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Teacue Music, Phan Trat Quan, Musicals

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Titelbild Musical

Rheinische Post, 14. Juni 1993

Phan Trat Quans "Odyssee" vom Musikschultheater uraufgeführt

Ein Vergnügen - 
nicht nur für Götter

Zuerst ist es nur ein Klappern und Rasseln im Hintergrund, dann sieht man sie, die grausamen Götter, wie sie, an langen Fäden ziehend, mit den Menschen wie mit Marionetten spielen, bis die Opfer göttlichen Amüsements schließlich unter ihrem Joch zusammenbrechen. Nur einer steht wieder auf: Odysseus:
Mit dieser eindrucksvollen Szene eröffnete der Komponist und Regisseur "Theatergott" Phan Trat Quan mit seinen 17 jugendlichen, stilecht gekleideten "Marionetten" die Musical-Fassung der "Odyssee" von Homer. Nach neun Monaten angestrengter Proben hob sich am Samstag für die erste der zwei Besetzungen der Vorhang zur Uraufführung des Musicals, das Phan Trat Quan nach den Texten von Karl-Heinz Wagner dem Jugendmusiktheaterensemble der Musikschule auf den Leib geschrieben hat.
Bombastisches Schlachtgetümmel

und wüste Stürme ließen sich auf der kleinen Bühne des gerade einmal 80 Zuschauer fassenden Studiotheaters natürlich nicht realisieren. Doch Phan Trat Quan ließ trotzdem keine entscheidende Stelle des Epos aus und fanden einige reizvolle Lösungen für diese schwierigen Szenen. So durchlebte Odysseus (Oliver Dentges) hinter dem Schleier eines dünnen Vorhangs in einem packenden Monolog den Sturm vor der Insel Scheria. Der Zyklop Polyphem erschien lediglich vor dem geistigen Auge der Zuschauer; das jedoch durch die eindrucksvolle Pantomime der Gefährten und die grimmige Zyklopen-Stimme Carsten Meeners’ Odysseus der 2. Premiere auf äußerst lebhafte Art und Weise.
Aber nicht nur die Nerven des Publikums wurden stark in Anspruch genommen, auch Herz und Gemüt wurden von

Phan Trat Quan reichlich bedient. Das herzerreißende Abschiedsduett von Odysseus und Kalypso zur live gemischten computergespeicherten Musik hätte jedem guten alten Musical à la Rodgers & Hammerstein Ehre gemacht, und die eingängige traurige Melodie der Königstochter Nausikaa rührte in bester West-Side-Story-Manier.
Im Kontrast zu den gefühlvollen Nummern standen einige leicht rockige, betont rhythmische Chorstücke. Besonders der "Pig-Song", in dem die Gefährten mit Schweinenase und Ringelschwänzchen das idyllische Leben der Schweine besangen und der Titelsong "Ich bin Odysseus" brachten Witz und Schwung ins Spiel. Nicht nur den Göttern gefiel dies Theater, auch die Zuschauer waren vom engagierten Spiel der Jugendlichen begeistert. drei Zugaben gewährten die Götter ihnen. RUTH KLINGEBIEL

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 14. Juni 1993

Vom Klang der
Sirenen betört

"Die Odyssee" als Musical in der
Musikschule in Haus Sollbrüggen

(sb) Blumen für alle und drei Zugaben: Das Premierenpublikum war im Haus Sollbrüggen von dem Musical "Die Odyssee" des Musiktheaters der Musikschule einfach begeistert. Das junge Ensemble unter der Leitung von Phan Trat Quan freute sich nicht weniger.
Nach "Cats", "Westside Story", um nur zwei der bisher in der Studiobühne gezeigten Musicals zu nennen, ist "Die Odyssee" die zehnte Inszenierung und somit ein kleines Jubiläum des Musiktheaters. Phan Trat Quan; Musikschullehrer, und der Kölner Karlheinz Wagner schufen dieses Musical, das in 18 Szenen von den Irrfahrten des griechischen Helden Odysseus erzählt. "Ich bin kein Gott, kein Dieb, Odysseus ist es, der vor euch steht." Dieses Thema des Musicals werden alle Besucher des Musicals als rhythmische Melodie mit nach Hause nehmen. Bei diesen Worten  

enttarnt sich sich der Held, bei der Samstags-Premiere überzeugend von Oliver Dentges gespielt, im Palast des Königs Alkinoos. Wie in Trance beschreibt er dann seine Irrfahrten. So lernt das Publikum den Riesen Polyphem, die Vorteile eines Schweinelebens, die betörende Macht der Circe, das Totenreich und die tausendschönen Klänge der Sirenen kennen. Der Held besteht all diese Abenteuer und kehrt nach 20 Jahren zu Penelope nach Ithaka zurück.
Seit September hat das 17köpfige Ensemble zwischen 13 und 25 Jahren jede Woche für die "Odyssee" geprobt. Um möglich viele Rollen zu verteilen zu können, entstanden wieder zwei Besetzungen. Die "zweite" hatte gestern Premiere. Die Musik wird mit Computer programmiert und zur Aufführung live gemischt. Auch die Bühnenbilder, Requisiten und Kostüme entstehen in Eigenarbeit.

Krefeld, Rheinische Post, 18. April 2005

Götterspaß am Puppenspiel

Das Musiktheater-Ensemble der städtischen Musikschule präsentierte die Premiere des von
Phan Trat Quan geschriebenen Musicals "Die Odysse"
vor begeistert applaudierenden Zuschauern.

VON ESTHER MAI

Langsam gleitet der schwere Samtvorhang nach oben. Im vollen besetzte Zuschauerraum der Studio-Bühne ist es dunkel. Plötzlich setzt die Musik ein, das aufgeregte Gemurmel der Eltern und Freunde, die zur Premiere der "Odyssee", dem neuen Musical des Jugendmusiktheaters-Ensembles der Musikschule eingeladen sind, verstummt.

Zwischen Himmel und Erde
Die Musik klingt bedrohlich. Gedämpftes Licht gibt den Blick auf ein schauriges Szenario frei. Irgendwo zwischen Himme und Erde: Wie Marionetten hängen die Menschen an den Fäden, die von den Göttern gezogen werden. Denen macht dies Puppenspiel so viel Spaß, dass sie in Kauf nehmen, dass die menschen irgendwann erschöpft zusammenbrechen.
Beinahe nahtlos gehen die unterschiedlichen Szenen ineinander über. Mit Gesten, Tanz, Worten und Musik erzählen die Jugendlichen die Geschichte von Odysseus, der seit der großen Schlacht von Troja verschollen ist.

Während es im ersten Akt hauptsächlich um die Abenteuer geht, die Odysseus während seiner Heimreise bestehen muss, erzählen die Jugendlichen im zweiten Akt von der List, die der Held anwendete, um sich seiner Frau Penelope nähern zu können. Die Zuschauer sind begeistert, applaudieren nach jeder Szene stürmisch. Besonders "The Pig Song", bei dem die Ensemble-Mitglieder als Schweine verkleidert auf die Bühne kommen, und der "Circe-Blues" haben es dem Publikum angetan. Die begleitende Musik, wie auch bei den anderen 21 Stücken, kommt von einem Music-Computer-System. Mit Hilfe eines Computers, elektronischer Musikinstrumente wird so ein Orchester simuliert.
Seit Juli 2004 proben die elf Darstellerinnen für das Stück, das Phan Trat Quan, Leiter des Musiktheater-Ensembles, 1992 schrieb. VIrtuos und fließend schlüpfen die Darstellerinnen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren in die verschiedensten Rollen: Gefährten, Freier, Mägde; Schatten, SIrenen, Schweine, Helden oder Götter. Und beweisen bei dem Rollenwechseln so eine große Textsicherheit, dass eine Souffleuse fast nicht nötig gewesen wäre.

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 18. April 2005

Odysseus und das Grunzen der Gefährten

"Elf junge Damen des Jugendmusiktheater-
Ensembles glänzten in Haus Sollbrüggen.
Grundlage für das Musical war das
bekannte Werk von Homer

Von Daniela Lukaßen

"So kann es gehen, wenn mann mit Odysseus auf Reisen ist." Am Samstag feierte des Jugendmusiktheater-Ensemble der Musikschule der Stadt Krefeld die Premiere des Musicals "Die Odyssee" nach Homers Erzählungen mit der Musik von Phan Trat Quan und den Texten von Karlheinz Wagner. In phantasievollen Kostümen von Christa Schweitzer entführten die jungen Darstellerinnen unter der Leitung von Phan Trat Quan das Publikum im Haus Sollbrüggen in die Welt der grieschischen Mythologie und nahmen es mit auf die Irrfahrt des Odysseus.
Fließend schlüpften dei elf Darstellerinnen von Szene zu Szene in die Rollen von Göttern, Sirenen, Mägden und Freiern
"Die Odyssee" ist seit April 1989 die 28. Produktion des Musiktheaters.
Viel Szenenapplaus gab es für das Duett zwischen Odyseus und der Halbgöttin Kalypso, die sich schweren Herzens auf Befehl der Götter von Odysseus trennt, und ihn in die Freiheit zu entlassen, damit er zu seiner Frau Penelope und seinen Sohn Telemachos auf die Insel Ithaka zurückkehren kann. Auch die gesanglichen und tänzerischen Darbietungen von Penelope (Cagla Velioglu)

sowie das schauspielerische Geschick des Irrfahrter Odysseus (Ranjana Mittag) begeisterten die Zuschauer, auch wenn der Gesang von der Begleitmusik zeitweise etwas übertönt wurde.
Mit viel Begeisterung und Engagement führten die 15- bis 20- jährigen Darstellerinnen die Zuschauer durch das Musical.
Beindruckend waren auch die ausgefallenen Choreographien von
Valerie Ghiglione und Phan Trat Quan.
Einen Höhepunkt des Abends stellte die Verwandlung der Gefährten des Odysseus in Schweine durch die Zauberin Circe dar.
In einer locker-fröhlichen Revue sangen die Gefährten mit Schweinerüssel in ihrem peppigen Lied "Es ist schon schön, ein Schwein zu sein" von den Vorteilen ihres tierischen Lebens. "Im Matsch wälzen" und "beste Reste fressen" sind schließlich "keine Schweinerei". Über kleine gesangliche Pannen wurde charmant hinweg geholfen. "Ich bewunderere, was diese Mädchen geschafft haben", lobte Phan Trat Quan sein Ensemble nach der gelungenen Premiere und bedankte sich bei den Sängerinnen mit einer Rose. "Es braucht sehr viel Mut, solche Rollen zu spielen."

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PLAYLIST

  • Ouverture
  • Im Palast 1
  • Penelopes Tanz
  • Kalypso
  • Poseidon
  • Nausikaas Thema
  • Bei Alkinoos
  • Ballade von Troja
  • Ich bin Odysseus
  • Polyphem
  • The Pig Song
  • Circe Blues
  • Schatten
  • Sirenen
  • Abschied
  • Vater
  • Im Palast 2
  • Das Treffen
  • Schweigt
  • Bald
  • Die Rache
  • Reue
  • Schau nicht zurueck und Final
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