana, die aus Versehen Herrn Darlings Hose ruiniert. Ganz erbost legt Herr Darling Nana im Hof an die Kette. Die empörten Kinder können nur noch das Jammern der armen Nana hören. In der Nacht kommt Peter Pan durchs Fenster geflogen. Mit der Fee Tinker Bell macht er sich ziemlich genervt auf die Suche nach seinem Schatten. Wendy wacht auf und wird sehr neugierig, als Peter ihr von Feen, vom Niemalsland, von den verlorenen Jungs und den Nixen erzählt. Er überredet sie, mit ihm zu fliegen. Sie weckt ihre Brüder John und Michael. Alle fliegen zum Niemalsland.

2. AKT
Auf einer schönen Waldlichtung stellt sich eine Bande lustiger Kinder vor: Die verlorenen Jungs. Plötzlich erschrecken sie und verstecken sich geschwind, denn, angeführt von dem gefürchteten Käpt’n Hook, kündigt sich eine Truppe düsterer Gestalten an: die Piraten. Hook entdeckt zufällig den Eingang des unterirdischen Hauses der verlorenen Jungs. Ein teuflischer Plan keimt in Hooks bösen Gedanken. Er will die Jungs fangen, vor allem Peter Pan, seinen persönlichen Feind. Aber Hooks Bosheit wird noch übertroffen von seiner Angst vor einem Krokodil, dem einmal Hooks Arm so gut geschmeckt hat, dass es ihn seitdem dauernd verfolgt. Zum Glück hat das Krokodil einen Wecker verschluckt. So kann Hook das Biest hören und flüchten, bevor es ihm zu nahe kommt! Als es auf der Waldlichtung wieder still ist, schleicht lautlos ein ganzer Indianerstamm herbei. Sie sind auf dem Kriegspfad gegen die Piraten. Sie führen einen großen Kriegstanz auf. Die Indianer ziehen weiter, und die verlorenen Jungs können wieder aus ihrem Versteck schlüpfen. In die Irre geführt von Tinker Bell, schießt Tootles Wendy mit einem Pfeil vom Himmel herunter. Als die verlorenen Jungs erkennen, dass Wendy kein Vogel ist, sondern ein Mädchen, sind sie entsetzt über ihren Irrtum. Als Peter zurückkommt, stellen sie fest, dass Wendy zum Glück noch lebt. Bald darauf fangen alle an, ein Haus für Wendy zu bauen.

3. AKT
Die Nixen versammeln sich am Ende des Tages, um für den Mond zu tanzen und zu singen. Peter und seine Freunde erschrecken aber die scheuen Wesen mit ihrer Ankunft. Plötzlich weht ein eisiger Wind über die Felsen, man hört die Piraten. Alle verstecken sich in den Felsen. Die zwei Piraten Smee und Starkey bringen die gefangene Tiger Lily und wollen sie auf den Felsen binden, damit sie ertrinkt. Durch einen listigen Trick schafft Peter es, dass die Piraten Lily freilassen. Als Hook den Trick durchschaut, kommt es zum Kampf zwischen den Kindern und den Piraten. Nur die Ankunft des Krokodils kann Peter vor Hook retten. Peter und Wendy bleiben verletzt zurück auf dem Fels. Sie wachen auf können aber nicht fliegen. Ein vorbeifliegender Drache kann gerade noch Wendy retten, Peter bleibt fast tot auf dem Felsen zurück. Zum Glück kommt Tiger Lily mit dem Boot, um Peter zu retten.

4. AKT
Ein Fest wird gefeiert bei Peter Pan, Tiger Lily und die Indianer danken Peter. Für die Kinder ist es Zeit, ins Bett zu gehen. Sie wollen aber von Wendy noch eine Geschichte hören. Wendy erzählt den verlorenen Jungs, wie sie mit ihren Brüdern ins Niemalsland gekommen ist. Aber als sie daran erinnert, wie unglücklich die Eltern vor den leeren Betten sein müssen, werden alle sehr nachdenklich. Die Kinder sehnen sich sehr nach ihrer Familie, und die verlorenen Jungs brennen darauf, endlich eine Mutter zu haben. Sie wollen sofort aufbrechen. Darüber ist Peter Pan sich nicht sicher. Er weiß es besser, denn damals, als er auch von Zuhause wegflog und eines Tages zurückkam, fand er das Fenster geschlossen. Trotzdem entschließen sich die Kinder, ohne Peter zurückzufliegen. Peter bleibt allein. Die Piraten aber überfallen die Kinder eins nach dem anderen, als diese aus dem Haus unter der Erde schlüpfen, und nehmen sie gefangen. Hook tritt ins Haus, während Peter schläft, gießt ein paar Tropfen Gift in Peters Medizin und verschwindet wieder. Tinker Bell, die alles beobachtet hat, kommt zurück, weckt Peter auf und berichtet über den Überfall der Piraten. Als Peter trotz ihrer Warnung seine Medizin einnehmen will, trinkt sie das Gift vor seinen Augen, um ihn zu retten, und fällt fast tot um. Zum allerersten Mal in seinem Leben ist Peter Pan sehr besorgt um Tinker Bells Leben. Er weiß aber nicht, wie er ihr helfen kann. Da verrät ihm Tinker Bell, was sie retten kann: ein Kind, das träumt und das an Feen glaubt, nur das kann sie retten. Peter ruft nach allen Kindern, die in der Welt schlafen und träumen. Nichts hört er und verzweifelt will er aufgeben, als plötzlich aus weiter Ferne eine sanfte Kinderstimme ruft! Tink ist gerettet, die Kinder glauben noch an Feen!

5. AKT
Käpt’n Hook ist an diesem Abend etwas verträumt und fühlt sich einsam. Aber seine Pflichten rufen ihn, er muss tun, was er tun muss. Die gefangenen Kinder werden auf Deck gebracht, und alle sollen den Krokodilen zum Fraß vorgeworfen werden. Peter ist heimlich auf das Schiff gekommen. Mit einem Trick gelingt es ihm, einige der Piraten zu erledigen und die Kinder zu befreien. Kurz darauf bricht wieder ein Kampf zwischen den Piraten und den Kindern aus. Diesmal müssen die Piraten klein beigeben, und Hook springt sogar freiwillig ins Wasser, wo sein bester Freund auf ihn wartet – das Krokodil. Endlich können die Kinder nach Hause fliegen.

EPILOG
Frau Darling wartet traurig auf ihre Kinder. Sie traut ihren Ohren nicht, als auf einmal vertraute Stimmen nach ihr rufen. Wendy, John und Michael sind durchs offene Fenster zurück gekommen und umarmen ihre Mutter.

PRESSEBERICHTE

Aus den Krefelder Tageszeitungen

Plakate der Musicalproduktionen
der Musikschule der Stadt Krefeld

Westdeutsche Zeitung Krefeld, 13. Juni 1994

So mancher im Saal griff zum Taschentuch
Wunderbare, ja herzrührende Lieder

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Rheinische Post Krefeld, 13. Juni 1994

Twistender Hund als Kindermädchen
Verzaubernde Aufführung voll Poesie, Humor aber auch Tragik

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Westdeutsche Zeitung Krefeld, 11. September 2000

Nana ist der schönste Hund im Haus
Das Märchen wird anschaulich erzählt

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Rheinische Post Krefeld, 11. September 2000

Traumhafte Welt der Nixen und Feen
Humor und eingängige Melodien

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WEITERE INFORMATIONEN

Das Ansichtsmaterial finden Sie hier: ANSICHTSMATERIAL

Die Kosten für die Aufführungsrechte und für das Aufführungsmaterial erfahren Sie hier: AUFFÜHRUNGSRECHTE & AUFFÜHRUNGSMATERIAL

Die Vorgehensweise für Bestellungen wird hier erläutert: BESTELLUNGEN