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Teacue Music, Phan Trat Quan, Musicals

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Titelbild Musical

Krefeld, Rheinische Post, 13. Juni 1994

Premiere des Kinder-Musicals "Peter Pan": Flug ins Niemalsland

Twistender Hund als Kindermädchen

Am Ende sind alle wieder da, wo sie hingehören: die Kinder zu Hause, die Niemalslandgeschöpfe im Niemalsland. Wer einmal ins Niemalsland will, braucht für den Hinflug nichts weiter als ein wenig Mut und viel Phantasie Für zwei Stunden entführten am Samstagabend die Jungen Akteure vom Musiktheater der Krefelder Musikschule zahlreiche Besucher in das Traumland von "Peter Pan". Die Musical-Adaption des Theaterstückes von James Matthew Barrie ist bereits die siebte Produktion unter Phan Trat Qüan, Leiter des Musiktheaters. Tobender Beifall und fünf Zugaben ließen keinen Zweifel daran, daß das Stück gefallen hatte.

Und tatsächlich gelang dem Ensemble eine "verzaubernde" Aufführung voll Poesie, Humor, aber auch Tragik. Da ist der böse Captain Hook (Benedikt Zeitner), der auf einmal ganz traurig wird, weil ihn keiner liebt. Und da ist die treue Fee Tinker Bell (Wiktoria Kulesza) – von einem kleinen Besucher spontan als Biene Maja "verkannt" -, die für Peter Pan (Leigh Klinger) ihr Leben riskiert und 

nur .von einem Kind gerettet werden kann, das träumt und an Feen glaubt.

Samba falscher Indianer
Viel Schwung brachten auch die "verlorenen Jungs" auf die Bühne und die "falschen Indianer", die heimlich von Rio de Janeiro träumen, begeisterten mit ihrer "Indianer Samba". Es war erstaunlich; wie professionnell die jungen Akteure tanzten, sangen und schauspielerten. Mit ihrer kindlichen Unbekümmertheit und ihrer Freude am .Spielen rissen sie die Zuschauer mit. Auch die Übertragung auf die große Bühne machte keinerlei Probleme.

Musik, Lieder und Lichteffekte unterstrichen eindrucksvoll die Poesie des Stückes und machten die Welt von "Peter Pan" erlebbar. "Traumhaft" wirkten äuch die Diaprojektionen von fliegenden Kindern und Niemalsland. Und daß im Land der Phantasie ein twistender Hund das Kindermädchen ist, dürfte schwerlich erstaunen. Die kommenden "Flüge ins Niemalsland" sind übrigens ansverkauft.

Ahi

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 13. Juni 1994

Einsames Herz

Musical-Premiere "Peter Pan" gelungen

(rel) Was für ein Fest! Das Krokodil hat endlich den greulich ungeliebten Käpt’n Hook erwischt, und alle Feen, Nixen, Indianer, Piraten und verlorenen Jungs locken uns ins Reich unserer Träume: Nur ein klein wenig Mut und viel Phantasie, dann fliegen auch wir mit Peter Pan ins Niemalsland.

Fast ein Jahr lang probte Regisseur Phan Trat Quan mit über 40 Kindern seine musikalische Bearbeitung von Peter Pan, die jetzt als elfte Produktion des Musiktheaters der Krefelder Musikschule zum Jubel um das 60jährige Bestehen mit begeisterndem Schwung und viel Gefühl über die Seidenweberhaus-Bühne ging. Große, stimmungsvolle Bühnenbilder unterstützen die jeweilige Szene; und die bunten und zahlreichen Kostüme zeugen von der emsigen Mitarbeit vieler Eltern. Hier und da auch ein kleiner Trick: Als; Wendy, John und Michael von Peter Pan das Fliegen lernen und dann auch richtig abheben, ist das 

Eis im ausverkauften, etwas stimmungskühlen Seidenweberhaus schnell gebrochen.
Vor allem aber sind es die wunderbaren; ja herzrührenden Lieder, mit denen uns das Musical über zweieinhalb Stunden in Bann zieht: Vom twistenden Hund Nana über den Piraten-Blues bis zum Indianer-Samba, ja selbst der grausame Käp’tn Höok hat ein einsam singendes Herz; das sich nach Liebe sehnt. Und als die kleine Fee Tinker Bell mit dem Tode ringt und nür durch ein träumendes Kind, das noch an Feen glaubt, gerettet werden’ kann, greift ein Saal geschlossen zum Taschentuch.
Trat Quan und seine kleinen, spiellustigen Künstler treiben die Geschichte vom Jungen, der keine Lust hat, erwachsen zu werden; eben nicht effektvolli auf den Spielberg; sondern singen und tanzen sich mit Herz und Liebe mitten in unsere träumende Phantasie. Und wir summen, nach unzähligen Zugaben, noch lange mit.

Krefeld, Rheinische Post, 11. September 2000

Kinderensemble der Musikschule brachte Musical "Peter Pan" auf die Bretter

Traumreise ins Niemalsland

Von JULIA MATHIAS

Puppen, Kuscheltiere und Federbetten fliegen wild durch die Gegend. Wenn Peter Pan seinen Schatten sucht, dann kann es passieren, dass er dabei das ganze Kinderzimmer auf den Kopf stellt. Denn nur mit seinem Schatten ist er "der Junge, der fast alles schafft" – so sagt er zumindest von sich selber. Gut, dass er ihn wiederfindet und dass Wendy, die von dem Tumult in ihrem Zimmer geweckt wurde, ihn wieder annähen kann der Beginn einer großen Freundschaft.

Das Kinderensemble des Musiktheaters der städtischen Musikschule feierte am Wochenende mit Premieren in zwei neuen Besetzungen Wiederaufnahme seines Musicals "Peter Pan" nach James Matthew Barrie. Die von Musiktheaterleiter Phan Trat Quan bearbeitete und vertonte Fassung wurde bereits 1994 im Studiotheater an der Uerdinger Straße uraufgeführt. Die 47 Akteure zwischen sieben und 15 Jahren erzählen die fantastische Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden will und nehmen die Zuschauer mit auf

eine abenteuerliche Reise von Wendy und ihren Brüdern John und Michael ins Niemalsland. Auf der Studiobühne entfaltet sich für zweieinhalb Stunden eine traumhafte Welt der Nixen und Feen.

Der Vater entpuppt sich hier als grimmiger Kapitän Hook. Gegen ihn und seine Piraten kämpfen die "falschen Indianer" und ihre schöne Anführerin Tiger Lily genauso wie Peter Pan und seine "verlorenen Jungs". Letzteren hat Peter mit Wendy endlich eine Mutter mitgebracht. Bislang mangelte es ihnen nämlich an weiblicher Gesellschaft, denn "Mädchen sind viel zu klug, um aus Kinderwagen zu fallen" und verloren zu gehen.

Das Stück lebt von derartigem Humor und von Trat Quans eingängigen Melodien. Hinzu kommt, dass die jungen Akteure wirklich begeistern. Stets sind sie mit ganzem Herzen bei der Sache; ob sie nun singen, tanzen oder spielen. Am Ende muss Hook sich einem Kampf mit Peter stellen. Von ihm und seinem Krokodil-Verfolgungswahn endgültig zur Verzweiflung gebracht, geht er schließlich über Bord. Das Kind hat gesiegt.

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 11. September 2000

Applaus: "Nana" ist der schönste Hund im Haus

Zum elften Mal zeigte das Kindertheater der Musikschule ein Märchenstück.
Bei "Peter Pan" fühlten sich die rund 30 Darsteller
auf den Bühnenbrettern richtig wohl.

Von Chrismie Fehrmann

"Nicht so flattern und nicht die Ohren anlegen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen", erklärt Peter Pan, auch nicht beim Fliegen. Padauz – und schon ist es passiert. Aller Anfang ist schwer. Doch Wendy und ihre Brüder John und Michael schaffen doch noch der Flug zum Niemandsland. Dort erscheint der gefürchtete Käpt’n Hook.

In der elften Auflage des Kindertheaters der Musikschule beweisen die agierenden Jungen und Mädchen einmal mehr Rhythmus und Musikalität, kindlichen Charme und Witz. Sie können auf der Bühne das ausleben, wovon Kinder immer träumen: Einmal groß und stark sein und das Böse besiegen.

Die Kinder zeigen im Märchen "Peter Pan", der von Phan Trat Quan umgearbeiteten Theaterfassung von James Matthew Barrie, was sie gelernt haben, wie weit selbst die Kleinen schon sind: Den Umbau auf der Bühne schaffen sie erstmals ohne Erwachsene. Selbst als ein Vorhangbeschwerer auf die Bühne fällt, zuckt der schlafende Hund "Nana" mit keiner Wimper.

Die knappe Bühnendistanz zwischen Agierenden und Publikum liegt kaum mehr als ein Meter -  

ist für die kleinen Schauspieler sicherlich nicht so einfach. Doch sie lassen sich nicht irritieren. Wie singt der Hund: "Nana ist der schönste Hund im Haus, nun Applaus." Dieser Aufforderung hätte es nicht bedurft: Zwar war die Premiere im kleinen Studio-Theater überwiegend Eltern und Bekannten vorbehalten, aber der Beifall war schon verdient.

Vor allem Sebastian tho Pesch er verkörpert den Titelhelden scheint sich auf den "Brettern, die die Welt bedeuten" einfach nur wohl zu fühlen, zeigt sich in prima Spiellaune. In der "Mantel und Degen"-Szene kämpft er gegen Hook, der "die verlorenen Jungs" fangen will. Glücklicherweise treffen nur die grimmigen Blicke der beiden. Den Hook spielt Lisa Ehlers teils indigniert, gelangweilt, prima. Auch die ganz Kleinen dürfen mitspielen, kommen vors Mikrophon, selbst wenn sie nicht heranreichen. Den Mädchen und Jungen ist die Freude am Spiel anzusehen und die Zuschauer haben ihren Spaß.

Mit "Peter Pan" hatten Musikschule und Phan Trat Quan, der auch für die Musik verantwortlich zeichnete, einmal mehr den richtigen Griff. Das Märchen wird anschaulich erzählt. Hübsch und mit viel Liebe zum Detail sind Bühnenbild und Kostüme der Kinder entstanden. Es gibt noch einige Karten für die weiteren Vorstellungen.

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PLAYLISTE

  • Ouverture
  • Nana
  • Schafft sie das
  • Ein Gesicht am fenster
  • Hundsmiserabel
  • Wo ist mein Schatten?
  • Wir fliegen
  • Wir sind verlorene Jungs
  • Piraten Blues
  • Indianer Samba
  • Wenn ich ein Haus hätt'
  • Nixen
  • Duett & Kampf 1
  • Indianer Dank
  • Wendys Geschichte & Mutter
  • Ich hab keine Lust
  • Ein Kind das träumt
  • Der Mond ist aufgegangen
  • Kampf 2
  • Alles ist so still
  • Final
  • Kesselflicker Song
  • I'll never grow up
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