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Teacue Music, Phan Trat Quan, Musicals

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Titelbild Musical

Krefeld, Rheinische Post, 10. März 2008


Presseartikel Aus lauter Liebe

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 10. März 2008


Presseartikel Aus lauter Liebe

Krefeld, Rheinische Post, 16. März 1998

Premiere des neuen Musikschulmusicals
"Aus lauter Liebe"

Ein Spiel der Eitelkeiten

Im Musiktheater der Musikschule gibt es wieder ein neues Musical, immerhin schon das zehnte, das der Leiter Phan Trat Quan seit 1989 auf die kleine Studiobühne im Haus Sollbrüggen gebracht hat. "Aus lauter Liebe" heißt das neue Werk, frei nach dem Schauspiel" On ne badine pas avec l’amour" (Man scherzt nicht mit der Liebe) von Alfred de Musset (1810-1857). Tom Heilandt hat den Text besorgt, 23 Mädchen und nur ein Junge spielen und singen.
Zwei Liebende, Camille und Perdican, Cousins und Cousine, finden nicht zueinander. Camille will lieber ins Kloster. Perdican nutzt das Bauernmädchen Rosette aus, um Eifersucht in Camille zu wecken. Als Perdican und Camille doch noch ihr Herz füreinander entdecken, bringt sich Rosette um. Sie ist die eigentliche Leidtragende in diesem Spiel der Eitelkeiten. Die Truppe der Jugendlichen hatte bei der Premiere sichtbar Spaß am Spiel, diesen zu befriedigen, darin kann man den eigentlichen Zweck auch dieser Musiktheaterproduktion der Musikschule sehen. Und Phan Trat Quan und Tom Heilandt bieten mit ihrer Bearbeitung den Akteuren auch reichlich Auslaufmöglichkeiten.

Über dramaturgische und andere Ungereimtheiten – historisierende Kostüme einerseits, Pop-Art-Prospekt im Bühnenhintergrund andererseits, unklare Trennung der verschiedenen Spielebenen und sofort – kann man da leichter als bei anderen Gelegenheiten hinwegsehen, genauso wie über das natürlich Laienhafte Spiel der Akteure.
Denn da wird ja auch viel und nicht schlecht gesungen, es gibt eurhythmische Tanzeinlagen und so weiter und so fort. Die Vielfalt, die man anderorts als Unentschiedenheit auslegen würde, ist einmal mehr Stärke auch dieses Musicals, sie setzt sich auch musikalisch fort in Samba und Jazzwalzer, in Popballade und Chorpassagen a la Orff. Fast drei Stunden (inklusive Pause) dauert der bunte Spaß dieses Mal, ginge es um mehr als die Lust der Beteiligten am Spiel, hätte sicherlich manche Straffung und klarere Konturierung dem Stück gut getan. Das Ensemble der Mädchen konnte am Ende der Premiere jedenfalls mit sich zufrieden sein und erhielt den entsprechenden Applaus. (Nächste Aufführungen: 21. und 22. März, jeweils 19 Uhr)

kMs

Krefeld, Westdeutsche Zeitung, 16. März 1998

Beim tragischen Spiel
schwingen Girls die Beine

Uraufführung im Studiotheater der Musikschule:
Viel Beifall für die neue Musical-Inszenierung
"Aus lauter Liebe"

Von Ursula Willcox

"Mit der Liebe scherzt man nicht". Mussets Theaterstück diente als Vorlage für das neue Musical von Phan Trat Quan. "Aus lauter Liebe" betitelte er die Bearbeitung zu dem Tom Heilandt die Songtexte schrieb. Und vor lauter Liebe handelt die Gesschichte von Camille und Perdican, die sich eben diese Liebe buchstäblich verscherzen.
Uraufführung war am Samstag im Studiotheater der Musikschule. Verliebte Vögel zwitschern auf der Bühne, Arlequin und Colombine treiben ihre Späßchen, "Schwarz und weiß" schildern sich Camille und Perdican am Brunnen im Wald ihre widersprüchlichen Gefühle. Die kühle Spröde spielt dabei ein Spiel, bei dem keiner gewinnen kann. Schon gar nicht Rosette, die sich Perdican vorrübergehend zuwendet und die tödliche Konsequenz zieht. Als Gegenpol zum tragischen Geschehen tummeln sich Comedia dell’ arte-Figuren zwischen den Szenen, 

schwingen drei Girls ihre hübschen Beine. Intermezzi, die manchmal etwas kürzer ausfallen könnten. Es war ein Thema, das den Darstellern des Jugendmusiktheaters durchaus entgegen kam und das sie darstellerisch recht ansehnlich bewältigten. Die Kompositionen Phan Trat Quans – es war übrigens seine zehnte Uraufführung – sind gefällig. Er verwendet Jazz-und Latin-Elemente und greift im Feuertanz auf orffsche Klangbilder zurück. Höhepunkt ist wohl das Finale des zweiten Aktes, ein eindringlich musikalischer Dialog, in dem Camille Perdican ihre Verzweiflung preisgibt und ihre Ängste vor der Zukunft aufdeckt.
Der Erfolg basiert nicht zuletzt auf den jedesmal liebevoll und gefertigten Kostümen und Kulissen. Am Ende gab es den verdienten Beifall und für das Publikum noch eine Zugabe. Am Sonntag hatte die zweite Besetzung ihre Premiere. Die weiteren Vorstellungstermine erscheinen im Tageskalender der WZ.

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PLAYLIST

  • Pour toi
  • Ballade
  • Treff
  • Rhythmus in Dir
  • Herz aus Stein
  • Daheim
  • Sommerwind
  • Pierrot und der Schlüssel
  • Was ist geschehen?
  • Regen
  • Samba d'I
  • Schwarz und weiss
  • Geliebt
  • Feuertanz
  • Trio
  • Entlarvt
  • Lasst mich gehen
  • Geh
  • Das Ende
  • Aus lauter Liebe
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