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Teacue Music, Phan Trat Quan, Musicals

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Titelbild Musical

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 08. März 1993

Geschichten von den Gürteltieren

Rudyard Kipling ("Das Dschungelbuch") hatte sie sich ausgedacht, die Geschichten vom Anfang der Gürteltiere, der Haut der Nashörner und der eigenwilligen Katze. Das Musiktheater für Kinder in der Musikschule führte sie am Samstag unter der Leitung 

von Phan Trat Quan erstmals und mit großem Erfolg auf. Der Beifall galt nicht nur den Liedern und Geschichten, sondern auch den phantasievollen Kostümen und Bühnenbildern, die die Eltern zumeist selbst herstellten.

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 9. März 1993

Phan Trat Quans "Genau-so-Geschichten"

Gürteltiere, Ohrwürmer

Warum hat das Nashorn so eine runzlige Haut? Wieso können Katzen und Hunde sich nicht leiden? Weshalb sehen Gürteltiere so komisch aus? Irgendwann fallen selbst den phantasievollsten Eltern auf Fragen wie diese nur noch Antworten wie "Tja, das ist eben so" ein.
Das Juckpulver Kindern, die es genauer wissen wollen, bleibt dann nur noch der Gang ins Studiotheater im Haus Sollbrüggen: Die "Genau-so-Geschichten" von Rudyard Kipling, die Phan Trat Quan vertont und zusammen mit dem Kölner Bildhauer Hingstmartin zum Kindermusical umgeschrieben hat, geben märchenhafte Antworten auf Wie- und Warum-Fragen. Das Nashorn hat seine runzlige Haut, weil ihm jemand, als es sie zum Baden ausgezogen hatte, Juckpulver hineingestreut hat – Kratzen macht Falten und Risse, logisch. Und die Gürteltiere sehen so aus, wie sie aussehen, weil Igel und Schildkröte doch den Jaguar

austricksen mußten. Und die Katze, die hatte schon immer einen Dickschädel, wie ein Rückblick in die Steinzeit beweist.
Mit seinem vierten eigenen Musical in der Musiktheater-Reihe der Musikschule hat Trat Quan einmal mehr seinen Einfallsreichtum und sein musikpädagogisches Geschick unter Beweis gestellt. Die fast fünfzig Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren sind mit Feuereifer bei der Sache, wenn es gilt, den Chor der grauen Katzen oder den Stamm der Tegumai-Indianer mit wildem "Tabutschikabum" zu ausgelassenem Leben zu erwecken.
Eltern als Kostümschneider
Neben den "Ohrwürmern" tun die von den Eltern entworfenen phantasievollen Kostüme und Kulissen ein übriges, das Musical nicht nur für die mitwirkenden, sondern auch für die großen und kleinen Kinder im Publikum zu einem spannenden und amüsanten Nachmittag zu machen.

mar-

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 14. September 1998

Runzelige Haut des Nashorns bügeln

Nur so – neues Kindermusical der Musikschule

cf). "Wir lieben Kopfsalat und Schneckenmarmelade" singen Igel Stichelpieks und Schildkröte Langsamhart. Die kesse kluge Katz schafft es, dreimal täglich Milch zu schlecken. Jedoch scheitert das Nashorn beim Versuch, seine runzelige Haut mit dem Bügeleisen glatt zu bekommen. Diese drei Episoden aus dem neuen Kindermusical der Musikschule machen es schon deutlich: Phan Trat Quan, Leiter des Musiktheaters, hat mit seinen kleinen Künstlern wieder eine liebevoll gestaltete und kindgerechte Inszenierung auf die Bühne gebracht, die auch Erwachsenen Spaß macht. Titel: "Nur So".
Sechs Begebenheiten werden nacheinander aufgeführt. Und nicht "nur so", sondern bunt und lustig. Sie lehnen sich an die Gutenacht-Geschichten (Just So Stories), die Dschungelbuchautor Rudyard Kipling einst seinen Töchtern erzählte, wenn sie ihn mit Fragen löchertern wie: "Was ist ein Tabu?" oder "Wie entstand der erste Brief?" Die Themen werden jeweils wie einer kleinen Geschichte dargestellt, in sich geschlossen und rund – oft mit pädagogischem Hintergrund, nie mit erhobenen Zeigefinger.

Den kleinen Musicalstars ist, die Freude am Spiel anzusehen.
Sie agieren, tanzen und singen so sicher, als wäre es die fünfte Aufführung. Sicher ein Produkt intensiver Proben und oftmals langjähriger Theaterzugehörigkeit. Kleine Versprecher gehören jedoch mit dazu. Die roten Wangen der Kinder zwischen acht und vierzehn Jahren zeugen vom Feuereifer, mit dem sie bei der Sache sind. "Sie geben sich große Mühe", freut sich der Musiktheaterleiter.
Hübsch sind die Lieder der Solisten, meist ruhig mit einfühlsamer Musik aus Phan Trat Quans Feder. Mit dem Chor kommen Rhythmus und Schwung auf die Bühne. Mitreißend agiert sitzend und hüpfend der Steinzeit-Indianerstamm zu Beginn der Aufführung um den Marterphal. Hier sind die gesamten 44 Kinder auf der kleinen Bühne dabei. Das ist auch das pädagogische Anliegen Phan Trat Quans: Alle sollen mitmachen. Oft müssen die kleinen Künstler in verschiedenen Rollen schlüpfen, sich schnell einfühlen und das gibt Selbstsicherheit. "Nur so" ist noch bis 13. Dezember zu sehen. Karten gibt’s im Sekretariat von Haus Sollbrüggen.

Krefeld, Rheinische Post, 15. September 1998

In der Musikschule

Musical mit Hörnern

Was passiert, wenn ein Schmetterling mit dem FuB aufstampft? Dann verschwinden ein ganzer Königspalast, und die zänkischen Frauen kriegen’s mit der Angst. Kleine Tat mit großer Wirkung: Für die geplagten Gatten kehrt wieder Ruhe ein. Diese und ähnliche Geschichten erzählt "Nur So", das Musical von Phan Trat Quan. Premiere war jetzt in der Musikschule.

Kipling-Buch als Vorlage
Zur Vorlage diente das Buch "Just so stories for little children" von Rudyard Kipling. Weil ihm auf die "Warum"-Fragen seiner Töchter immer öfter Erklärungsnotstand drohte, mußte der Autor sich originelle Geschichten als Antworten ausdenken. Trat Quan als musikalischer Leiter und Hingstmartin als Liedtexter arbeiteten sechs "stories" in eine Musicalversion um.

In der lebendigen und ämüsanten Darbietung erweckten 44 Darsteller zwischen acht und 14 Jahren, darunter acht Jungen, die Geschichten zum Leben.In den Szenen wird geklärt, warum die Katze eigene Wege geht, wie Gürteltiere entstanden und wie das Nashorn seine schuppige Haut erhielt. Der Schwerpunkt liegt auf Chorpassagen, daneben konnten sich einige solistisch profilieren. Obwohl etliche Jungschauspieler ohne Vorkenntnisse zum Musical gekommen sind, die Gesangsaufgaben wurden meisterhaft bewältigt. Auch die darstellerische Leistung konnte sich sehen lassen. Den Akteuren stand die Spielfreude während der rund zweistündigen Aufführung ins Gesicht geschrieben. Von Lampenfieber kaum eine Spur, selbst kleine Patzer überspielten sie souverän.

TORSTEN PASSMANN

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PLAYLISTE

  • Steinzeit
  • Taffyfroh
  • Oya Bungaloy
  • Wir haben Mut
  • Das Schreiben ist erfunden
  • Tom Tugodom
  • Tabu
  • Mein Tabu
  • Alle Tabus
  • Tabutschikabum
  • Prolog Katze
  • Komm zu mir
  • Die Wilde
  • Die Katz
  • Prolog Gürteltier
  • Schneckenmarmelad
  • Fliegende Schüssel
  • Du sagst
  • Die Verwandlung
  • Gürtelzier (Intro)
  • Gürtelzier (Lied)
  • Kuchen im Sand
  • So heiss
  • Sandkuchen in der Haut
  • Wir zanken uns 1
  • Kleiner Mann, kleine Frau
  • Weil ich Dich liebe
  • Wir zanken uns 2
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