Rheinische Post, 14. Juni 1993
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Phan Trat Quans "Odyssee" vom Musikschultheater uraufgeführt Ein Vergnügen - |
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Zuerst ist es nur ein Klappern und Rasseln im Hintergrund, dann sieht man sie, die grausamen Götter, wie sie, an langen Fäden ziehend, mit den Menschen wie mit Marionetten spielen, bis die Opfer göttlichen Amüsements schließlich unter ihrem Joch zusammenbrechen. Nur einer steht wieder auf: Odysseus: |
und wüste Stürme ließen sich auf der kleinen Bühne des gerade einmal 80 Zuschauer fassenden Studiotheaters natürlich nicht realisieren. Doch Phan Trat Quan ließ trotzdem keine entscheidende Stelle des Epos aus und fanden einige reizvolle Lösungen für diese schwierigen Szenen. So durchlebte Odysseus (Oliver Dentges) hinter dem Schleier eines dünnen Vorhangs in einem packenden Monolog den Sturm vor der Insel Scheria. Der Zyklop Polyphem erschien lediglich vor dem geistigen Auge der Zuschauer; das jedoch durch die eindrucksvolle Pantomime der Gefährten und die grimmige Zyklopen-Stimme Carsten Meeners’ Odysseus der 2. Premiere auf äußerst lebhafte Art und Weise. |
Phan Trat Quan reichlich bedient. Das herzerreißende Abschiedsduett von Odysseus und Kalypso zur live gemischten computergespeicherten Musik hätte jedem guten alten Musical à la Rodgers & Hammerstein Ehre gemacht, und die eingängige traurige Melodie der Königstochter Nausikaa rührte in bester West-Side-Story-Manier. |
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Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 14. Juni 1993
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Vom Klang der "Die Odyssee" als Musical in der |
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(sb) Blumen für alle und drei Zugaben: Das Premierenpublikum war im Haus Sollbrüggen von dem Musical "Die Odyssee" des Musiktheaters der Musikschule einfach begeistert. Das junge Ensemble unter der Leitung von Phan Trat Quan freute sich nicht weniger. |
enttarnt sich sich der Held, bei der Samstags-Premiere überzeugend von Oliver Dentges gespielt, im Palast des Königs Alkinoos. Wie in Trance beschreibt er dann seine Irrfahrten. So lernt das Publikum den Riesen Polyphem, die Vorteile eines Schweinelebens, die betörende Macht der Circe, das Totenreich und die tausendschönen Klänge der Sirenen kennen. Der Held besteht all diese Abenteuer und kehrt nach 20 Jahren zu Penelope nach Ithaka zurück. |
Krefeld, Rheinische Post, 18. April 2005
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Götterspaß am Puppenspiel Das Musiktheater-Ensemble der städtischen Musikschule präsentierte die Premiere des von |
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VON ESTHER MAI Langsam gleitet der schwere Samtvorhang nach oben. Im vollen besetzte Zuschauerraum der Studio-Bühne ist es dunkel. Plötzlich setzt die Musik ein, das aufgeregte Gemurmel der Eltern und Freunde, die zur Premiere der "Odyssee", dem neuen Musical des Jugendmusiktheaters-Ensembles der Musikschule eingeladen sind, verstummt. Zwischen Himmel und Erde |
Während es im ersten Akt hauptsächlich um die Abenteuer geht, die Odysseus während seiner Heimreise bestehen muss, erzählen die Jugendlichen im zweiten Akt von der List, die der Held anwendete, um sich seiner Frau Penelope nähern zu können. Die Zuschauer sind begeistert, applaudieren nach jeder Szene stürmisch. Besonders "The Pig Song", bei dem die Ensemble-Mitglieder als Schweine verkleidert auf die Bühne kommen, und der "Circe-Blues" haben es dem Publikum angetan. Die begleitende Musik, wie auch bei den anderen 21 Stücken, kommt von einem Music-Computer-System. Mit Hilfe eines Computers, elektronischer Musikinstrumente wird so ein Orchester simuliert. |
Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 18. April 2005
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Odysseus und das Grunzen der Gefährten "Elf junge Damen des Jugendmusiktheater- |
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Von Daniela Lukaßen
"So kann es gehen, wenn mann mit Odysseus auf Reisen ist." Am Samstag feierte des Jugendmusiktheater-Ensemble der Musikschule der Stadt Krefeld die Premiere des Musicals "Die Odyssee" nach Homers Erzählungen mit der Musik von Phan Trat Quan und den Texten von Karlheinz Wagner. In phantasievollen Kostümen von Christa Schweitzer entführten die jungen Darstellerinnen unter der Leitung von Phan Trat Quan das Publikum im Haus Sollbrüggen in die Welt der grieschischen Mythologie und nahmen es mit auf die Irrfahrt des Odysseus. |
sowie das schauspielerische Geschick des Irrfahrter Odysseus (Ranjana Mittag) begeisterten die Zuschauer, auch wenn der Gesang von der Begleitmusik zeitweise etwas übertönt wurde. |