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Titelbild Musical

Ballade
Rhythmus in dir
Geliebt

BALLADE

Groß meine Liebe, unendlich immer neu.
Wild meine Liebe, und zahm und manchmal scheu.
Heiß meine Liebe und kalt – und wunderbar.
Sanft meine Liebe, gemein und voll Gefahr.

Vielleicht ist Liebe ein Traum,
ein Märchen so schön – so wie nichts auf der Welt.
Vielleicht ist Liebe ein Sturm,
der nur mit uns spielt, wie es ihm so gefällt.

Laut – wenn sie feiert – ein Fest ganz voll Gesang.
Still – wenn sie leidet – so stumm ganz ohne Klang.

Vielleicht ist Liebe ein Traum,
ein Märchen so schön – so wie nichts auf der Welt.
Vielleicht ist Liebe ein Sturm,
der nur mit uns spielt, wie es ihm so gefällt.

Wenn du ertrinkst
ganz versinkst nur aus Liebe allein
dann hast du keine Wahl.

Spiele das Spiel
viel zuviel, du kannst nie mehr zurück.
Nichts ist so wie es einmal war.

Leicht meine Liebe – doch lieben ist so schwer.
Viel meine Liebe – noch mehr und viel viel mehr,
viel mehr, viel mehr.

RHYTHMUS IN DIR

Hierhin und dort
die Augen lachen und seh’n das was sie woll’n
und immer mehr.

Vor und zurück
die Füße tanzen ihren eigenen Tanz
so unbeschwert.

Höher hinauf – wo du das Leben spürst.
Höher hinauf – wo dich der Tanz verführt.

Überall und immer ist der Rhythmus.
Such ihn – find ihn – tanz ihn – deinen Rhythmus.
Dein Leben fliegt
in seinem Takt.

Du lachst mich an
und jeder Blick zieht an mir wie ein Magnet,
ich komm’ nicht los.

Fass mich nicht an,
denn wenn du das tust, komm ich ganz aus dem Takt!
Was mach ich bloß?

Ich will dich jetzt – ganz ohne Maske seh’n.
Ich will dich jetzt – ohne ein Wort versteh’n.

Ich will heute nur im Rhythmus leben.
Will ihn fühlen und will alles geben.
Die Liebe fliegt
in seinem Takt.

Auf und davon,
auf deinem Weg der Rhythmus treibt dich voran,
er dirigiert.

Nie mehr zurück,
denn deine Augen sehen nur den Moment
was auch passiert.

Nichts hält dich mehr – kein Zug ist dir zu schnell.
Nichts hält dich mehr – kein Tag ist dir zu hell.

Deine Augen finden meinen Rhythmus.
Deine Hände finden meinen Rhythmus.
Nur du und ich in seinem Takt.

Meine Augen finden deinen Rhythmus.
Meine Hände finden deinen Rhythmus.
Nur du und ich in seinem Takt.

Meine Hände finden deine Hände.
Deine Hände finden meine Hände.
Deine Augen finden meine Augen
Meine Augen finden finden Dich.

GELIEBT

Perdican:
Wenn dann – irgendwann
ein Mann zurückkehrt zu ihr
und reicht ihr die Hand,
glaubst du, sie stößt ihn zurück?

Camille (spricht): Das glaube ich fest!

Perdican:
Ihr weint und ihr haßt
und flucht auf Liebe und Lust
den Blick starr hinauf
zu eurem himmlischen Mann.
 
Doch tief, tief im Herz
wollt ihr den Schmerz
wieder spür’n,
verlangt nach dem Dolch
der euch aus Liebe erstach.

Nonnen:
Wer geliebt hat
der kann nie zurück.
Wer zerstört ist
wird nie mehr ganz.
 
Komm zu uns
erspar dir dieses Leid.
Leb’ für Gott
und liebe
nur ihn

 
 
 
 
 
Camille:
Ich habe Angst.
Welchen Weg soll ich geh’n?
Fühlte nie den Schmerz
einer Liebe Leid,
das Glück einer Liebe Lust

Perdican:
Was du siehst
ist nur ihr Schmerz.
Nicht der Traum
in ihrem Herz.

Perdican:
Du sollst sein wie
sie.
Kein Traum
erlaubt für
dich.
Angst ist ihre Macht.

Männer:
Doch unser Lachen
unsern Kuss
vergesst ihr nie.
Dafür sind dicke
Klostermauern
viel zu dünn.

Perdican:
Wessen Name ists
den ihr schluchzend sagt
wenn von Christi Leib
euch der Priester gibt?

Nonnen:
Nie mehr
lieben.
Nie mehr
träumen.

Perdican:
Die frommen Frau’n sie
haben dich gelehrt den
rechten Weg zu
geh’n voll
Hass und Angst und
Schmerz der
nur ihr eigner
ist.
Und sie läuten
die Glocken für
dich
und verzweifeln
deine Jugend.
 
Und sie nehmen dir
deiner Liebe Glück.
Doch das Himmelreich
ist nicht für sie gemacht.

Camille:
 
Lieben,
leben,
 
alle
Wege
scheinen
falsch.
 
Ich habe
Angst
vor dem was kommt
und weiß nicht
 
wo sind Liebe
und Glück?
Ist der Himmel
mein Ziel?
Ist er für mich gemacht?

Nonnen:
 
Siehst du uns’re
Narben?
Hörst du uns’re
Klagen?
Spürst du uns’re
Qualen?
 
Komm zu uns -
Gott sieht dich.
Komm zu uns -
Gott hilft dir.
Komm zu uns -
 
such nicht mehr.
Wahre Liebe und Glück
sind im Himmel allein.
Er ist für uns gemacht.

Männer:
Warum wollt ihr
nicht leben.
Nie mehr
uns’re
Hand?
Uns’ren
Kuss?
Uns’re
Lust?
 
Uns’re
Wärme?
 
 
Wahre Liebe und Glück
findet ihr bei uns.
Wir sind für euch
gemacht

Perdican (spricht): Alle Männer sind Lügner, untreu, falsch, angeberisch, heuchlerisch, und hochmütig oder feige, verächtlich und wollüstig. Alle Frauen sind hinterhältig, gekünstelt, eingebildet, vorwitzig und verdorben. Die Welt ist nichts als eine endlose Müllhalde, auf der formlose Wesen sich winden und in Bergen von Unrat herumkriechen! Und doch …

Perdican:Es gibt auf der Welt
ein Wunder so groß
das Wesen wie uns
vereint zu einem Paar.

Perdican:
Was hässlich und dumm
und unfertig war
macht Liebe perfekt,
macht Liebe wunderbar.

Nonnen
Habt ihr geliebt
und habt verlor’n dann
kennt ihr unsern Schmerz
der nie mehr vergeht.

Perdican:
In Liebe ist Sturm,
ist Schmerz und Betrug.
Doch nur wer nie fliegt,
der stürzt auch
niemals ab.
 
Am Ende des Tags
Am Ende des Wegs
Am Rand deines Grabs
siehst du zurück
und sagst:

Camille:
Ein Leben mit ihm
wär voller Lust und Leid.
Ein Leben im Schleier
das scheint so trist
und grau.
 
Ich weiß nicht wohin
und keiner hört – versteht
nur Zweifel und Fragen
wer kennt den Weg
für mich?

Nonnen:
Wir beten zu Gott:
erhöre uns und
nimme Liebe die Kraft,
Erinnrung den Schmerz.
 
 
Wir lieben nicht mehr
ein Stern verblasst doch
wir sagen der Nacht
ein letztes Gebet:

 
 
 
 
 
 
Männer:
Nur wer liebt
der kennt das
Leben.
Nur wer liebt
der sagt mit Stolz:

Alle:
Ich habe so oft gelitten,
mich oft verloren,
und doch
ich habe geliebt, gelebt.

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PLAYLIST

  • Pour toi
  • Ballade
  • Treff
  • Rhythmus in Dir
  • Herz aus Stein
  • Daheim
  • Sommerwind
  • Pierrot und der Schlüssel
  • Was ist geschehen?
  • Regen
  • Samba d'I
  • Schwarz und weiss
  • Geliebt
  • Feuertanz
  • Trio
  • Entlarvt
  • Lasst mich gehen
  • Geh
  • Das Ende
  • Aus lauter Liebe
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