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Teacue Music, Phan Trat Quan, Musicals

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Titelbild Musical

FOUFOU UND DIE JAHRESZEITEN

© 2006
Buch, Musik: Phan Trat Quan
Liedtexte: Phan Trat Quan & Tom Heilandt

Aufführungsdauer: 75 Minuten
Altersgruppe: Kinder ab 7 Jahren und Jugendliche
Anzahl der Musiknummer: 18 ( 1- bis 3-stimmig)
13 Szenen
4 Bühnenbilder
19 Solisten
Gruppen:
Bäume, Winterwesen
Freundinnen, Blumen
Bienen, Pflanzen, Bauer, Zikaden, Blitze, Kinder
Eichhörnchen, Herbstblätter

Uraufgeführt am 01. September 2007 im Studiotheater, Musikschule der Stadt Krefeld

ZUM STÜCK

Das Jugend- und Kindermusical „Foufou und die Jahreszeiten“ ist ein fantasievolles und märchenhaftes Theaterstück für Kinder von 7 bis 14 Jahren und dreht sich um unser Verhältnis zur Natur und die kleinen und großen Wunder der Jahreszeiten.
Viele kleine Episoden zwischen romantisch-spielerisch und philosophisch-lyrisch machen das Stück zu einem abwechslungsreichen Musical für ein großes Ensemble mit vielen Rollen.

INHALT

Diese Geschichte ist eine Geschichte,
die eigentlich keine Geschichte aber doch
eine immer wiederkehrende Geschichte ist.

PROLOG
Ode an die Jahreszeiten.

DER WINTER
Traurig sind die Bäume.
Sie haben keine gute Laune heute, weil der Winter ist da und ihnen ist einfach zu kalt.
Aber Foufou, der lustige Träumer, bringt den Bäumen bei, wie sie sich auf dem Winter freuen können.
Er zeigt ihnen, wie Baum meditiert.
In einem Wintertanz im Winterherz besingen geheimnissvolle Winterwesen die Geheimnisse der Kälte und der Dunkelheit.
Tanz mit den weißen Flocken.

DER FRÜHLING
Nach der Dunkelheit.
Lichtwesen pflanzen Lichtsamen, und das Licht wird wieder geboren.
Nachdem das Licht zurückgekommen ist, taucht das Mädchen Toupie auf.
Sie liebt es, Bäume zu umarmen, und bald weist sie ihre Freundinnen ein in die schöne Kunst, einen Baum zu umarmen.
Nach einem langen langen Schlaf erwacht die Blume und freut sich.
Die kleine Blume erwacht auch und mit ihr alle Blumen:  Seht her zu mir, ich bin eine Blume!
Auch das Gedicht erwacht, nachdem es so lang’ im Dunkel war.
Endlich darf es hinaus und freut sich: “Ich bin ein Gedicht, ich bin ein Gedicht!”
Der Junge ist vom Leben ergriffen.
Er fühlt und spürt die Kraft des Erwachens, des Wachsens, des Lebens:
“Ich bin ein Mensch, ich bin ein Mensch!”
Mit ihm spüren alle die ungebändigte Kraft des Lebens und tanzen.

DER SOMMER
In der Hitze arbeiten die Bienen unaufhörlich.
Sie summen, sie schwirren und sammeln fleißig den süßen Honig.
Die Pflanzen sind endlich groß, die Früchte sind reif und bereit, sich zu verschenken,
um den großen Lebenskreis zu erfüllen.
Die Bauern müssen viel arbeiten. Sie sammeln, pflücken, schneiden, und sie freuen sich.
Sie sind dankbar, weil die Erde das gibt, was sie brauchen.
Nur der Tourist ist nicht zufrieden.
Er beobachtet die Bauern und kann es wahrlich nicht begreifen, dass man sich bei dieser Hitze bewegt und … schwitzt … Ihhgitt.

Der Sommer ist eine wunderbare Zeit für die Hexen und Kräutersammlerinnen.
Die Nächte sind hell und warm.
Bilsenkraut, Veilchen, Drachenwurz, Ochsenzunge,
all das wandert in die Körbe der Hexen. Heißassa!
Foufou liest unaufhörlich. Er fühlt sich aber bei seiner Lektüre von der Zikade gestört.
Ausgerechnet wenn er die Fabel  Die Zikade und die Ameise liest!
Sehr erstaunt erfährt er von der Zikade persönlich, dass die Fabel ein ziemlicher Quatsch ist.
Zikaden sind nämlich sehr fleißig, wenn Sie den ganzen Sommer lang singen.
Das bestätigt ihm die süße und auch schwer arbeitende Ameise.
Foufou darf die Zikade in voller Aktion bei ihrer Arbeit beobachten.
Nach der Hitze kommen Blitze, ein schweres und erlösendes Gewitter.
In der Ruhe danach, ein Regenbogen. Das kleine Kind staunt und bewundert die Farben des Lichtes.

DER HERBST
Sie rasen und flitzen durch die Gegend, hektisch, nervös und … sehr vergesslich:
die Eichhörnchen! Unermüdlich sammeln sie Nüsse und verstecken sie, um gleich das Versteck zu vergessen.
Dann beginnt die Suche.
Die Eichhörnchenkinder wollen lieber spielen, Blätter knabbern und vor allem keine Arbeit.
Foufou ist traurig.
Nach der langen Arbeit im Sommer fühlt er sich leer.
Etwas ist von ihm fortgegangen.
In einem Traum sieht er den alten Père Magloire, seinen Freund.
Père Magloire tröstet Foufou und macht ihm Mut:
“Lass deine Wünsche, deine Tränen vergeh’n.
Die Zeit ist gekommen, um Platz zu lassen für etwas anderes,
für andere Wünsche, andere Tage, ein anderes Leben.”

Eins nach dem ander’n fallen die Blätter von den Bäumen wie unsere Wünsche, wie unsere Träume.
Bevor sie fallen aber glänzen sie in den wunderschönsten Farben.
Dieses Wunder ist gleichzeitig das Ende:
Das Grün verblasst weil das Licht fort geht.
Die Bäume brauchen die Blätter nicht mehr.
Die Blätter sind aber nicht traurig.
Sie wissen, dass sie gehen müssen, und sie freuen sich, dass sie so bewundert werden.
Wenn sie gehen, fallen sie im Wind, legen sich sanft auf die Erde und nähren sie.
Der Kreis ist geschlossen.

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PLAYLIST

  • Jahreszeiten
  • Der Baum ist traurig
  • Was seid ihr so dumm?
  • Winterherz
  • Licht
  • Umarme ich einen Baum
  • Ich bin eine Blume 1
  • Ich bin eine Blume 2
  • Ich bin ein Gedicht
  • Ich bin ein Mensch
  • Sommerarbeit (Bienen)
  • Sommerarbeit (Pflanzen)
  • Sommerarbeit (Bauer)
  • Sommerarbeit (Tourist)
  • Sommerarbeit (Hexen)
  • Fünfhundert Millionen Zikaden
  • Gewitter
  • Regenbogen
  • Eichhörnchen 1
  • Eichhörnchen 2
  • Traum
  • Lass den Wind sie verweh'n
  • Herbstblätter
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