Winterherz
Umarme ich einen Baum
Regenbogen
Die Herbstblätter
Wo die Zeit gefriert und still steht,
wo die Kälte immer lächelt,
atme tief und schau und spüre,
Ruhe ist in dir.
Lass die Dunkelheit dich führen,
geh mit ihr so kannst du ruhen.
Ganz allein wird sie sich wandeln,
Licht wird wieder sein.
Tanz mit den weißen Flocken.
Tanz, und die Kälte wärmt dich.
Tanz, sieh das Licht frohlocken.
Tanz in dein Herz hinein.
Sing, und der Schnee wird lachen.
Sing, und die Kälte liebt dich.
Sing, lass das Licht erwachen.
Sing in das Winterherz.
Lass dein Leben fließen
in der Winternacht.
Wart’ frei von Erwartung,
bis die Sonne lacht.
Tanz mit den weißen Flocken.
Tanz, und die Kälte wärmt dich.
Tanz, sieh das Licht frohlocken.
Tanz in dein Herz hinein.
Sing, und der Schnee wird lachen.
Sing, und die Kälte liebt dich.
Sing, lass das Licht erwachen.
Sing in das Winterherz.
Lass die Dunkelheit dich führen,
geh mit ihr, so kannst du ruhen.
Ganz allein wird sie sich wandeln,
Licht wird wieder sein.
Tanz mit den weißen Flocken.
Tanz, und die Kälte wärmt dich.
Tanz, sieh das Licht frohlocken.
Tanz in dein Herz hinein.
Sing, und der Schnee wird lachen.
Sing, und die Kälte liebt dich.
Sing, lass das Licht erwachen.
Sing in das Winterherz.
Umarme ich einen Baum,
dann bin ich voll Freude und Wärme.
Umarme ich einen Baum,
dann fühl’ ich und hör’, wie mein Herz schlägt.
Auch wenn ich befürcht’,
dass man mich sehen kann,
dass man mich auslachen kann,
ich fühl’ mich schön, fühl’ mich stark,
mit so viel Leben in mir.
Ich spüre Liebe und Kraft.
Es ist herrlich, so schön, so wunderschön.
Umarme ich einen Baum,
dann liebe ich, liebe ich, liebe.
Umarme ich einen Baum,
dann weine ich, weine ich, weine.
Mir ist ganz egal,
was die anderen tun,
ich bleibe lieber bei dir.
Ich fühl mich schön, fühl’ mich stark,
mit so viel Leben in mir.
Ich spüre Liebe und Kraft.
Es ist herrlich, so schön, so wunderschön.
Zuerst einmal such den richtigen Ort
und achte darauf, dass niemand dich sieht.
Dort schau dich um und erkenne
den Baum, der vor dir steht.
Lauf zu ihm und begrüß’ ihn,
du hast einen Freund.
Umarme ihn dann, so eng wie du kannst,
und drück ihn ganz fest, noch fester an dich.
Dann atme tief seinen Duft ein,
lass ihn dich ganz erfüll’n.
Lass dich jetzt ganz betören,
vom Freund, den du liebst.
Umarme ihn und denk nicht
und lass ihn dir erzähl’n.
Ein Baum ist hier, er zeigt dir
das Leben überall.
Umschlinge ihn und küss ihn,
er schenkt dir seine Kraft.
Der Baum ist da, er sagt dir:
Das Leben ist in dir.
Die Augen schließ nun, vergiss wer du bist
und spüre allein die Erde um dich.
Der Baum ist bei dir, der Baum ist in dir,
das Leben zerfließt, das Leben ist da!
Und fühlst du dann einen Zweifel,
denn du bist nicht bereit,
dann schaue zu den Zweigen
zum Himmel hinauf.
Umarme ihn und denk nicht
und lass ihn dir erzähl’n.
Ein Baum ist hier, er zeigt dir
das Leben überall.
Umschlinge ihn und küss ihn,
er schenkt dir seine Kraft.
Der Baum ist da, er sagt dir:
Das Leben ist in dir,
ist in dir.
Regenbogen, warte nur auf mich.
Regenbogen, hab’ etwas für dich.
Sieh doch alle meine Puppen hier,
sie auch wollen alle mit zu dir,
zu dir, zu dir.
Wir woll’n Blau und das Meer,
Gelb und die Sonne,
Grün und das Gras,
Rot, Orange und Lila auch!
Regenbogen lass uns nicht allein.
Regenbogen wohin willst du geh’ n?
Nimm uns bitte bitte in den Arm,
lass uns doch auf deinem Rücken geh’ n.
Sag ja, sag ja!
Wir woll’n Blau und das Meer,
Gelb und die Sonne,
Grün und das Gras,
Rot, Orange und Lila auch!
So warm und so grün, voll Leben und Kraft,
wir Blätter sind stark, doch was kommt jetzt,
was kommt jetzt?
Oh, ja wir sind schön, wir wissen es wohl.
Orange, Rot und Ocker, und Gold,
ja, wir wissen.
So schön uns zu sehen, so schön uns zu spüren.
Ihr schaut und bewundert uns sehr,
Ihr schaut und bewundert uns sehr.
So schön all die Farben, so schön all die Blätter,
so schön aber wisst ihr, was kommt?
Wisst ihr, was hier wirklich geschieht?
Es ist hart für uns, es wird kalt, so kalt
und der Tag so kurz und die Nacht so lang.
Und das Licht geht fort, und das Grün verblasst
und die Bäume selbst brauchen uns nicht mehr.
Wir verfärben uns rot
und vergilben dann schnell.
Ja, das Ende ist nah, unser Ende so nah,
doch es gibt immer noch für uns etwas zu tun:
Nein, oh nein, wir sind nicht traurig.
Nein, doch alles ist vorbei.
Nein, oh nein, wir sind nicht traurig.
Doch wir müssen alle geh’n.
Wir sagen auf Wiedersehen,
wir gehen und nehmen mit uns
euer Leid’, euer Glück, wie ihr lacht!
Wenn wir geh’n ist das wie sich verschenken.
Wunderschön war dieses Leben.
Und wir fallen im Wind,
und wir legen uns sanft auf die Erd’ ,
wir halten sie so warm.
Und wir nähren sie mit uns’rem Leben,
lösen uns auf und vergehen.
Und dann schlafen wir ein
mit der Erde und allem vereint,
die Reise ist zu End’ .
Oh nein, oh nein, oh weine nicht.
Oh lass dein Herz noch auf, vergiss uns nie!
PLAYLIST