Winter, Frühling, Sommer und Herbst
sind mehr als nur Wetterbegriffe

Foufou und die Jahreszeiten © 2006
Musical für Kinder
Buch, Musik: Phan Trat Quan
Liedtexte: Phan Trat Quan & Tom Heilandt

Aufführungsdauer: 75 Minuten
Ausführende: Kinder von 7 bis 14 Jahren
Anzahl der Musiknummer: 18 ( 1- bis 3-stimmig)
13 Szenen, 4 Bühnenbilder, 19 Solisten
Gruppen:
Bäume, Winterwesen, Freundinnen, Blumen, Bienen,
Pflanzen, Bauer, Zikaden, Blitze, Kinder, Eichhörnchen, Herbstblätter

Uraufgeführt am 1. September 2007 in der Musikschule der Stadt Krefeld

ZUM STÜCK

Das Kindermusical „Foufou und die Jahreszeiten“ ist ein fantasievolles und märchenhaftes Musiktheaterstück für Kinder von 7 bis 14 Jahren und dreht sich um unser Verhältnis zur Natur und die kleinen und großen Wunder der Jahreszeiten.
Viele kleine Episoden zwischen romantisch-spielerisch und philosophisch-lyrisch machen das Stück zu einem abwechslungsreichen Musical für ein großes Ensemble mit vielen Rollen.

MUSIK & LIEDTEXTE

Text, Player, Download, Video

1. Der Baum ist traurig

DER BAUM IST TRAURIG

Der Baum ist traurig, er weint.
Der Baum ist traurig, er weint.
Denn nichts geht mehr hier im Wald.
Denn nichts geht mehr hier im Wald.
Vorbei die goldene Zeit.
Vorbei die goldene Zeit.
Seht unten am Bach wie die Pappel so hoch,
sich beugt vor Bitterkeit.

Warum muss alles vergeh’n?
Warum muss alles vergeh’n?
Ein Hauch von Traurigkeit weh’n?
Ein Hauch von Traurigkeit weh’n?
Der Herbst, er ging ohne Wort.
Der Herbst, er ging ohne Wort.
Ging schnell durch den Wald,
seine Stürme so stark,
doch trug nicht alles fort.

Er ließ uns nur hier und da nass und verfault
Reste von Blättern zurück.
Er hat versucht jedes Blatt wegzuweh’n.
Doch es war’n viel zuviel, es war’n viel zuviel.

Chor 1
Der Herbst, er lässt uns allein.
Der Herbst, er lässt uns allein.
Wer weiß, wann kommt er zurück?
Wer weiß, wann kommt er zurück?
Der Herbst ist fort, au revoir.
Der Herbst ist fort, au revoir.
Es trauert der Wald
und es weint jeder Baum,
denn nichts ist, wie es war.

Chor 2
Er läßt uns allein,
läßt uns allein,
kommt nicht zurück,
kommt nicht zurück.
Der Herbst
ist fort,
der Herbst ist fort,
und nichts ist,
wie es war

Erzähler (Gesprochen)
Ihnen ist kalt, weil nichts mehr sie schützt.
Dann resignieren sie und seufzen.
Sie seufzen so laut, dass das Eichhörnchen zittert und die Bäume zittern auch.

Chor
Und sie schließen die Augen,
zieh’n sich zurück in sich,
und sie flüstern ganz leise ein letztes Mal,
und sie flüstern ganz leise ein letztes Mal:
Der Winter ist jetzt da!

 Der Baum ist traurig
2. Was seid ihr so dumm? (Neuer Mix 2016)

WAS SEID IHR SO DUMM

Foufou
Was seid ihr so dumm? Was seid ihr so dumm?
Wisst ihr denn nicht, was Sache ist?

Bäume
Was sind wir so dumm? Was sind wir so dumm?
Wir wissen wirklich nicht!

Foufou
Der Winter ist da, der Winter ist da
und alles klar-deri-dera.

Bäume
Der Winter ist da, der Winter ist da,
ist wirklich alles klar?

Foufou Was könnt ihr denn im Winter tun?
Bäume Was können wir im Winter tun?
Foufou Zur Arbeit geh’n? Nein, viel zu kalt.

Bäume
Was tun wir dann? Was tun wir dann?
Wir bleiben hier in Wald.

Foufou
Was seid ihr so dumm? Was seid ihr so dumm?
Wisst ihr denn nicht, was Sache ist?

Bäume
Was sind wir so dumm? Was sind wir so dumm?
Wir wissen wirklich nicht!

Foufou
Der Winter ist da, der Winter ist da
und alles klar-deri-dera.

Bäume
Der Winter ist da, der Winter ist da,
ist wirklich alles klar?

Foufou Ihr braucht doch wirklich Ruhe jetzt.
Bäume Wir brauchen wirklich Ruhe jetzt.
Foufou Entspannt euch doch und meditiert.

Bäume
Das würden wir ja gerne tun,
wenn du uns zeigst, wie meditieren funktioniert.

Foufou Zuerst mal sitzt man einfach da.
Bäume Zuerst mal sitzt man einfach da.
Foufou Zum zweiten dann entspannt man sich.
Bäume Zum zweiten dann entspannt man sich.
Foufou Dann warten wir.

Alle
Wir haben Zeit zu warten auf
die Zeit, in der die Sonne wieder Zeit uns geben kann.

Foufou
Was seid ihr so dumm? Was seid ihr so dumm?
Wisst ihr denn nicht, was Sache ist?

Bäume
Was sind wir so dumm? Was sind wir so dumm?
Wir wissen wirklich nicht!

Foufou
Der Winter ist da, der Winter ist da
und alles klar-deri-dera.

Bäume
Der Winter ist da, der Winter ist da,
ist wirklich alles klar?

Foufou Das Warten kann gar lustig sein.
Bäume Das glaubst du doch wohl selber nicht.
Foufou Ihr braucht doch nur geduldig sein.

Bäume
Ganz einfach: nur geduldig sein,
das fiel uns gar nicht ein!

Foufou
Was seid ihr so dumm? Was seid ihr so dumm?
Wisst ihr denn nicht, was Sache ist?

Bäume
Was sind wir so dumm? Was sind wir so dumm?
Wir wissen wirklich nicht!

Foufou
Der Winter ist da, der Winter ist da
und alles klar-deri-dera.

Bäume
Der Winter ist da, der Winter ist da,
ist wirklich alles klar?

Foufou Was wirklich richtig wichtig ist
Bäume Nun sag uns schon, was wichtig ist!
Foufou Lasst eure alten Wünsche los!

Bäume
Die Wünsche los, die Wünsche los,
die alten Wünsche los, ja ist das nicht famos?

Foufou Zuerst mal sitzt man einfach da
Bäume Zuerst mal sitzt man einfach da
Foufou Zum zweiten dann entspannt man sich.
Bäume Zum zweiten dann entspannt man sich.
Foufou Dann warten wir.

Alle
Wir haben Zeit zu warten auf
die Zeit, in der die Sonne wieder Zeit uns geben kann.
Gut‘ Nacht!

 Was seid ihr so dumm?
3. Winterherz

WINTERHERZ

Winterwesen
Wo die Zeit gefriert und still steht,
wo die Kälte immer lächelt,
atme tief und schau und spüre,
Ruhe ist in dir.

Lass die Dunkelheit dich führen,
geh mit ihr so kannst du ruhen.
Ganz allein wird sie sich wandeln,
Licht wird wieder sein.

Tanz mit den weißen Flocken.
Tanz, und die Kälte wärmt dich.
Tanz, sieh das Licht frohlocken.
Tanz in dein Herz hinein.

Sing, und der Schnee wird lachen.
Sing, und die Kälte liebt dich.
Sing, lass das Licht erwachen.
Sing in das Winterherz.

Lass dein Leben fließen in der Winternacht.
Wart’ frei von Erwartung, bis die Sonne lacht.

Tanz mit den weißen Flocken.
Tanz, und die Kälte wärmt dich.
Tanz, sieh das Licht frohlocken.
Tanz in dein Herz hinein.

Sing, und der Schnee wird lachen.
Sing, und die Kälte liebt dich.
Sing, lass das Licht erwachen.
Sing in das Winterherz.

Lass die Dunkelheit dich führen,
geh mit ihr, so kannst du ruhen.
Ganz allein wird sie sich wandeln,
Licht wird wieder sein.

Tanz mit den weißen Flocken.
Tanz, und die Kälte wärmt dich.
Tanz, sieh das Licht frohlocken.
Tanz in dein Herz hinein.

Sing, und der Schnee wird lachen.
Sing, und die Kälte liebt dich.
Sing, lass das Licht erwachen.
Sing in das Winterherz.

Sprecher
Dein Atem trägt dich und stützt dich.
Atme, denn Atmen ist Leben, ganz einfach.
Ein Tanz, ruhig und still; der Atem trägt dich weit.
Sag‘ nichts, atme nur. Alles erlischt, nur der Atem bleibt
und er tanzt, er tanzt, er tanzt.

 Winterherz
4. Licht

Instrumental

 Licht
5. Umarme ich einen Baum

UMARME ICH EINEN BAUM

Toupie
Umarme ich einen Baum,
dann bin ich voll Freude und Wärme.
Umarme ich einen Baum,
dann fühl‘ ich und hör‘, wie mein Herz schlägt.

Auch wenn ich befürcht‘,
dass man mich sehen kann,
dass man mich auslachen kann,

ich fühl mich schön, fühl mich stark,
mit so viel Leben in mir.
Ich spüre Liebe und Kraft.
Es ist herrlich, so schön, so wunderschön.

Umarme ich einen Baum,
dann liebe ich, liebe ich, liebe.
Umarme ich einen Baum,
dann weine ich, weine ich, weine.

Mir ist ganz egal,
was die anderen tun,
ich bleibe lieber bei dir.

Ich fühl mich schön, fühl mich stark,
mit so viel Leben in mir.
Ich spüre Liebe und Kraft.
Es ist herrlich, so schön, so wunderschön.

Toupie
Zuerst einmal such den richtigen Ort
und achte darauf, dass niemand dich sieht.

Chor
Zuerst einmal such den richtigen Ort
und achte darauf, dass niemand dich sieht.

Toupie
Dort schau dich um und erkenne
den Baum, der vor dir steht.
Lauf zu ihm und begrüß‘ ihn,
du hast einen Freund.

Umarme ihn dann, so eng wie du kannst,
und drück ihn ganz fest, noch fester an dich.

Chor
Umarme ihn dann, so eng wie du kannst
und drück ihn ganz fest, noch fester an dich.

Toupie
Dann atme tief seinen Duft ein,
lass ihn dich ganz erfüll’n.
Lass dich jetzt ganz betören,
vom Freund, den du liebst.

Alle
Umarme ihn und denk nicht und lass ihn dir erzähl’n.
Ein Baum ist hier, er zeigt dir das Leben überall.
Umschlinge ihn und küss ihn, er schenkt dir seine Kraft.
Der Baum ist da, er sagt dir: Das Leben ist in dir.

Toupie
Die Augen schließ nun, vergiss wer du bist
und spüre allein die Erde um dich.

Alle
Der Baum ist bei dir, der Baum ist in dir,
das Leben zerfließt, das Leben ist da!

Toupie
Und fühlst du dann einen Zweifel,
denn du bist nicht bereit,
dann schaue zu den Zweigen
zum Himmel hinauf.

Alle
Umarme ihn und denk nicht und lass ihn dir erzähl’n.
Ein Baum ist hier, er zeigt dir das Leben überall.
Umschlinge ihn und küss ihn, er schenkt dir seine Kraft.
Der Baum ist da, er sagt dir: Das Leben ist in dir,
ist in dir.

 Umarme ich einen Baum
6a. Ich bin eine Blume 1

ICH BIN EINE BLUME 1

Eine Blume
Ich schlief dort viel zu lang,
ich hatte so viel Angst.
Allein und so schwach
ich konnte nichts seh’n,
ich konnte auch nichts hör’n.

So kalt, so weit, so still, so schwarz.
Ich schlief dort viel zu lang,
ich hatte zu viel Angst.
Ich konnte nicht, ich wollte nicht,
ich wollte nicht seh’n, ich wollte nicht hör’n,
ich wollte nicht, ahnte nicht, wusste nichts mehr.

Und heute bin ich wach,
ich habe keine Angst.
Das Licht und die Luft
so hell und so leicht,
ich fühle mich wie sie.

Ich spüre dich, ich atme dich.
Ja, heute bin ich wach.
Ich habe nie mehr Angst.
Und jetzt kann ich, und jetzt will ich!
Ich will alles seh’n, ich will alles hör’n,
ich will alles fühlen, ich will alles spür’n.

 Ich bin eine Blume 1
6b. Ich bin eine Blume 2

ICH BIN EINE BLUME 2

Eine kleine Blume
Seht her zu mir,
ich wache auf nach so langer Zeit.
Zerknittert in der Dunkelheit,
war ich gut versteckt.
Und etwas steigt in mir auf,
es flüstert ganz laut:
Ich bin eine Blume,
ich bin eine Blume, seht her!

2. Stimme
Blume,
Blume, schöne Blume,
wach nun auf,
der Frühling kommt.
Etwas steigt in dir auf,
flüstert laut:
wach auf, der Frühling ruft dich,
schöne Blume.

Eine kleine Blume
Seht her zu mir,
ich wache auf nach so langer Zeit.
Zerknittert in der Dunkelheit,
war ich gut versteckt.
Und etwas steigt in mir auf,
es flüstert ganz laut:
Ich bin eine Blume,
ich bin eine Blume, seht her!

2. Stimme
Blume,
Blume, schöne Blume,
wach nun auf,
der Frühling kommt.
Etwas steigt in dir auf,
flüstert laut:
wach auf, der Frühling ruft dich,
schöne Blume.

3. Stimme
Schaut mich an,
ich wache auf nach langer Zeit.
Viel zu lang in Dunkelheit
war ich versteckt.
Etwas steigt in mir auf,
flüstert ganz laut:
Schöne Blume,
komm!

 Ich bin eine Blume 2
6c. Ich bin ein Gedicht

ICH BIN EIN GEDICHT

Gedicht (gesprochen)
Ich sagte nichts,
ganz schweigsam
und wartete.
Die Tür war geschlossen,
ganz fest,
und die Fenster versperrt
mit schrecklichen Lasten!

Aber heute,
bin ich raus.
Aber heute,
die Tür ist offen
und die Fenster auch
und ich springe aus dem Herzen,
aus der Seele dessen, der mich trägt.
Endlich lässt er mich zum Licht.
Mit seinem Atem,
vorsichtig hilft er mir,
weil ich bin noch zerbrechlich.
Aber jetzt weiß ich bereits,

ich weiß bereits,
dass es gehen wird.
Ich bin ein Gedicht!
Ich bin ein Gedicht!
Ich bin ein Gedicht!
Ich bin ein Gedicht!

 Ich bin ein Gedicht
6d. Ich bin ein Mensch

ICH BIN EIN MENSCH

Ein Junge
Und ich, und ich jetzt öffne die Augen.
Ich seh‘ Leben, die Farben und das Licht!
Und ich atme mit vollem Leben
und ich wachse und ich wachse!
Die Kraft erfüllt mich jetzt
und alles und alles noch!
Ich werde bau’n, ich werde geh’n,
und auch verführ’n, ich werd‘ auch sing’n!
Ich werde schreib’n, ich werde lieb’n!
Ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch!

 Ich bin ein Mensch
7a. Sommer-Arbeit (Bienen)

SOMMER-ARBEIT (BIENEN)

Bienen
Summen in den Blumen, summen, summen, summen.
Sammeln in den Blüten, sammeln, sammeln, sammeln.
Sammeln süßen Honig, sammeln, dafür sind wir da.

Bienen schweben, summen, niemals eine Pause.
Schwirren in der Sonne schon am frühen Morgen.
Summen, sammeln, schwirren diesen schönen Sommertag.

Abends dann nachhause, müde von der Arbeit,
summen wir ganz leise, summen wir ganz leise,
doch die Arbeit für die Bienen ist noch nicht getan.

Nektar abzuladen, Bienenbabys füttern.
Alles ist geordnet, jeder hier ist wichtig.
Summen, summen, summen für die Bienenkönigin.

Wir fliegen schnell von hier nach dort
das Blumenmeer ist unser Ort.
Wir sammeln viel und sähen aus.
So zuckersüß der Honigschmaus
Vom Morgen bis zum Abend summen wir den Sommertag.

Summen in den Blumen, summen, summen, summen.
Sammeln in den Blüten, sammeln, sammeln, sammeln.
Sammeln süßen Honig, sammeln, dafür sind wir da.

Bienen schweben summen, niemals eine Pause.
Schwirren in der Sonne schon am frühen Morgen.
Summen, sammeln, schwirren diesen schönen Sommertag.

Abends dann nachhause, müde von der Arbeit,
summen wir ganz leise, summen wir ganz leise,
doch die Arbeit für die Bienen ist noch nicht getan.

Nektar abzuladen, Bienenbabys füttern.
Alles ist geordnet, jeder hier ist wichtig.
Summen, summen, summen für die Bienenkönigin.

 Bienen
7b. Sommer-Arbeit (Pflanzen)

SOMMER-ARBEIT (PFLANZEN)

Pflanzen
Der Frühling ist vorbei, er gab uns seine Zeit
zu wachsen, zu gedeih’n, aus einem Samenkorn
aus Wasser, Arbeit, Licht, erwuchsen wir so hoch,
so wunderbar, so schön.

Pflanzen 1
Für jeden kommt die Zeit,
vollkommen und erfüllt.
Vollendet uns’re Frucht,
gereiftes Sonnenlicht.
Wir geben uns jetzt gern
dem großen Lebenskreis.
Den Menschen und den Tier’n,
so soll es immer sein.

Pflanzen 2
Die Zeit ist da,
wir sind erfüllt
und uns’re Frucht
voll Sonnenlicht.
Wir geben gern
das ,was wir sind.
Wir sind erfüllt,
so soll es immer sein.

 Pflanzen
7c. Sommer-Arbeit (Bauer)

SOMMER-ARBEIT (BAUER)

Bauer
Kommt her zu mir, die Arbeit ruft,
kommt alle, alle her.
Kommt her zu mir, es gibt für uns noch viel zu tun.
Wir sammeln und sortieren, pflücken, schneiden
und wir freuen uns.
Dank ist in unser’m Herz.

Bauer 1
Wir ernten und wir danken für das,
was die Erde gibt.
Wir essen, was sie schenkt,
und wir sind eins mit ihr.
Die Früchte geben Kraft,
sie geben Leben

Bauer 2
Die Erde gibt uns,
was wir brauchen.
Sie schenkt uns viel
und noch mehr.
Wir sind vereint mit ihr,
glücklich und eins mit ihr.

Bauer 1
und sie zeigen uns wie,
.
wie man geben kann.

He ho,
he ho,
he ho,
he ho,
he ho.

Bauer 2
Sie gibt uns so viel,
zeigt uns so viel,
zeigt wie man geben kann.

He ho, he ho,
he ho, he ho,
he ho, he ho,
he ho, he ho,
he ho.

Bauer 3
Gibt viel, so viel, zeigt uns so viel.
Das Leben zeigt, das Leben zeigt,
sie zeigt uns, dass man geben kann.

He ho, he ho,
he ho, he ho,
he ho, he ho,
he ho, he ho,
he ho.

 Bauer
7d. Sommer-Arbeit (Tourist)

SOMMER-ARBEIT (TOURIST)

Tourist (gesprochen)
Ich amüsiere mich köstlich.
Ich mach gar nichts – farniente.
Was für ein Tag – ich schwitze …
So wie die ander’n dort.
Aber, was machen die denn?
Sind die verrückt?
Die bewegen sich bei der Hitze?
Das muss ein Spiel sein.
Ich will näher gehen.
Zeigt ihr mir euer Spiel?

(Er schaut sich die Bauern von näher an.)
Ihhhgitt…! Seht diese dreckigen Hände
und riecht den Schweiß! Paah!
Ach wie fürchterlich, wie schrecklich!
Seht diese blutigen Hände und diese krummen Rücken,
Alle diese Leute sind so müde!
Und sie lachen und singen?
Die sind wirklich verrückt, total verrückt.
Sonnenstich sag ich nur – die brauchen Urlaub… so wie ich.

 Tourist
7e. Sommer-Arbeit (Hexen)

SOMMER-ARBEIT (HEXEN)

Hexen
Raus aus dem Wald, alle Hexen, kommt raus.
Nehmt eure Körbe und füllt sie mit Kraut.
Bilsenkraut, Veilchen, Lupinen pflückt man abends allein.
Eisenhut, Kamille, Ringelblume nur von Morgentau geküsst, geküsst.

Sommer ist gut für die Hexen, heia.
Sommer ist gut für die Pflanzen, heißa.
Heilen und schützen und lieben, heia.
Heilen, orakeln, verwirren, heißa.
Sommer, du Garten des Zaubers, heia.
Drachenwurz, Ochsenzunge, Löwenmäulchen, heißa.
Sonnenröschen komm, Zauberblume heia, heißassa, heißassa, heißassa, heißassa.

 Hexen
8. Fünfhundert Millionen Zikaden

FÜNFHUNDERT MILLIONEN ZIKADEN

Zikaden
Schau mich an, schau mich an,
bin ich nicht hier der Schönste?
Schau mich an, schau mich an.

Hör mich an, hör mich an,
bin ich nicht hier der coolste?
Hör mich an, hör mich an.

Schau mich an, schau mich an,
bin ich nicht hier der Schönste?
Schau mich an, schau mich an.

Hör mich an, hör mich an,
bin ich nicht hier der coolste?
Hör mich an, hör mich an.

Glaub nicht, dass du lange noch mir
widerstehen kannst, oh oh oh oh.

Hör mich an, hör mich an,
bin ich nicht hier der coolste?
Hör mich an, hör mich an.

Eine Zikade (spricht)
Fünfhundert Millionen Zikaden.
Zikaden (singen)
Wir hängen ru-um!
Eine Zikade
Alle singen und kreischen:
Zikaden
Wer kriegt dich wohl?
Eine Zikade
Fünfhundert Millionen Zikaden,
Zikaden
wir kämpfen ha-art.
Eine Zikade
Alle trommeln, wirbeln, scratchen
Zikaden
was das Zeug hält.
Eine Zikade
Aber
Zikaden
einer hier ist was für dich,
einer hier ist was für dich, was für dich.
Oh oh.

Schau mich an, schau mich an,
bin ich nicht hier der Schönste?
Schau mich an, schau mich an.

Hör mich an, hör mich an,
bin ich nicht hier der coolste?
Hör mich an, hör mich an.

Schau mich an, schau mich an,
bin ich nicht hier der Schönste?
Schau mich an, schau mich an.

Schau mich an, schau mich an,
bin ich nicht hier der Schönste?
Schau mich an, schau mich an.

Glaub nicht, dass du lange noch mir
widerstehen kannst, oh oh oh oh.

Hör mich an, hör mich an,
bin ich nicht hier der coolste?
Hör mich an, hör mich an.

Eine Zikade
Fast den ganzen Sommer lang
Zikaden
Wir machen Lä-ärm!
Eine Zikade
Aber jeder sagt sich:
Zikaden
Ich geb nicht auf!
Eine Zikade
Fast den ganzen Sommer lang
Zikaden
Oh Mann, was soll das?
Eine Zikade
Es ist echt hart für uns, aber
Zikaden
Wir halten durch!
Eine Zikade
Denn
Zikaden
einer hier ist was für dich,
einer hier ist was für dich, was für dich.
Oh oh, oh oh, oh oh.

 Fünfhundert Millionen Zikaden
9a. Gewitter

Instrumental

 Gewitter
9b. Regenbogen (Neuer Mix 2016)

REGENBOGEN

Kind
Regenbogen, warte nur auf mich.
Regenbogen, hab‘ etwas für dich.
Sieh doch alle meine Puppen hier,
sie auch wollen alle mit zu dir,
zu dir, zu dir.

Wir woll’n Blau und das Meer,
Gelb und die Sonne,
Grün und das Gras,
Rot, Orange und Lila auch!

Regenbogen lass uns nicht allein.
Regenbogen wohin willst du geh’n?
Nimm uns bitte bitte in den Arm,
lass uns doch auf deinem Rücken geh’n.
Sag ja, sag ja!

Kinder 1
Wir woll’n Blau und das Meer,
Gelb und die Sonne,
Grün und das Gras,
Rot, Orange und Lila auch!

Wir woll’n Blau und das Meer,
Gelb und die Sonne,
Grün und das Gras,
Rot, Orange und Lila auch!

Kinder 2
La la la la la la la la la.
La la la la la la la la la.
La la la la la la la la la.
Rot, Orange und Lila auch!

La la la la la la la la la.
La la la la la la la la la.
La la la la la la la la la.
Rot, Orange und Lila auch!

 Regenbogen
10a. Eichhörnchen 1 (Neuer Mix 2016)

EICHHÖRNCHEN 1

Ein Eichhörnchen
Ach sapperlot, verflixt nochmal, wo ist sie denn?
Sie ist nicht hier!
Ja, so ein Ärger, da ist nichts und wieder nichts!
Sie ist nicht dort.
Wo habe ich sie denn versteckt?
Wenn nur kein and’rer sie entdeckt!
Was mach ich wieder für ’nen Stuss?
ich will jetzt endlich meine Nuss!
Die schöne Nuss?

Hier war sie doch!
Dort ist sie nicht!
Vielleicht ist sie …
Ich weiß nicht mehr.
Oh Mann, oh Mann, mein Kopf ist leer!
So lang ist das doch noch nicht her.

Alle Eichörnchen
Ach sapperlot, verflixt nochmal, wo ist sie denn?
Sie ist nicht hier!
Ja, so ein Ärger, da ist nichts und wieder nichts!
Sie ist nicht dort.
Wo haben wir sie denn versteckt?
Wenn nur kein and’rer sie entdeckt!
Was ist das wieder für ein Stuss?
Wir woll’n jetzt endlich uns’re Nuss!
Die schöne Nuss?

Wo ist sie denn,
die schöne Nuss?
Hier war sie doch?
Dort ist sie nicht.
Vielleicht sind wir nicht mehr ganz dicht.
Nein, nein so geht das wirklich nicht.

Wir sammeln hier, wir sammeln dort, wir sammeln überall,
denn Nüsse oder Eicheln sind für uns kein schwerer Fall.
Wir rasen durch die Äste und verstecken dabei gern.
Doch sind wir einmal fertig, hört man laut von nah und fern:

Wo ist er denn, mein kleiner Schatz,
wo hab‘ ich ihn versteckt?
Lass mich vorbei, lass mich mal seh’n,
was hast du da entdeckt?
Zum Donnerwetter, Regenpfütz‘,
das muss doch deine sein.
Denn meine Nuss, die war doch wirklich
ehrlich nicht so klein!

 Eichhörnchen 1
10b. Eichhörnchen 2 (Neuer Mix 2016)

EICHHÖRNCHEN 2

Ein kleines Eichhörnchen
Bin nur ein süßes Eichhörnchen und wohl noch klitzeklein,
Ich kann noch nicht so sammeln wie mein Papa da.
Doch eines Tages werde ich so riesenklitzegroß
und alles, alles sammeln, aber jetzt will ich:

nur Blumen gucken, lieber will ich
Blätter knabbern, lieber will ich
keine Mühe, keine Arbeit,
spielen wie ich will,
nur Blumen gucken, lieber will ich
Blätter knabbern, lieber will ich
keine Mühe, keine Arbeit,
nein!

Alle Eichhörnchenkinder
Wir helfen uns’ren Eltern und wir suchen überall.
Wir rennen lustig durcheinander so wie sie.
Wir finden, was sie suchen und verstecken es erneut.
Das mögen sie nicht gern und deshalb wollen wir:

nur Blumen gucken, lieber woll’n wir
Blätter knabbern, lieber woll’n wir
keine Mühe, keine Arbeit,
spielen wie wir woll’n,
nur Blumen gucken, lieber woll’n wir
Blätter knabbern, lieber woll’n wir
keine Mühe, keine Arbeit,

spielen, lachen, amüsieren,
schlafen, knabbern, Honig schlürfen,
quietschen, quatschen, tratschen
wie wir woll’n den ganzen Tag!

Nur Blumen gucken, lieber woll’n wir
Blätter knabbern, lieber woll’n wir
keine Mühe, keine Arbeit,
spielen wie wir woll’n,
nur Blumen gucken, lieber woll’n wir
Blätter knabbern, lieber woll’n wir
keine Mühe, keine Arbeit,
nein, nein, nein!

 Eichhörnchen 2
11a. Der Traum

DER TRAUM

Chor
Der Schlaf kam schnell, der Traum nahm seine Hand.
In der Ferne sieht er plötzlich einen Mann, der näher kommt.
Und ohne Furcht erkennt er ihn sofort:
Père Magloire, der alte Mann, der gute Freund, den er so liebt.

Der Junge ist erstaunt, so anders sieht er aus.
Ob älter, größer, fragt er sich? Nein, das ist es nicht.
Er strahlt in der Nacht, lächelt gut und sanft,
und ein zartes Licht hüllt ihn ein, so wunderbar, so warm.

Foufou
Oh, endlich bist du hier, ich brauche dich so sehr.
Oh, Père Magloire, oh sag mir doch, was mit mir geschieht?
Mein Herz bleibt so still, Tage geh’n vorbei.
Ich weiß nicht warum, ich bin einfach traurig ohne Grund.

 Traum
11b. Lass den Winde sie verweh’n

LASS DEN WIND SIE VERWEH’N

Père Magloire (spricht)
Ja, Foufou, deshalb bin ich gekommen.
Ich habe dich gehört
und ich werde dir eine Geheimnis verraten:
Du bist traurig, weil du liebst.
Etwas geht fort bei dir
und du warst nicht in allem, was du wolltest, erfolgreich.
Aber es macht nichts.
Lass diese Wünsche unerfüllt.
Lass sie gehen ohne Bedauern.
Wenn du sie gehen lässt,
machen sie bald Platz für andere Wünsche.
Halte nicht zurück, was nicht sein muss.
Die Zeit ist gekommen, Platz zu schaffen,
dich zu befreien von vergangener Liebe.
Ein anderer Tag, ein anderer Monat,
eine andere Jahreszeit, ein anderes Jahr,
ein anderes Leben, ein anderer Foufou.
Auf Wiedersehen Foufou.
Jetzt brauchst du mich und die Bücher nicht mehr.

Père Magloire (singt)
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
sie zerstreu’n, deine Sorg’n und das Leid,
das, was dich traurig macht.
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
lass den Wind, lass ihn nehmen und weh’n
deine Wünsch‘, deine Trän’n.

Chor
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
sie zerstreu’n, deine Sorg’n und das Leid,
das, was dich traurig macht.
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
lass den Wind, lass ihn nehmen und weh’n
deine Wünsch‘, deine Trän’n.

Père Magloire
Du bist nicht allein, schau dich überall um:
Himmel und Bäume und hör‘, was dein Herz dir erzählt.
Du bist nicht allein, hör‘ den Wind, wenn er singt.
Er ist dein Freund, geh‘ und singe mit ihm.

Chor
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
sie zerstreu’n, deine Sorg’n und das Leid,
das, was dich traurig macht.
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
lass den Wind, lass ihn nehmen und weh’n
deine Wünsch‘, deine Trän’n.

Père Magloire
Das Leben ist schön, und es lächelt dich an.
Flieg mit dem Wind, denn so frei kannst du sein, wenn du willst.
Dein Leben ist schön, und es singt dir ein Lied.
Du, deine Seel‘ und dein Herz singen mit!

Chor
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
sie zerstreu’n, deine Sorg’n und das Leid,
das, was dich traurig macht.
Oh, lass nur den Wind sie verweh’n, sie verweh’n,
lass den Wind, lass ihn nehmen und weh’n
deine Wünsch‘,
lass ihn weh’n deine Trän’n.

 Lass den Wind verweh'n
12. Die Herbstblätter

DIE HERBSTBLÄTTER

Blätter
So warm und so grün,
voll Leben und Kraft,
wir Blätter sind stark,
doch was kommt jetzt,
was kommt jetzt?

Oh, ja wir sind schön,
wir wissen es wohl.
Orange, Rot und Ocker,
und Gold, ja, wir wissen.

So schön uns zu sehen,
so schön uns zu spüren.
Ihr schaut und bewundert uns sehr,
Ihr schaut und bewundert uns sehr.

So schön all die Farben,
so schön all die Blätter,
so schön aber wisst ihr, was kommt?
Wisst ihr, was hier wirklich geschieht?

Solo
Es ist hart für uns, es wird kalt, so kalt
und der Tag so kurz und die Nacht so lang.
Und das Licht geht fort, und das Grün verblasst
und die Bäume selbst brauchen uns nicht mehr.

Solo
Wir verfärben uns rot und vergilben dann schnell.
Ja, das Ende ist nah, unser Ende so nah,
doch es gibt immer noch für uns etwas zu tun:

Blätter
Nein, oh nein, wir sind nicht traurig.
Nein, doch alles ist vorbei.
Nein, oh nein, wir sind nicht traurig.
Doch wir müssen alle geh’n.

Wir sagen auf Wiedersehen,
wir gehen und nehmen mit uns
euer Leid‘, euer Glück, wie ihr lacht!

Wenn wir geh’n ist das wie sich verschenken.
Wunderschön war dieses Leben.
Und wir fallen im Wind,
und wir legen uns sanft auf die Erd‘,
wir halten sie so warm.

Und wir nähren sie mit uns’rem Leben,
lösen uns auf und vergehen.
Und dann schlafen wir ein mit der Erde und allem vereint,
die Reise ist zu End‘.

Oh nein, oh nein, oh weine nicht.
Oh lass dein Herz noch auf, vergiss uns nie!

 Herbstblätter

INHALT

Kurzfassung der Geschichte

Diese Geschichte ist eine Geschichte,
die eigentlich keine Geschichte aber doch
eine immer wiederkehrende Geschichte ist.

PROLOG
Ode an die Jahreszeiten.

DER WINTER
Traurig sind die Bäume.
Sie haben keine gute Laune heute, weil der Winter ist da und ihnen ist einfach zu kalt.
Aber Foufou, der lustige Träumer, bringt den Bäumen bei, wie sie sich auf dem Winter freuen können.
Er zeigt ihnen, wie Baum meditiert.
In einem Wintertanz im Winterherz besingen geheimnissvolle Winterwesen die Geheimnisse der Kälte und der Dunkelheit.
Tanz mit den weißen Flocken.

DER FRÜHLING
Nach der Dunkelheit.
Lichtwesen pflanzen Lichtsamen, und das Licht wird wieder geboren.
Nachdem das Licht zurückgekommen ist, taucht das Mädchen Toupie auf.
Sie liebt es, Bäume zu umarmen, und bald weist sie ihre Freundinnen ein in die schöne Kunst, einen Baum zu umarmen.
Nach einem langen langen Schlaf erwacht die Blume und freut sich.
Die kleine Blume erwacht auch und mit ihr alle Blumen:  Seht her zu mir, ich bin eine Blume!
Auch das Gedicht erwacht, nachdem es so lang‘ im Dunkel war.
Endlich darf es hinaus und freut sich: „Ich bin ein Gedicht, ich bin ein Gedicht!“
Der Junge ist vom Leben ergriffen.
Er fühlt und spürt die Kraft des Erwachens, des Wachsens, des Lebens:
„Ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch!“
Mit ihm spüren alle die ungebändigte Kraft des Lebens und tanzen.

DER SOMMER
In der Hitze arbeiten die Bienen unaufhörlich.
Sie summen, sie schwirren und sammeln fleißig den süßen Honig.
Die Pflanzen sind endlich groß, die Früchte sind reif und bereit, sich zu verschenken,
um den großen Lebenskreis zu erfüllen.
Die Bauern müssen viel arbeiten. Sie sammeln, pflücken, schneiden, und sie freuen sich.
Sie sind dankbar, weil die Erde das gibt, was sie brauchen.
Nur der Tourist ist nicht zufrieden.
Er beobachtet die Bauern und kann es wahrlich nicht begreifen, dass man sich bei dieser Hitze bewegt und … schwitzt … Ihhgitt.

Der Sommer ist eine wunderbare Zeit für die Hexen und Kräutersammlerinnen.
Die Nächte sind hell und warm.
Bilsenkraut, Veilchen, Drachenwurz, Ochsenzunge,
all das wandert in die Körbe der Hexen. Heißassa!
Foufou liest unaufhörlich. Er fühlt sich aber bei seiner Lektüre von der Zikade gestört.
Ausgerechnet wenn er die Fabel  Die Zikade und die Ameise liest!
Sehr erstaunt erfährt er von der Zikade persönlich, dass die Fabel ein ziemlicher Quatsch ist.
Zikaden sind nämlich sehr fleißig, wenn Sie den ganzen Sommer lang singen.
Das bestätigt ihm die süße und auch schwer arbeitende Ameise.
Foufou darf die Zikade in voller Aktion bei ihrer Arbeit beobachten.
Nach der Hitze kommen Blitze, ein schweres und erlösendes Gewitter.
In der Ruhe danach, ein Regenbogen. Das kleine Kind staunt und bewundert die Farben des Lichtes.

DER HERBST
Sie rasen und flitzen durch die Gegend, hektisch, nervös und … sehr vergesslich:
die Eichhörnchen! Unermüdlich sammeln sie Nüsse und verstecken sie, um gleich das Versteck zu vergessen.
Dann beginnt die Suche.
Die Eichhörnchenkinder wollen lieber spielen, Blätter knabbern und vor allem keine Arbeit.
Foufou ist traurig.
Nach der langen Arbeit im Sommer fühlt er sich leer.
Etwas ist von ihm fortgegangen.
In einem Traum sieht er den alten Père Magloire, seinen Freund.
Père Magloire tröstet Foufou und macht ihm Mut:
„Lass deine Wünsche, deine Tränen vergeh’n.
Die Zeit ist gekommen, um Platz zu lassen für etwas anderes,
für andere Wünsche, andere Tage, ein anderes Leben.“

Eins nach dem ander’n fallen die Blätter von den Bäumen wie unsere Wünsche, wie unsere Träume.
Bevor sie fallen aber glänzen sie in den wunderschönsten Farben.
Dieses Wunder ist gleichzeitig das Ende:
Das Grün verblasst weil das Licht fort geht.
Die Bäume brauchen die Blätter nicht mehr.
Die Blätter sind aber nicht traurig.
Sie wissen, dass sie gehen müssen, und sie freuen sich, dass sie so bewundert werden.
Wenn sie gehen, fallen sie im Wind, legen sich sanft auf die Erde und nähren sie.
Der Kreis ist geschlossen.

PRESSEBERICHTE

Aus den Krefelder Tageszeitungen

Plakate der Musicalproduktionen
der Musikschule der Stadt Krefeld

Westdeutsche Zeitung Krefeld, 4. September 2007

Ein weises Musical für Kinder und Eltern
Die ganze Vorstellung ist ein einziger, traumhaft lyrischer Moment, begleitet von vielen Augenzwinkern

Mehr lesen

Rheinische Post Krefeld, 3. September 2007

Das Musical ist äußerst poetisch, philosophisch angehaucht und voller schöner Melodien

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WEITERE INFORMATIONEN

Das Ansichtsmaterial finden Sie hier: ANSICHTSMATERIAL

Die Kosten für die Aufführungsrechte und für das Aufführungsmaterial erfahren Sie hier: AUFFÜHRUNGSRECHTE & AUFFÜHRUNGSMATERIAL

Die Vorgehensweise für Bestellungen wird hier erläutert: BESTELLUNGEN